Archiv für April 2008

Magaziniac-History: Sony

1996 bis 2008 – Wir stehen wieder am Anfang?!

Willkommen zum zweiten Teil der Magaziniac-Geschichtsstunde. Heute wird sich dem Segment mit den ehemals meisten Heften gewidmet. Vom kometenhaften Aufstieg bis zum beispielslosen Niedergang – Die PlayStation-Magazine (Teil 1 Microsoft Xbox-Magazine).

1996 – Der Anfang
Mitte des Jahres überleg man sich im Feldkirchener DMV Daten- und Medienverlag, dass man sich noch mal an einem Singleformat-Magazin versuchen könnte. Nach dem „N“ im Jahre 1993 bei den Anzeigenkunden gescheitert war (gab ja schließlich Club Nintendo), war klar, es muss eine Lizenz her. Also angelt man sich die offizielle Lizenz und Mitte Juli ist es soweit. Das offizielle PlayStation-Magazin erscheint mit Ausgabe 08/1996 zum ersten Mal. Das Logodesign übernimmt man von Futures OPM in England, sowie die Gestaltung der Demo-CD. Ansonsten wirft man allerdings alles, was an englischer Layoutkunst vorhanden ist, über Bord und schafft eines der hässlichsten und schlechtesten PlayStation-Magazine, das je erschienen ist.

Da es keinerlei Mitbewerber gibt, kann man sich permanent selbst feiern nach dem Motto „Jubiläum, 5 Ausgaben PSM“, Sony in den Popo kriechen und sich zu allem Überfluss ein Wertungssystem Jenseits von Gut und Böse leisten. Spielidee + Grafik + Sound + Präsentation + Gamplay + Motivation + Preis und Leistung / 7 = Gesamtwertung in Schulnoten.

Das Wertungssystem führt dann auch schon mal zu solchen Kuriositäten, dass ein FIFA 99 eine Spielideenote von 1,5 bekommt, das Rollenspiel Granstream Saga sich mit 3,0 zufrieden geben muss.

1997 – Der Markt erwacht
Trotz des Preises von DM 12,80 und der unterirdischen Qualität verkauft sich „das Offizielle“ immer besser. In Höchberg bei CyPress entscheidet man gegen ein Nintendo-Heft und werkelt an „play PLAYSTATION“, dem ersten unabhängigen PlayStation-Magazin. Erwartet werden 30.000 verkaufte Exemplare, als das Heft am 27. August 1997 an den Kiosk kommt. Doch man hat sich ein ganz klein wenig verkalkuliert. Die DM 6,50 teure „play“ schlägt wie eine Bombe ein und es bricht Goldgräberstimmung aus. Am 2. Oktober kommt frisch aus England die miserabelst übersetzte „PSX Games“ (später PSX Force), am 15. Oktober liegt „World of PlayStation“ am Kiosk. Gegen Ende des Jahres nagt die „play“ schon an der 100.000er Marke.

1998 – Der Boom geht weiter
Im Januar unterbietet Computec den Preis der „WoPS“ noch mal und schickt die Erstausgabe von „PlayStation Games“ für DM 3,90 mit Demo-CD ins Rennen. Einen Monat später möchte auch BriStein etwas vom Kuchen abhaben und „PowerStation“ erblickt das Licht der Welt. Erste Tipps- und Trickshefte wie „PlayStation Solutions“ und eine Testausgabe von „PlayStation Cheats and More“ kommen.

Im 3. Quartal 1998 hat „das Offizielle“ schon 162.000 Käufer, „play“ kommt auf 145.000 und „PlayStation Games“ 103.000.

Da muss doch noch mehr drin sein, denkt sich Computec und „PlayStation Zone“ geht im November als direkter Konkurrent zu dem inzwischen zum Weka Verlag gehörendem offiziellem PlayStation-Magazin in die Startlöcher. Das besondere, auf der Demo-CD der PlayStation Zone befinden sich neben den Demo auch noch Spielstände, Tipps und Tricks, Screenshots und ähnliches.

1999 – Wie viele Hefte verträgt der Markt?
Diese Frage sollte nun zum ersten Mal relevant werden.

Im Februar stampft Rapide Publishing seine „PSX Force“ ein, versucht sich im März erfolglos an „PlayStation Gameplay“ und zieht sich wenig später aus Deutschland zurück, um auch auf der Insel in die Pleite zu gehen.

„Das Offizielle“ fährt mit 176.513 verkauften Exemplaren in der ewigen Bestenliste auf Platz 1 und wird diese Marke wohl auch bis ans Ende aller Tage halten. „PlayStation Zone“ zieht zum ersten Mal galant an der „play“ vorbei.

Am 14. Mai drückt man sich beim Hamburger X-Plain-Verlag so aus, dass es für den Verlag keinen Sinn machen würde, kein PlayStation-Magazin herauszugeben. „PlayStation Power“ ist geboren. Wenig später, nämlich am 19. Mai, packt auch CyPress nochmal den Presslufthammer aus, um am Fundament des Sektors zu rütteln.

Selbstbewusst mit dem Slogan „Was lange währt wird endlich gut!“ hat man Weka die Lizenz fürs offizielle PlayStation-Magazin abgenommen und bringt es nun selbst an den Kiosk. Im Editorial des Schwesterheftes „play PlayStation“ schreib man dazu folgendes:

Mit einer Gewaltigen Startauflage, zwei Demo-CDs und endlich auch redaktioneller Qualität und Kompetenz versucht CyPress das ziemlich ramponierte Images des „Marktführers“ geradezubiegen.

OP geglückt, der Patient erfreut sich bester Gesundheit. Weka führt unterdessen nach dem Lizenzverlust sein Heft unter dem Titel „PlayStation – Das Fun-Magazin“ unverändert fort.

Im August trennt man sich jedoch von seinen Konsolentitel und Future Publishing steigt in den deutschen Markt ein und übernimmt Wekas Spielehefte.

Darf es noch ein bisschen mehr sein? Aber gerne doch. Der Publish Verlag, bekannt vor allem durch Shareware- und Schmuddel-CD-Hefte, bringt am 8. September „Super PlayStation“ an den Kiosk. Ein Qualitativ minderwertiges Magazin für erwachsene Leser mit der Ahnung von Nichts.

Weil „PlayStation Cheats and More“ so toll läuft, muss noch eine testende Schwester her, „Planet PlayStation“ wird am 28. Oktober erschaffen. Und tatsächlich kann man das ohnehin schon unverständliche Wertungssystem von „PlayStation – Das Fun-Magazin“ noch mal toppen.

Zum Jahresabschluss macht Future aus „PlayStation – Das Fun-Magazin“ das „PlayStation Fun-Magazin“ und lässt keinen Stein mehr auf dem anderen. Layout, Wertungssystem, Leseransprache. Ausnahmslos alles wird ausgetauscht, lediglich die überhebliche Arroganz bleibt.

2000 – Part 1: Der Namensumbruch
Sony erkrankt an geistiger Umnachtung.

Zu beginn des Jahres baut die „PlayStation Zone“ ihre Führung aus und kommt auf 158.500 verkaufte Hefte im Schnitt. Der Schwester „PlayStation Games“ ist das neue, schlechte Layout gar nicht gut bekommen und muss rund 1/3 ihrer Auflage einbüßen. Weil Tipps und Tricks eine nette Sache sind, kommt auch noch „PlayStation eXpert“.

Der Mai führt zu tiefgreifenden Veränderungen, das Wort „PlayStation“ darf nur noch beim „Offiziellen“ auftauchen. „PlayZone“, „Play the Power“, „PSG“ und Co. werden geboren.

Das „Play Fun-Magazin“ ärgert sich so über die neuen Bedingungen für die Demo-CD, dass es sich kurzerhand komplett von ihr trennt. Im Hause Computec ist man ebenfalls so betrübt darüber, dass „PlayZone“ die Demo-CD von Juli an nur noch im Abo hat. Gleichzeitig steigt der Heftumfang auf später nicht mehr übertroffene 204 Seiten.

Inzwischen kennen die Auflagen nur noch eine Richtung, den Weg ins Tal. So verabschieden wir uns im August von „Planet for PlayStation“ und „SuperPlay“. Wobei sich hier der Verlust eher in Grenzen hält. Die jungen „SuperPlay“ Schwesterhefte „Cheats Total“ (später PSX Hacker) und „Durchgezockt!“ überleben.

2000 – Part 2: Das Ende der 1. Generation
Im November platzt die Blase. Dass der Auflagenboom vorbei ist, war in den letzten Monaten schon deutlich zu spüren. Doch nun setzt die Marktbereinigung ein.

„World of PSX“ dankt ab, das „Play Fun-Magazin“ streicht die Segel und die „Play the Power“ geht quasi inkl. des X-Plain-Verlages gleich mit.

Neben den PlayStation-Magazinen verschwinden die Multiformater „Mega Fun“, „fun generation“ und „Video Games“ im monatlichen Rhythmus und auch bei den Nintendoheften hat der Kahlschlag begonnen.

2000 – Part 3: Neue Hoffnung, die zweite Generation wartet
Denn die PlayStation 2 steht vor der Tür. „PSM2“ von Future, „playKULT“ als „WoPS“-Nachfolger vom media Verlag, „players“ von Cybermedia und „Das offizielle PlayStation 2-Magazin“ von CyPress kommen im November/Dezember in den Handel.

Computec positioniert „PSG“ in den Dumpingpreisbereich um.

2001 – Die Talsohle ist noch nicht durchschritten
Noch lange nicht. „Durchgezockt!“ ist gameover, „playKULT“ wird zum Selbigen nie werden und ist nach drei Ausgaben schon wieder weg. Future Deutschland schlittert in den Pleite, dies bedeutet natürlich das Ende für „PSM2“ nach sieben Ausgaben. Zu allem Überfluss zieht BriStein der „PowerStation“ den Stecker.

In der Mitte des Jahres können sich die Auflagen stabilisieren. Für PSG ist es allerdings zu spät, die 30.000 sind einfach nicht mehr zuerreichen. Computec trennt sich von „games eXpert“, wohingegen BriSteins „StationMaster“ weiter Lösungen ausplaudern darf. Mit „Cheatz’n’Gamez for PlayStation 2“ darf sich die „Cheats and More“-Redaktion erneut an einem weiteren Testheft versuchen. Außerdem betritt Thin Ice Media mit „PSi2“ die Bühne. Ein übersetztes PlayStation-Magazin mit Action-Replay-CD.

2002 – Teilerholung
PSG erscheint im Mai zum letzten Mal und im Juni erwischt es Cheatz’n’Gamez for PlayStation 2“. „players“ hat wohl Performanceprobleme und kommt nun für € 1,99 statt 3,30 in den Handel. Ebenso nagt das PlayStation 1-Ende am OPM.

OPM2 schuppst PlayZone vom Thron und darf sich über 85.000 verkaufte Hefte freuen. Am Ende des Jahres sind sogar 93.000 drin. Erneut wird die „Cheats and More“-Redaktion auf ein PS2-Heft losgelassen, „level up!“ heißt das neue Baby.

2003 – Weg mit euch!
Auch der niedrige Preis konnte „players“ nicht helfen, im Januar ist Schluss. Im Februar geht OPM in seinen wohlverdienten Ruhestand. Tipps liegen auch nicht mehr im Trend, „Station Master“ wird beerdigt. Der Nachfolger „PS2 Black Book“ kommt nur noch sporadisch.

Nebenbei hat „play THE PLAYSTATION“ die DVD für sich entdeckt und OPM2 erklimmt im 1. Quartal noch einmal die magische Marke von 100.000 verkauften Heften.

Am 10. Dezember versucht sich BriStein mit „Play Games“ wieder an einem PlayStation-Magazin und für „level up!“ hat nach genau einem Jahr schon wieder die letzte Stunde geschlagen.

2004 – Stillstand
Wirklich viel berichtenswertes gibt es in diesem Jahr nicht, die Auflagen sind relativ stabil. „Cheats and More“ versucht sich an einer monatlichen Erscheinungsweise, scheitert und wird letzten Endes eingestellt. Der Pro Verlag testet „PS2 Solutions“ mit mäßigem Erfolg, im Oktober erscheint der Nachfolger „Solutions“ und bringt es auf exakt eine Ausgabe.

2005 – Übersetzungswellen und andere Katastrophen.
Im August kommt mit „PlayStation 2 Kids“ ein erfolgloser OPM2-Sonderheft-Testballon. Weil das schon so herrlich nicht klappt, zerstörte man das OPM2 gleich mit, in dem man es einem kompletten Relaunch unterzieht und auf eine jüngere Zielgruppe ausrichtet.

„PSP – Das offizielle Magazin“ kommt im September mit noch schwächeren Texten in den Handel, als das neue OPM2.

Gegen Ende des Jahres fällt die magische Marke von 40.000 Verkäufen bei „play“ und „PlayZone“ dauerhaft und endgültig. Zugleich schafft sich Computec im eigenen Hause Konkurrenz, in dem die übersetzten Hefte „PSM“ und „PSW“ auf den Markt geschmissen werden.

2006 – Kahlschlag
Da sich das britische Mutterhaus in die Insolvenz gewirtschaftet hat, ist ohne Mutterobjekt natürlich auch keine deutsche „PSi2“ mehr zu machen.

Die Strategie der PlayStation-Hefte bei Computec geht völlig nach hinten los, im März werden „PSM“ und „PSW“ schon wieder eingestellt. Die Seitenzahl der „PlayZone“ wird von 132 auf 100 reduziert. Wenig später zieht das gesamte Marktumfeld nach.

Leider kehrt die „Play Games“ nie wieder aus der Sommerpause zurück.

Aus dem offiziellen PSP-Heft wird „play Portable“, die Erscheinungsweise von 3x jährlich bleibt. „PlayZone“ und „play“ spielen das „Wer verliert am meisten an Auflage“ Spielchen und im 4. Quartal darf „PlayZone“ mit 17.910 verkauften Exemplaren den Sieg davontragen.

2007 – Alles wird anders
Cheats sind uninteressant, „PSX Cheats & Codes“ wird abgeschossen.

„play“ nicht mehr zu retten und „PlayStation 2 – Das offizielle Magazin“ auf dem absteigendem Ast. Aus „zwei mach eins“ denkt sich CyPress und stellt die Hefte nach 119 bzw. 80 Ausgaben ein. play³ darf begrüßt werden.

Der PlayStation 3-Start bringt zwar einige Sonderhefte, aber nichts Neues an regelmäßigen PlayStation-Mags mit sich.

Die play3-Verkaufszahlen sind zwar nicht schlecht, können das PC PowerPlay-Desaster aber nicht auffangen. Nach 12 Jahren wird am 1. Oktober dem CyPress-Verlag der Strom abgestellt. Computec freut sich und lässt „PlayZone“ und „play3“ zeitweise nebenher existieren – natürlich mit gleichen Inhalten. Gleichzeitig wird auch bei der play3 der selbe Sparkurs eingeschlagen, der die „PlayZone“ in den Abwärtsstrudel zog.

Glücklicher Weise wird die „PlayZone“ nach langem, qualvollem Leiden endlich erlöst. Später Sieg für die „play“, sie bleibt das PlayStation-Magazin mit den meisten Ausgaben.

2008 – Wir stehen wieder am Anfang
Es gibt nur noch ein PlayStation-Magazin, Computecs „play3“. Inhaltliche Qualität stark schwankend, Ausstattung unter aller sau. Aber man kann es ja machen, es gibt schließlich keine Mitbewerber. Und so verkauft man sich blendend. Déjà vu?!

Heftübersicht (unvollständig)

Cheats and More 09+10/2004Cheats and More
Chefredakteur: Fred Wipperfürth
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: OZ Verlag
Preis: € 2,50
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: ??/1998
Finalausgabe: 07+08/2004
Ausgaben gesamt: #???

Cheatz 'N' Gamez for PlayStation 2 03/2002Cheatz ‚N‘ Gamez for PlayStation 2
Chefredakteur: Fred Wipperfürth
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: OZ Verlag
Preis: € 3,10
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 06+07/2001 (07.06.2001)
Finalausgabe: 03/2002 (06.06.2002)
Ausgaben gesamt: #7

Das offizielle PlayStation Magazin (Weka) 05/1999Das offizielle PlayStation Magazin (Weka)
Stellv. Chefredakteur: Wolfgang Schädle
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Weka Verlag
Preis: DM 12,80 / € 6,54
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 08/1996
Finalausgabe: 05/1999
Ausgaben gesamt: #34

Das offizielle PlayStation Magazin (CyPress) 03+04/2003Das offizielle PlayStation Magazin (CyPress)
Chefredakteur: Tobias Schweikl
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: CyPress Verlag
Preis: € 6,50
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 06/1999 (19.05.1999)
Finalausgabe: 03+04/2003 (??.02.2003)
Ausgaben gesamt: #44

Durchgezockt! 01+02/2001Durchgezockt!
Chefredakteur: Heiner Hink
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Publish Verlag
Preis: DM 9,90 / € 5,06
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 01/2000
Finalausgabe: 01/2001
Ausgaben gesamt: #6

games eXpert 07+08/2001games eXpert
Chefredakteur: Florian Weidhase
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: DM 3,90 / € 1,99
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 01/2000
Finalausgabe: 07+08/2001
Ausgaben gesamt: #11

KomplettlösungenKomplettlösungen
Chefredakteur: Richard Forsyth
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Rapide Publishing
Preis: DM 9,80 / € 5,01
Erscheinungsweise: unregelmäßig
Erstausgabe: ???
Finalausgabe: ???
Ausgaben gesamt: #???

level up! 06/2003level up!
Chefredakteur: Fred Wipperfürth
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: OZ Verlag
Preis: € 2,90
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 06/2002 (31.10.2002)
Finalausgabe: 06/2003
Ausgaben gesamt: #7

Planet for PlayStation 07+08/2000Planet for PlayStation
Chefredakteur: Fred Wipperfürth
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: OZ Verlag
Preis: DM 3,99 / € 2,04
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 12/1999 (28.10.1999)
Finalausgabe: 07+08/2000
Ausgaben gesamt: #5

play³ 05/2008play³
Leitender Redakteur: Maik Bütefür
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 5,30
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 05/2007 (18.04.2007)
Ausgaben derzeit: #13

Play Fun Magazin 12/2000Play Fun Magazin
Chefredakteur: Wolfgang Schädle
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Future Verlag
Preis: DM 5,90 / € 3,02
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 06/1999
Finalausgabe: 12/2000
Ausgaben gesamt: #19

Play Games 02/2006Play Games
Redaktionsdirektor: Martin Mirbach
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: BriStein Verlag
Preis: € 3,80
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Erstausgabe: 01/2004 (10.12.2003)
Finalausgabe: 02/2006 (30.03.2006)
Ausgaben gesamt: #12

play THE PLAYSTATION 04/2007play THE PLAYSTATION
Chefredakteur: Stephan Girlich
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: CyPress Verlag
Preis: € 4,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 09/1997 (27.08.1997)
Finalausgabe: 04/2007 (21.03.2007)
Ausgaben gesamt: #119

Play the POWER 12/2000Play the POWER
Chefredakteur: Holger Reher
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: X-Plain Verlag
Preis: DM 4,90 / € 2,51
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 03/1999 (14.05.1999)
Finalausgabe: 12/2000 (10.11.2000)
Ausgaben gesamt: #11

players 02/2003players
Chefredakteur: Robert Bannert
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Cybermedia Verlag
Preis: € 2,50
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/2000 (23.11.2000)
Finalausgabe: 02/2003
Ausgaben gesamt: #26

playKULT 03/2001playKULT
Chefredakteur: Ulf Schneider
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: media Verlag
Preis: DM 7,50 / € 3,83
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 01/2001 (08.12.2000)
Finalausgabe: 03/2001 (23.03.2001)
Ausgaben gesamt: #3

PlayStation 2 - Das offizielle Magazin 04/2007PlayStation 2 – Das offizielle Magazin
Chefredakteur: Christian Blendl
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: CyPress
Preis: € 6,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 01/2001 (24.11.2000)
Finalausgabe: 04/2007 (28.03.2007)
Ausgaben gesamt: #80

PlayStation BiblePlayStation Bible
Chefredakteur: ???
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Cyber Press Publishing
Preis: DM 12,80 / € 6,54
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Erstausgabe: 01/1998
Finalausgabe: ???
Ausgaben gesamt: #???

PlayStation GameplayPlayStation Gameplay
Chefredakteur: ???
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Rapide Publishing
Preis: DM 12,80 / € 6,54
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 04/1999 (19.03.1999)
Finalausgabe: ???
Ausgaben gesamt: #???

PlayStation Games Guide 01/2001PlayStation Games Guide
Chefredakteur: Marcus Höfer
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: X-Plain Verlag
Preis: DM 14,80 / € 7,57
Erscheinungsweise: jährlich
Erstausgabe: 01/1998 (28.11.1997)
Finalausgabe: 01/2001
Ausgaben gesamt: #4

PlayStation InstructorPlayStation Instructor
Chefredakteur: Peter Walls
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Media Systeme Edition
Preis: DM 9,80 / € 5,01
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: ??? (17.11.1998)
Finalausgabe: ???
Ausgaben gesamt: #???

PlayStation Solutions 06/1999PlayStation Solutions
Chefredakteur: ???
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Rapide Publishing
Preis: DM 7,80 / € 3,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 04/1998 (31.03.1998)
Finalausgabe: 06/1999
Ausgaben gesamt: #???

PlayStation StrategiesPlayStation Strategies
Chefredakteur: ???
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: ???
Preis: DM 9,80/ € 5,01
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/1999 (23.11.1999)
Finalausgabe: ???
Ausgaben gesamt: #???

PLAYZONE 01/2008PLAYZONE
Leitender Redakteur: Maik Bütefür
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 4,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/1998 (11.11.1998)
Finalausgabe: 01/2008 (19.12.2007)
Ausgaben gesamt: #112

PS Master 05/2002PS Master
Chefredakteur: Keinen
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: HSB Leicester
Preis: € 4,55
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 01/2002 (08.01.2002)
Finalausgabe: 05/2002
Ausgaben gesamt: #5

PS2 Black Book 01/2005PS2 Black Book
Redaktionsdirektor: Martin Mirbach
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: BriStein Verlag
Preis: € 9,80
Erscheinungsweise: jährlich
Erstausgabe: 01/2003
Finalausgabe: 01/2005
Ausgaben gesamt: #3

PS2 Jahrbuch 01/2003PS2 Jahrbuch
Redaktionsdirektor: Martin Mirbach
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: BriStein Verlag
Preis: € 7,50
Erscheinungsweise: jährlich
Erstausgabe: 01/2002
Finalausgabe: 01/2003
Ausgaben gesamt: #2

PS2 Solutions 03/2004PS2 Solutions
Chefredakteur: Oliver Gubba
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Pro Verlag
Preis: € 5,90
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 01/2004 (27.02.2004)
Finalausgabe: 03/2004 (25.06.2004)
Ausgaben gesamt: #3

PSG 06/2002PSG
Redaktionsdirektor: Hans Ippisch
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 2,30
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 02/1998
Finalausgabe: 06/2002
Ausgaben gesamt: #53

PSi2 01+02/2006PSi2
Chefredakteur: Roy Kimber
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Highbury Publishing
Preis: € 6,90
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 08+09/2001 (24.07.2001)
Finalausgabe: 01+02/2006 (21.01.2006)
Ausgaben gesamt: #27

PSM 05/2006PSM
Chefredakteur: Harald Wagner
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 3,50
Erscheinungsweise: vierwöchentlich
Erstausgabe: 13/2005 (02.11.2005)
Finalausgabe: 05/2006 (22.03.2006)
Ausgaben gesamt: #6

PSM2 06/2001PSM2
Chefredakteur: Wolfgang Schädle
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Future Verlag
Preis: DM 7,90 / € 4,04
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/2000
Finalausgabe: 06/2001 (02.05.2001)
Ausgaben gesamt: #7

PSW 05/2006PSW
Chefredakteur: Harald Wagner
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 3,50
Erscheinungsweise: vierwöchentlich
Erstausgabe: 13/2005 (26.10.2005)
Finalausgabe: 05/2006 (15.03.2006)
Ausgaben gesamt: #6

PSX Cheats & Codes 01/2007PSX Cheats & Codes
Chefredakteur: Heiner Hink
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: OSP Verlag
Preis: € 4,00
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 04/2000 (30.06.2000)
Finalausgabe: 01/2007 (05.01.2007)
Ausgaben gesamt: #??

PSX Force 02/1999PSX Force
Chefredakteur: Jon Bruford
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Rapide Publishing
Preis: DM 7,80 / € 3,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 10/1997 (02.10.1997)
Finalausgabe: 02/1999
Ausgaben gesamt: #16

PSX ReviewsPSX Reviews
Chefredakteur: ???
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Rapide Publishing
Preis: DM 9,80 / € 5,01
Erscheinungsweise: ???
Erstausgabe: ??? (20.10.1998)
Finalausgabe: ???
Ausgaben gesamt: #???

PowerStation 04/2001PowerStation
Chefredakteure: Martin Mirbach/Florian Seidel
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: BriStein Verlag
Preis: DM 9,90 / € 5,06
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 03/1998 (00.02.1998)
Finalausgabe: 04/2001 (07.06.2001)
Ausgaben gesamt: #28

StationMaster 01/2003StationMaster
Redaktionsdirektor: Martin Mirbach
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: BriStein Verlag
Preis: € 4,90
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 02/2001 (11.04.2001)
Finalausgabe: 01/2003 (04.12.2002)
Ausgaben gesamt: #10

Super Play 08+09/2000Super Play
Chefredakteur: Frank Guntenhöner
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Publish Verlag
Preis: DM 5,90 / € 3,02
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 10+11/1999 (08.09.1999)
Finalausgabe: 08+09/2000 ()
Ausgaben gesamt: #6

World of PSX 11+12/2000World of PSX
Leitender Redakteur: Peter Weiß
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: media Verlag
Preis: DM 4,95 / € 2,53
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 01/1997 November/Dezember (15.10.1997)
Finalausgabe: 11+12/2000
Ausgaben gesamt: #31

consol.AT und gamers.AT kommen nach Deutschland!

Magaziniac hat eine exklusive Info für euch: Der consol.media Verlag bringt seine beiden Spielehefte in die deutschen Zeitschriftenläden!

In Zusammenarbeit mit Panini werden die beiden Titel unter den Namen CONSOL+ bzw. GAMERS+ ab Herbst in Deutschland erhältlich sein.

Der Eintritt von consol.media in den deutschen Markt bringt hoffentlich wieder ein bisschen Schwung und Abwechslung in das feste Gebilde um Computec und IDG. Ich wünsche euch jedenfalls viel Erfolg!

Wer den Originalwortlaut möchte, anbei noch die Pressemitteilung:

PRESSEMITTEILUNG
Wien/Nettetal , 24. April 2008 – Die Panini Verlags GmbH, die deutsche Niederlassung der Panini S.p.A., einem der führenden Jugendverlage Europas, und der österreichische consol.Media Verlag haben heute im Rahmen der Gala zum Austrian Gamers Choice Award 2008 bekanntgegeben, dass man mit dem Videospiele-Magazin CONSOL+ und dem PC-Spiele Magazin GAMERS+ gemeinsam zwei neue Fachzeitschriften für den deutschen Markt produzieren wird. Dabei wird für die ab Herbst 2008 erscheinenden Publikationen der Panini-Verlag als Verleger und Distributionskanal fungieren. consol.MEDIA wird für den redaktionellen und gestalterischen Inhalt verantwortlich sein und eine Webpräsenz sowie eine Community rund um die beiden Magazine aufbauen.

Michael Furtenbach, Redaktionsdirektor von consol.MEDIA:
„Mit dem Panini Verlag haben wir einen absoluten Wunschpartner gefunden, um unsere in Österreich sehr erfolgreichen Konzepte auch in Deutschland umzusetzen. Wir sind uns dessen bewusst, dass die Marktsituation bei unseren Nachbarn alles andere als einfach ist, sind jedoch ebenso sehr zuversichtlich, mit unserem starken Partner, einigen frischen Ideen und einer Heftlinie, die extrem nahe am Leser ist, zu punkten.“

MAX Müller, Director of Publishing bei Panini:
„Wir sind uns sehr wohl darüber im Klaren, dass der Markt für PC- und Konsolenzeitschriften speziell in Deutschland heiß umkämpft ist und man sich dieser Herausforderung nur stellen kann, wenn man sowohl im Bereich Marketing/Vertrieb als auch im redaktionellen Sektor auf ein starkes und leistungsfähiges Team vertrauen kann. Mit consol.MEDIA haben wir den richtigen Partner gefunden und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Marktführer.“

IVW-Zahlen I/2008 – play3 ist Marktführer

Angesichts des Sparkurses, den Computec play3 verordnet hat, ist dieses Ergebnis mehr als nur bedauerlich. Die restlichen, nicht vorab gemeldeten Zahlen:

Vergleich I/08 mit I/07
play3: 43.767 (k. V. m.)
Games Aktuell: 42.392 ( ??% / -8.863 Exemplare)
N-Zone: 23.549 (-13.74% / -3.751 Exemplare)
360-Live: 20.607 (k. V. m.)
GEE: 19.317 (-3.84% / -771 Exemplare)

Die hübsche Gesamtübersicht inkl. Abonnentenzahl und Druckauflage, gibt es wie üblich auf evil.to bei den IVW-Zahlen.

Widescreen Vision schwänzt dieses Quartal übrigens wegen einer Konzeptionsänderung. Dass diese bereits IV/07 vollzogen wurde, scheint nicht zu interessieren.

Blätterwald #4 vom 16. April 2008

Bravo Screenfun – Das neue Team
Und diese Leute schreiben nun das Heft: Holger Reher + Olaf Bleich, Christian Henning und Maren Holtermann

Konsole + Handheld + PC sind von nun an getrennte Rubriken. Außerdem fand es das Layout scheinbar urwitzig gefühlte 50% der Texte schief zu schreiben, so als hätte man die Seiten schräg auf den Kopierer gelegt.

Die DVD enthält nur noch TV-Folgen, Spiele-, Kino- und DVD-Trailer. Demos, Tools und ähnliches sind runtergeflogen.

Devil Inc. Presseverlag

Die große Themenvielfalt droht das Heft immer mehr zu sprengen, und so sind Eure vielen Leserbriefe durchaus berechtigt, in denen ihr mehr Seiten verlangt. Wir sind dran, versprochen sei an dieser Stelle noch nichts, aber wer weiß, vielleicht wächst Multimania in den nächsten Monaten ein ganz ordentliches Stück.

schreibt die Multimania im Editorial in ihrer aktuellen Ausgabe (#19 April/Mai) und hat just den Umfang von bisher standardmäßig 84 auf 76 Seiten gesenkt.

Mir würde es ja schon reichen, wenn das Heft wieder in den Pressekatalog käme und dort nicht mehr als eingestellt geführt wird. Es ist lästig immer zum Bahnhof laufen zu müssen ;)

Allerdings ist wirklich mit einer Umfangserhöhung zu rechnen, die Schwester Legacy hat kürzlich erst zugelegt.

eGames.de ausgeschaltet
Seit dem 2. April wird man kommentarlos auf Bravosport weitergeleitet. Worte zum Abschied gab es keine, die Seite wurde einfach abgestellt.

gamesTM wächst?
Nach anhaltender Leserkritik über die zu kleine Schrift, wächst das Heftformat von 210x275mm auf 220x297mm laut den kürzlich veröffentlichten Mediadaten Nr. 2. So kann eine größere Schrift verwendet werden ohne die Textmenge zu reduzieren.

Revolution bei Gamefront
Zum ersten Mal seit Erscheinen im Jahre 1995 ist das Heft komplett in Farbe gedruckt.

Wer das etwas andere Spielemagazin mal lesen möchte, sollte im Gamefront Shop vorbeischauen.

Wii Player-Änderungen:
Kein Wort im Editorial, trotz 60 Cent Aufschlag und Umstellung auf Vierteljährlich. Aber ein Hinweis auf den Sqoops-Gutschein. So hat man das gerne.

IVW-Zahlen I/2008 – Auflösungserscheinungen?!

Mittlerweile vergeht kein Quartal mehr ohne dramatische Verluste. Die Zahl des Tages: -25%

Soviel geben GameStar und PC Games aktuell ab und stürzen damit unter die psychologisch wichtigen Marken. Ebenso schrammt die PC Action nur hauchdünn an einem Totalschaden vorbei.

Die Zahlen im einzelnen: (Vergleich I/08 mit I/07)
Bravo Screenfun: 29.704 (-57,5% / -40.170 Exemplare)
Computer Bild Spiele: 334.391 (-19,3% / -79.928 Exemplare)
GameStar: 187.281 (-25,2% / -62.932 Exemplare)
GamePro: 42.767 (-15,6% / -7.909 Exemplare)
Game Master: 49.926 (-30,4% / -21.835 Exemplare)
PC Action: 53.505 (-24,3% / -17.215 Exemplare)
PC Games: 140.364 (-24,9% / -47.906 Exemplare)
PC Games Hardware: 83.908 (-13,0% / -12.576 Exemplare)
SFT: 185.534 (-17,7% / -39.892 Exemplare)

(Quelle: PZ-Online)

N-Zone, GEE und Co. melden nicht vorab.

Angesehen: consol.AT – Das österreichische Videospiele-Magazin

Multiformat, hübsches Cover, Hochglanzpapier, kein Datenträger – war ja klar, dieses Heft kommt nicht aus Deutschland.

consol.AT unterscheidet sich maßgeblich von seinen deutschen Mitbewerbern. Zum Beispiel durch die Covergestaltung. Neben der verlagstypischen Patriotismusfahne bekommt das Coverartwork immer sehr viel Platz eingeräumt und wird nicht übermäßig durch Text verschandelt. Zudem verzichtet man auf den Preistreiber Zwangs-DVD und kann sich so eine hässliche DVD-Spalte sparen.

Auf den ersten Blick wirken € 3,85 im österreichischen Handel bzw. € 4,38 im Abo nach Deutschland recht hoch. Zieht man nun ein deutsches Heft heran, relativiert sich das wieder. gamesTM kostet bei uns € 3,80 am Kiosk, drüben sind € 4,20. Ösis zahlen für unsere Hefte in der Preislage 40 Cent mehr (Computec will für seine € 3,90-Hefte sogar 60 Cent mehr in Österreich haben), wir müssen für die consol.AT 53 Cent mehr bezahlen.

Vergleicht man nun noch das Verhältnis redaktionelle Seiten/Anzeigen hat die consol.AT sowieso gewonnen. Bei den Konsolenheften schlägt sich nur unser Live Emotion Verlag mit Xbox Games und Wii Magazin besser. Im Gegensatz zu den deutschen Mitbewerber ist der Umfang nicht bei 100 Seiten festbetoniert oder wird mit Postern nach oben getrickst. Die Zahl der redaktionellen Seiten liegt bei etwas über 100, bei uns sind es zwischen 80 und 90. Zu Weihnachten ist es allerdings wie bei uns auch, der Umfang geht werbebedingt hoch, an der Zahl der redaktionellen Seiten tut sich nichts.

Das Editorial hat eine wechselnde Aufmachung, bleibt in seinen Grundzügen aber gleich. Der Newsteil nimmt sich nicht viel mit seinen deutschen Kollegen, ungewohnt ist die Hardware nach den News.

Die Previews folgen nahtlos. Eine Trennung zu den vorherigen Seiten durch eine Introseite oder Werbung gibt es nicht, auch wenn dies wünschenswert wäre. Die Previews sind wie bei der Maniac sehr bunt und optisch aufwändig. Im Gegensatz zum Schwesterheft Gamers.AT fabriziert man hier allerdings keinen Overkill und auch die Schrift der Extrakästen ist nicht so ein Fehlgriff.

Die immer mal wieder auftauchende consol.AT-Formel erinnert an die Spielereien längst vergangener Multiformattage von fun generation, Mega Fun und Video Games. Bereits bei den Previews wird deutlich, consol.AT sei jedem EU-Importspieler ans Herz gelegt, der deutsche „Erwachsenenschutz“ greift hier nicht. Und so zeigt man bei Ninja Gaiden 2 auch gleich die volle Härte auf den dank Hochglanzpapier brillant wirkenden Screenshots.

Im Prinzip unterscheidet sich die Teamseite nicht wirklich von den deutschen Heften, Fotos, Wertungserklärung usw. Um den Nerdfaktor noch zu steigern gibt es auf der Seite noch die Börsenkurse der Publisher. Den Award gibt’s ab 90%, das macht bei uns nur Live Emotion so. Witzig ist auch das Impressum, so sieht bei uns höchstens ein Fanzine aus. Keine Kontaktadressen, Telefonnummern etc.

Auffällig bei den Tests: Keine Redakteursgesichter, zu Grafik, Sound und Handling gibt es keine Einzelwertungen, sondern kurze Texte. Gerade bei den Kurztests sind diese allerdings etwas nichtssagend.

Wertungen gibt es für Single- und Multiplayer im Prozentsystem, von der 10er Wertung hat man sich leider schon sehr früh getrennt.

consol.AT kommt acht mal im Jahr, das ist deutlich zu selten. Bedingt durch diesen Makel gibt es leider sehr viele Kurztests. Gestaltungstechnisch gibt es dort die Unsitte, Tests auch über 1,5 oder 2,5 Seiten erstrecken zu lassen. So was kennt man eigentlich nur noch von der Gamefront oder dem offiziellen PlayStation-Magazin aus dem Hause Weka von 8/96-5/99. Inzwischen mogeln sich zwar keine Akzente mehr ein, die Apostrophe stehen aber dennoch immer mal wieder auf dem Kopf.

Auf den Testteil folgen die Downloadgames. Die Farbvergabe bei PS3 und Wii entspricht nicht der Logik bzw. der allgemeinen Annahme. Nintendo wird mit rot oder Gamecubebedingt auch mit lila in Verbindung gebracht. Die PlayStation ab der zweiten Generation mit blau. Hier ist es genau umgekehrt, PS3 rot, Wii blau.

Die Handhelds befinden sich direkt dahinter und sind optisch genauso wie die stationären Konsolen aufgebaut. Anschließend gibt es noch Handyspiele, die Rubrik ist leider mit einem T-Mobile-Branding verseucht.

Nun folgen noch ganz regulär die Leserbriefe und damit ist das Heft im Prinzip angeschlossen. Nicht ganz, dann folgt das quasi „Heft in Heft“ Gamemind.

Dieses beginnt mit einem gigantischen zweiseitigen Retroscreenshot, bevor der Offtopicbereich mit Comic und DVD-Vorstellungen folgt. Die Seiten sind ok und haben sich in vielen Heften des Konsolengenres etabliert, Das Wertungssystem ist ein wenig sinnbefreit, füllen sich die fünf Kästchen mit Sternen wohl in 0,25er Schritten, was sich nicht mehr wirklich gut erkennen lässt. Gamemind hält ansonsten noch Rätsel, Reportagen und Retro bereit und ist eine absolute Bereicherung für das Heft.

Nach der Vorschau ist häufig noch nicht Schluss. Oft findet sich auf den letzten Seiten des Heftes in Kombination mit einem Doppelcover noch Berichte oder Reportagen. Diese sind stehen natürlich auf dem Kopf. Das macht wenig Spaß zu lesen und hinterlässt häufig einen sehr faden Beigeschmack. Denn Computec nutzt(e) dieses Mittel leider sehr häufig, um strunzdoofe Werbeformen zu verwenden. Wie diese bei der PlayZone zum Einsatz kamen, hab ich ja schon an anderer Stelle erwähnt…

Trotz kleinerer Makel, wie die gerade erwähnten umgedrehten Artikel ist die consol.AT ein hervorragendes Heft, welches inhaltlich und von der Gestaltung her locker mit GamePro und Maniac mithalten kann. Der Preis für die gebotene Ausstattung ist völlig ok, als Liebhaber von etwas härteren Spielen kommt man an Heften aus dem Ausland eh nicht vorbei. Größtes Manko ist die zu seltene Erscheinungsweise mit der dadurch zu geringen Aktualität und zu wenigen Tests.

Daten und Fakten:
Start: September 2000
Erstausgabe: 09/2000
Verlag: consol.media Verlags GmbH
Segment: Multiformat-Magazin
Erscheinungsweise: 8x jährlich
Copy-Preis: EUR 3,85 (Österreich)
Chefredakteur: Alexander Amon
Druckauflage: 28.000 Exemplare (Verlagsangabe)
Webseite: consol.AT

Blätterwald #3 vom 1. April 2008

Bravo Screenfun
Holger Reher (Total!, Play the Power), zuletzt Chefredakteur des DVD Magazins und inzwischen Herausgeber des DVD-Heftes InSPiN, darf sich nun an der Leitung der Screenfun versuchen. Dies teilt der Bauer Verlag in einer Pressemitteilung mit.

Computec doktort an Wii Player herum
Der Preis des 68-Seiten-Heft wird von € 3,30 auf € 3,90 erhöht. Zudem erscheint das Magazin von Ausgabe 7-9/2008 an nur noch vierteljährlich. Zur Erinnerung, Play Vanilla erschien einmalig zum Preis von € 3,90, dann war es aus.

GameStar I
Der Abopreis der XL-Ausgabe stieg erst kürzlich von 60 auf 66 Euro, nun werden 69 Euro verlangt. Außerdem gibt es nur noch die XL-Ausgabe im Abo.

GameStar II
Aktuell befindet sich zum zweiten Mal eine XXL-Ausgabe im Handel. Preis sind € 9,99. Neben der XL-Ausgabe liegt ein 16-Seiten Retroheft bei, sowie eine DVD mit Folgen der Redaktioncomedy und die vergriffene DVD „Die besten Spieleintros“.

GameStar III
IDG hat für das GameStar WoW-Package die Magazinausgabe geschrumpft, sie liegt im DIN A5-Format bei. GameStar World of Warcraft (€ 6,99) und GameStar Magazin (€ 3,50) gibt es wieder zum Paketpreis von € 9,98.

Neues aus den Bergen:
Die österreichische Webseite GamingXP lässt sich in Zukunft drucken. Der Spaß ist allerdings nicht ganz billig, € 2,50 für 40 Seiten sind kein Schnäppchen. Vor allem in dem Hinblick nicht, dass es vielerorts kostenlos verteilt wird und ein Jahresabo € 21,90 kostet (Deutschland + € 5 extra).

Was macht eigentlich Martin Deppe?
Nach seinem zufälligen verschwinden aus der PC PowerPlay, kurz bevor dem Heft der Geldhahn zugedreht wurde, war es ruhig um ihn geworden. Jetzt ist er wieder im Printsektor aktiv – als freier Schreiberling bei der GameStar.