Angesehen: GamePro 06/2010 – Die Relaunchausgabe

Mittwoch, 5. Mai 2010. Stichtag für die Relaunchausgabe der GamePro. IDG hat ihr Multiplattformheft inhaltlich, wie optisch grundlegend überarbeitet und bereits im Vorfeld freundlich Pressemitteilungen an diverse Mediendienste verschickt. Versprochen wurde allerhand: neues Wertungssystem, ein moderner Heftlook, mehr Meinungen und Hintergründe. Versprechen kann man Vieles, nicht halten ebenso.

Beginnen wir zunächst mit ein paar positiven Dingen: Das Cover bietet nun endlich mehr Platz fürs Titelmotiv und das Wertungssystem, bei dem die Einzelwertungen mehr oder minder kunstvoll zu einer Gesamtwertung zusammenaddiert wurden, ist Geschichte. Es gibt wieder klassisch Grafik und Sound im 10er System und eine Spielspaß-Note in Prozent. Damit sind wir auch schon am Ende angekommen. Halt, nicht ganz – denn schließlich gibt es auch Negatives zu berichten.

Bereits beim Blick ins Editorial fallen zweierlei Dinge auf: 1. Es gibt eine neue, viel größere Schrift und 2. „Layout entschlacken“ heißt vor allem eines, Farbe raus.

War schon beim letzten, wenig überzeugenden, Relaunch nicht ganz klar, warum die Comic-Avatare der Redakteure noch erhalten blieben, stellt sich die Frage jetzt erneut – nur viel drastischer. Denn übrig geblieben sind nicht einmal mehr die Symbole für die einzelnen Konsolen. Die Verwendung der Comic-Bildchen hätte man sich also schenken können, die passenden Schwarz-Weiß-Fotos sind direkt daneben bereits abgedruckt. Ebenfalls schenken können hätte man sich die Neugestaltung der Avatare, denn wirklich ähnlich sehen sie ihren echten Vorbildern nicht mehr. Henry Ernst sieht aus wie der liebe Onkel von Nebenan, Kai Schmidt wie ein Schwerverbrecher und Thomas Wittulski wie eine finster dreinblickende Papst-Benedikt-Karikatur ohne graue Haare.

Von einem Extrem ins Nächste

Bislang setzte man auf ein vierspaltiges Layout mit winzigkleiner Schrift. Davon hat man nun abstand genommen und schreibt wieder in einer Größe, die auch ältere Menschen problemlos lesen können. Vor allem die Headlines nehmen jetzt Ausmaße an, die ein großes, deutsches Boulevardblatt ebenfalls gerne für ihre Titelschlagzeilen verwendet. Die Spaltenzahl wurde halbiert, d. h. es gibt von nun an nur noch zwei. Auf den ersten Blick wirkt das sehr ungewohnt, auf den zweiten Blick führt das zu großen Textklumpen und sehr großen Screenshots mit sehr unregelmäßiger Breite.

(Ex-)Mitbewerber lassen grüßen

Ein Häppchen M! Games: Der Magazin-Teil der GamePro wird nun, genauso wie M! Extended, im ganzen Heft verstreut
Eine Portion PC PowerPlay: Jedes getestete Spiel bekommt mindestens zwei Seiten
Eine Scheibe neXt Level: Es kommt nicht mehr (fast) jedes Spiel in den Testteil, sondern nur noch ausgewählte Titel. Der Testteil der neuen GamePro umfasst also gerade einmal klägliche zehn Spiele, darunter einen Handheldtest

Dass man bei einem reinen Singleplattform-Magazin auf Kurztests oder Einseiter verzichtet, okay. Hat bei der PC PowerPlay auch geklappt, vor allem wenn man bedenkt, dass die ganzen Moorhuhn-Neuauflagen und Klone eh keinen Heftkäufer interessieren. Bei einem Multiformatheft wird das schon schwieriger, denn selbst wenn man den gröbsten Schrott (das Casual-Zeug für Wii) weglässt, erscheinen noch viele überdurchschnittliche Titel (GamePro-Maßstab 70% und drüber). Next Level hat dieses Problem vor mehr als zehn Jahren mit Kurztests gelöst. Da diese Option für die GamePro wegfällt, fallen die Titel einfach komplett aus dem Heft heraus. Denn wirklich viele Spiele kann man bei diesem Konzept nicht unterbringen, zumindest dann nicht, wenn der Umfang selbst zum Relaunch bei 100 Seiten verbleibt.

Dem neuerlichen Platzproblem sind in dies auch gleich die Leserbriefe zu Opfer gefallen. Laut Aussagen im Forum läge dies natürlich daran, dass es nicht genug brauchbare Zuschriften gegeben hätte. Ah ja, nach über 90 Ausgaben gibt es auf einmal also nicht mehr genügend Leserbriefe, deren Abdruck sich lohnt, soso.

Den Absturz der Relaunchausgabe verhindern können die neue Serie „GamePro Elements“ mit dem Schwerpunkt „Der Schuss“ in Videospielen und der nette Retroteil mit Tactics Ogre zwar nicht, aber immerhin verhindern sie einen Totalausfall.

Dass man an der ein oder anderen Stelle daneben gegriffen hat, wurde im Heftforum übrigens auch schon festgestellt, Wertungskasten samt „Awards“, die als solche derzeit nicht mehr erkennbar sind, sollen schon überarbeitet werden. Es bleibt also kein „Setzen, 6“ zurück, ein „Versetzung gefährdet“ ist es dennoch.

P.S.
Sorry Kosta und Jakob, es tut mir in der Seele weh dies geschrieben zu haben.

24 Antworten zu „Angesehen: GamePro 06/2010 – Die Relaunchausgabe“

  1. Balthier9999 sagt:

    Hui, das hört sich gar nicht gut an. Vor allem der Wegfall der Leserbriefe stört mich. Und natürlich auch der Wegfall der Tests für durchschnittliche Spiele. Obwohl ich Multiplattform-Magazine persönlich mag, sind die vielen Tests natürlich ein Problem. Das verbessert die Lage der MP-Mags nicht besonders.^^

    Aber was red’ ich da? Ich kauf die GP sowieso seit einer ganze Weile nicht mehr.^^ Hat für mich keinen besonderen Wert mehr :P

  2. PhanZero sagt:

    Auch wenn meine GamePro noch nicht angekommen ist (oder meine Freiabo-Verlängerung verbummelt wurde), mal kurz was zu der Zusammenfassung:
    Ich finde es gut, dass man auf Kurztests verzichtet. Diese waren schlichtweg nichtssagend und überflüssig. meist ein paar hingerotzte Worthülsen und Füllworte, falsche Fakten und so weiter. Das war ziemlich unerträglich und fast schon erbärmlich, sorry! Man muss sich allerdings fragen, wie man aussiebt, was nun ins Heft kommt und was nicht. Ob die Auswahl gelingt, wird die Zeit zeigen. Die Chance, dass Nischentitel dabei untergehen, dürfte wahrscheinlich sein. Hier muss die GP beweisen, dass sie Fingerspitzengefühl bei der Auswahl besitzt.

    Ansonsten bin ich der Überzeugung, dass man die Anfangsmacken angehen wird und an den Details gefeilt wird.

  3. Rodon sagt:

    Rein optisch finde ich die neue GamePro schon durchaus angenehm, sogar attraktive als vorher, aaaaaaaber so ein Layout kann sich ein 100-Seiten-Heft einfach nicht leisten. Wäre das Heft doppelt so dick, ich wäre sehr angetan. Doch so muss ich bei einem Yoshi, der mich über eine ganze Seite breit angrinst, über riesige Überschriften wie auf Seite 72/86 z.B. echt den Kopf schütteln.
    Die Für-Tests-mindestens-2-Seiten-Regel ist auch so ein Fall. Im Prinzip lobenswert, in der Praxis eigentlich indiskutabel. Man muss es sich noch mal auf der Zunge zergehen lassen: Das Heft möchte PlayStation 3, Xbox 360, Wii UND alle Handheld-Systeme abdecken und hat dafür gerade mal 100 Seiten inkl. aller Anzeigen zur Verfügung. Das geht einfach nicht! Es fliegen allerhand interessante Spiele sang- und klanglos raus, das Resultat sieht man im neuen Inhaltsverzeichnis, das wir mal schmeichelnd als luftig bezeichnen wollen.
    Also mir fällt an jeder Seitenecke immer nur das Wort „verschwenderisch“ ein. Wie gesagt: Wäre das Heft 200-250 Seiten stark, dann könnte man diesen Look problemlos durchziehen, ohne Kompromisse machen zu müssen. Jetzt haben nur noch Hype-Spiele eine Chance, im Heft Platz zu finden.

  4. Wulfaz sagt:

    Also wenn Nier, der mit 64% niedergeschmettert wird, ein Hype-Titel ist, dann weiß ich auch nicht weiter! Ich finde, in dieser Ausgabe ist schon ein buntes Paket geschnürrt worden – gerade bei den Tests. Jede Ausgabe Cooking Mama oder irgendwelche Minispielsammlungen die sich keinen Deut unterscheiden brauch man wirklich nicht im Heft. Und PSP/DS sind ja immernoch im Magazin enthalten, bloß eben – wie bei den Stationären Konsolen – mit Toptiteln (obwohl Nier ja mit seinen 64% und 2Seiten wohl kaum ein „Toptitel“ ist!.. ich hätte Nier höher bewertet!)

  5. Mathies sagt:

    Also wenn man sich den passenden Heft-Thread so durchliest ist das Echo auf den Relaunch überwiegend positiv. Das sollte man nicht so einfach unter den Tisch kehren. Die Kurztests waren ja gerade das, was kritisiert wurde, also ist es nur konsequent, sie endlich rauszuschmeißen. Tests funktionieren im Internet eh besser, da sie hier viel aktueller und schneller veröffentlicht werden können.
    Ich finde den Relaunch sehr sinnvoll. Kann deine Kritik so nicht bestätigen. Dass die Zeitung nun etwas „farblos“ ist, das ist ja zum einen sehr sehr subjektiv, zum anderen auch eine Sache, die man noch im nächsten Heft ändern könnte. Im Wertungskasten auf farbige Symbole (Konsolen und + und -) zu verzichten, halte ich auch für unnötig. Aber hey, das ist Meckerei auf hohem Niveau.

  6. Rodon sagt:

    Ich wollte noch sagen, dass ich teils erschrocken war, wie wenig Screenshots es zu einigen Artikeln gibt. Nein, ich bin nicht screenshot-geil, aber wenn ich mir vor allem mal die 2-Seiten-Tests mit ihren ultrafetten Überschriften und den ausschweifenden Artworks anschaue, dann frag ich mich, warum sind an dieser Stelle keine weiteren Bilder? Von einem einzigen Bild kann man sich meiner Meinung nach nicht wirklich einen Überblick über die Spielgrafik und das Design machen.
    Ach, die Parole „Mehr Text“ … ob die so stimmt? Ich wette, würde man die Zeichen zählen, würde das neue Heft ziemlich abstinken. Erinnert mich alles ziemlich an die dritte Layout-Generation der PC PowerPlay, bloß hatte die wenigstens noch 150 Seiten.
    Dass keine Leserbriefe dabei sind, stört mich dagegen nicht im Geringsten. Da war doch eh schon seit Jahren (!) immer nur sowas wie „Ich spiele Killerspiele und laufe trotzdem nicht Amok!!!!!“ zu lesen. Leserecho hat man ja auch eigentlich genug im GP-Forum.

  7. blub sagt:

    also ich hab sie heut auch gekauft und war sehr gespannt. zuerst hab ich mich erfreut, dass endlich mal mehr gescheite themen drin sind und dafür weniger von den einzeilern. es gibt ohnehin so viele gute spiele, da muss man den ganzen durchschnittlichen rotz nicht testen, das seh ich auch so. insgesamt war ich zunächst sehr angetan…

    ABER: die riesenschrift nervt gewaltig, vorher zu klein, jetzt zu groß, die infos von 2 seiten, wären letzten monat noch auf einer gestanden. die farblosigkeit finde ich auf den ersten blick auch nicht so schön, aber man kann sich dran gewöhnen. und leider ist der umfang nur gleichgeblieben, was bei der schrift effiktiv einen rückgang der infomengen bedeutet…
    wenigstens hat man auf der dvd die Gamestar videos neu vertont! daumen nach oben dafür. fand die DVD wirklich genial.

    aber lassen wir es sich erstmal einpendeln. fakt ist, es musste was getan werden und das wurde endlich auch. geben wir der gamepro zeit und hoffen, dass es in die richtige richtung geht. ganz so schlimm wie evil seh ichs dann doch nicht.

  8. blub sagt:

    achja, was vergessen sorry.
    leserbriefe brauch ich auch nicht, den platz sollte man besser verwenden. fragen werden im forum eh besser beantwortet und meinungen kann man da auch besser und schneller tauschen.
    und die comic avatare find ich ganz charmant, dagegen hab ich gar nix.
    und das layout der wertungskästen mal hin oder her, aber wenigstens sind jetzt wieder wertungen drin und nicht dieser additionsmüll, den zum schluss eh keiner mehr verstanden hat…

  9. blub sagt:

    hab die GP heute morgen nochmal ausführlich gelesen und muss wirklich sagen, dass bei genauerem hinsehen einige lückenfüller drin sind. dass die überschrift beim laan wake test gleich mal 2/3 der seite einnimmt, ist mal eine sache, von dieser sorte gibts aber einige im heft (also gigantische überschriften), aber dass bei mario galaxy gleich mal mit nem yoshi noch ne ganze seite verschossen wurde… kein kommentar!
    weiter: im inhaltsverzeichnis steht fast nix drin, dafür hat man gleich noch der dvd ein eigenes inhaltsverzeichnis gegönnt, natürlich zusatzlich zum inlay. gegen viele und große screenshots habe ich nix, aber der sehr interessante bericht zu diesem konsolenmodder besitzt fast keinen geschriebenen inhalt mehr.
    wenn man so große und viele bilder einfügt und so groß schreibt, muss man auch mehr seiten füllen.

    also eigentlich ist der eingeschlagene weg gut, jetzt wäre es nur angebracht, die schrift etwas zu verkleinern, vlt ne dritte spalte einzuführen und aufzuhören mit riesen artworks und überschriften und sonstigen lückenfüllern inhlat zu schinden.

    das mit den großen test von dafür weniger spielen finde ich grundsätzlich gut (wo steht eigentlich, dass man jetzt jedem spiel 2 seiten widmet, habs im editorial nicht gelesen…), nur ich glaube mittlerweile, dass da fast zuviel rausfällt. dass man für handheld/iphone und download spiele sowie dlcs nur wenig platz opfert und nur die wichtigsten vorstellt, finde ich gut. aber diesen monat ist mit „fat princess“ für die psp schon mal ein witziger hitkandidat rausgefallen (oder kommt erst nächste ausgabe, aber video war auf dvd, also eher nicht). naja, wenigstens ist auf der dvd noch vieles, was aus dem heft rausgefallen ist.

  10. Falconer sagt:

    Der längst überfällige Relaunch der GP ist in meinen Augen hervorragend gelungen. Gefällt mir in wirklich allen Belangen gut. Endlich positioniert sich das Blatt so, dass die Stärken von Print zum Vorschein kommen. Dazu gehört es meines Erachtens auch, eine Vorauswahl zu treffen und nicht über alle Neuerscheinungen zu berichten. Die Zeiten sind vorbei, wo gedrucktes Papier dafür zuständig war, alle auf den Markt geschmissenen Titel zu besprechen. Konzentrantion aufs Wesentliche für Core-Gamer ist für mich die Zauberformel. Die Kompetenz der Redaktion misst sich dann natürlich auch daran, nicht nur Hype-Titel als wesentlich zu identifizieren. Das gehört zur journalistischen Aufgabe und daran misst sich im Endeffekt auch die Qualität eines Magazins. Den edgültigen Wegfalll des Abdrucks klassischer Leserpost finde ich auch folgerichtig. Es gibt wohl nur noch sehr wenig engagierte Leser, die sich auf diesem Weg äußern. Der Großteil des Feedbacks erfolgt im Forum. Community-Seiten sollten somit die Lesrbrief-Seiten ersetzen. Leserbriefe gern inclusive.

  11. Collector sagt:

    Ich muß sagen, daß mich dieser Relaunch entsetzt hat. Sieht genauso schlimm aus, wie das Redesign der Power Play Anfang 2000. Spricht mich nicht an, da bevorzuge ich jetzt lieber die M! Games.

  12. Tigerheli sagt:

    So, nach längerem Mitlesen dieses Blogs will ich auch mal meinen Senf dazugeben :-). Ich lese seit der Playtime 9 / 91 ( mit Sonic drauf ) regelmäßig Konsolen und PC – Spiele Magazine, hab also ein bisschen einen Überblick :-).
    Aber zur neuen Gamepro:

    Ich war seit der 1. Ausgabe ( der Testausgabe ) der Gamepro ein treuer Leser und ich mochte die Zeitschrift auch ziemlich gerne. Im Laufe der Jahre wurde aber immer mehr von dem, was ich eigentlich mochte, wegrationalisiert. Zum Beispiel die lustige Seite mit den Kino und DVD Kritiken.
    Nachdem die Zeitschrift dann ( für mich ) schlechter wurde, kaufte ich die Gamepro dann nur noch sporadisch. Den endgültigen Todestoss gab dann schließlich die neue M!games ( die Maniac vorher hatte ich nur selten gelesen ).
    Für den Relaunch jetzt wollte ich der Gamepro aber nochmal eine Chance geben…
    Aaaaber leider, so super ich auch eigentlich einige Redakteure finde, hat sichs nicht gebessert ( den Vergleich zu den letzten Ausgaben habe ich dabei allerdings nicht ).
    Die Gamepro ist jetzt so nüchtern, dass sie fast auf „Spiegel“ – Niveau ist. Das ist bei aller „Erwachsenenausrichtung“ für ein Konsolenmagazin einfach zu viel!
    Grundsätzlich finde ich ja Artikel wie das neue Gamepro Elements lustig und lesenswert. Aber mehrere Seiten über den Ursprung des Schusses??? Ich finde schon die Seite über „Wer hats erfunden“ bei der M!Gams eine der langweiligsten im ganzen Heft. Aber dann noch mehrere Seiten über so ein blödes Thema?? Wer hat denn das zu verantworten??
    Weiterhin, was sollen die ersten Seiten von Mario Galaxy oder auch Lost Planet 2 ohne Inhalt oder ähnlichem?? Das macht doch nun wirklich keinen Sinn ( wie vorher hier erwähnt vielleicht für ein 300-Seiten Heft … ).
    Dann ein weiterer schlechter Scherz. Was sollen dieses blauen Kästen mit Witzen drin, die dann nichtmal witzig sind?? ( Zum Beispiel der bei SSF4 ). Man denkt, ah ein blauer Kasten mit irgendwelchen wichtigen Informationen drin und liest stattdessen Schwachsinn…
    Desweiteren verstehe ich nicht, warum man den Testteil derart ausdünnen musste. Da muss es doch einen anderen Mittelweg geben. ALso so macht es jedenfalls keinen Sinn für mich.
    Und noch was negatives. Die Interviews in der M! oder der Consol Plus sind meisstens unterhaltsam und informativ. Das in der Gamepro ist leider langweilig ( das mit dem Metroid Erfinder ).
    Der Interviewer? Schwertel.
    Womit wir beim von mir diagnostiziertem Problem sind.
    Ich glaube das Problem ist der Chefredakteur, so leid es mir tut. Denn eine einstmals unterhaltsame, hervorragende Zeitschrift mit tollen Redakteuren so dermassen gegen die Wand zu fahren kann nur an dem Chefred. liegen. Oder lieg ich da falsch?

    Ich hoffe trotzdem dass dies Heft genug gekauft wird, damit die Redis ihre Jobs behalten können. Vielleicht, mit neuem Chefred., wird ja das Ruder auch dann irgendwann nochmal rumgerissen. Ich allerdings bleibe bei M! und Consol.AT bzw. Plus derweil…

  13. Gabumon sagt:

    Hoffentlich steht da nicht auch noch ein Gamestar Relaunch an..

  14. Evil sagt:

    Da kommt mit Sicherheit auch noch was. Allerdings wäre IDG gut damit beraten bei der GameStar keine Revolution vom Zaun brechen zu wollen. Mit sanfter Evolution ist man bei der GS schon immer besser gefahren…

  15. blub sagt:

    ich glaub nicht, dass es am chefredakteur liegt, ich halt ihn für seriös. man sollte auch die kriche im dorf lassen. die gamepro hatte ein großes problem: der geringe umfang und daraus folgend weitere.
    jetzt macht man mal nen schnitt, was an sich ja gut ist. das man bei gleichem preis nicht auf einmal ne DVD UND mehr seiten schafft ist auch klar. ich hätte mir halt gewünscht, dass man unnötige streicht, dafür mehr gescheiten redaktionellen inhalt reinbringt und das kann man bei der gamepro, die redakteure sind gut. dass man vieles gestrichen hat, ist ok, auch wenn ich wie gesagt, 2-3 tests mehr wünschenswert finde, oder man wirft halt die handhelds noch raus…
    nur schade, dass man dann die seiten nicht mit inhalt sondern mega überschriften, riesenscreenshots und nem 4 seitigen kahlen inhaltsverzeichnis füllt.

    die gs ist so gut wie ise ist, hoffentlich kommt da, wenn überhaupt, nur kosmetik, die gamepro, das muss man klar sagen, hatte ne große OP auch wirklich nötig.

  16. Tigerheli sagt:

    Man kann ja mal zusammenzählen:
    – 2 Seiten bei den Anfangsseiten bei Mario Galaxy und Lost Planet 2
    – 2 Seiten bei Gamepro Elements
    – 2 Seiten weniger für die Handheld Reportage.

    Machen schon 6 Seiten. Also damit könnte man schon so einiges machen. zum Beispiel noch 2 große Tests oder 4 Einseitige. Dazu noch eine INTERESSANTE Reporatge. Vielleicht noch irgendwas unterhaltsames, wie Kinokritiken ( gibts ja teilweise auch auf Gamepro.de )

    Den Chefred finde ich übrigens auch sehr symphatisch und er ist auch sicher seriös. Nichtsdestrotz finde ich seine Artikel nicht sonderlich gut. Und seine Entscheidungen das neue Heft bezüglich auch nicht ( Falls er dafür verantwortlich ist. Aber das trifft ja im Allgemeinen auf den Chefred zu ;-) ).

  17. Gabumon sagt:

    also wenn die wirklich die Gamestar so überarbeiten wie die „Gamepro“ also auch nurnoch test über nem bestimmten wert etc braucht man die auch irgendwie nicht mehr zu kaufen

    Hypetitel etc Haben auch die Computechefte und die CBS mit drin, davon das man damit im Netz erschlagen wird noch ganz abgesehen. Gerade die Nieschenprodukte sind die wirklich interessanten. Dazu noch die Reportagen etc. Ich wüsste echt nicht was man da ändern sollte. Das Layout ist auch gut so wie es ist.

    Gut das Testsystem ist natürlich so ne Sache da hab ich immer das gefühl das man die Endwertung Festlegt und die Einzelnoten drumherum bastelt.

    Aber die ersten Umfragen gab es ja wohl auch schon, weisst meiner ansich nach auch extrem auf einen „relaunch“ hin

  18. Tim sagt:

    Also im Prinzip finde ich es ja auch gut, wenn nicht jeder Müll getestet wird.
    Aber wenn jetzt jedes Magazin dazu übergehen würde, nur noch die „großen“ Spiele zu testen, gäbe es ja nirgendwo mehr ein Magazin was auch mal die Durchschnittsspiele testet! Und gerade bei den nicht so bekannten Spielen ist meiner Meinung nach ein Test oft wichtiger als z.B. bei einem Alan Wake. Klar will darüber jeder einen Test lesen, aber es dürfte wohl klar sein dass das Spiel kein Fehlkauf ist. Wobei man sich z.B. bei anderen Spielen nicht sicher sein kann…

  19. blub sagt:

    ach 6 seiten reichen noch nicht, schrift was kleiner, überschriften deutlich kleiner. inhaltsverzeichnis auf 2 seiten runter. gp elemtns find ich auch net so toll, kann auch weg und schon hat man 8-10 seiten locker zur verfügung und kann noch ein paar spiele mehr testen und ne gescheite reportage reinbringen.
    mit den spielen muss man wirklich vorsichtig sein. lieber sollte man handheld (+iphone/ipad) und downloadspiele auf 4 seiten zusammenfassen. die wichtigsten handheld spiele kann man dann auf einer seite noch zusätzlich testen im testteil (z.b. sowas wie zelda DS). aber das sollte nur die absoluten highlights sein. dann siebt man noch den casual mist weg und schon hat man so wenige spiele, dass es eigentlich bis auf an weihnachten immer reichen sollte (da kann man dann die previews zurückfahren).
    es wäre wirklich schade, nur noch spiele der 80%+ klasse testet, da man auch mit durchschnittlichen spielen seinen spass haben kann. zudem läuft das darauf hinaus, dass irgendwann nur noch fortsetzungen kommen. außerdem kann man ja nicht immer vom titel her sagen, wie gut das spiel ist. überraschungshits wären nicht mehr möglich.

  20. Tigerheli sagt:

    da stimme ich blub zu.
    Kann sein, dass meine Meinung der Masse widerspricht ( Gamepro wird ja aus irgendeinem Grund nur noch so wenige Tests im Heft haben ), aber ich finde die Kurztests zum Beispiel im Wii Magazin meisstens sehr unterhaltsam, wenn nicht sogar eine Stärke des Hefts. Und die sind auch keineswegs kinderkram, im Gegenteil, die fallen manchmal ziemlich bissig aus.

  21. Collector sagt:

    Ich finde auch das Kurztests in ein Heft gehören. Ein Heft soll ja auch mehr sein, als ein Sammelsurium von ein paar Onlinetests.

  22. Gabumon sagt:

    dann hoffe ich mal das du die Gamestar nicht liest, das ist wirklich nurnoch die gedruckte Form der Onlineartikel..

  23. Tigerheli sagt:

    Gamestar hab ich vor 3 oder 4 Jahren aufgehört zu lesen, da ich nur noch Konsole Spiele und ansonsten auf Mac umgestiegen bin. Aber es war bis dahin meine Lieblingszeitschrift. Das wäre schade, wenn die ähnlich wie die Gamepro absteigt.

  24. HomiSite sagt:

    Übrigens ganz witzig, wie GP die Änderungen im Wertungssystem in den Leserbriefen 7/10 erklärt… :-)

    PS: Nach 1 Monat dann auch meine Relaunch-Impressionen.

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