Relaunch: GameStar 10/2010 – Die ganze Welt der PC-Spiele wird kleiner

Mittwoch, 25. August 2010. Der Branchendienst Kress frohlockt, dass IDG die GameStar aufmotzt – natürlich gegen den Auflagenschwund. Auch das Medienmagazin dwdl.de veröffentlicht die Pressemitteilung einen Artikel zum Relaunch. Sicher, Veränderungen sind immer von Zeit zu Zeit notwendig und stellenweise auch schmerzhaft. Die Zielstrebigkeit, mit der IDG nach der GamePro nun auch das Flagschiff und den noch Marktführer der PC-Spiele-Magazine, GameStar, gegen die Wand fährt, ist bemerkenswert. Doch der Reihe nach.

 

„Erleben Sie die neue GameStar“ …

und machen Sie sich auf Ihr blaues Wunder gefasst. Bereits das Cover warnt, hier bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Mit dem Relaunch hat die GameStar auch eine neue Hausschrift eingeführt, eine äußerst serifenbetonte und die bringt gleich mehrere Probleme mit sich:
1. Die Schrift beißt sich mit dem Heftlogo.
2. Die Schrift passt auch nicht zur Teasertext-Schrift auf dem Cover.
3. Die Schrift wirkt nur, wenn sie sehr groß ist. Sobald sie auf normale Größe schrumpft, wird’s hässlich. Diesem Problem ist man sich im Heft allerdings bewusst, mit den meisten Headlines könnte man auch Leser erschlagen.

Schon auf Seite 3 bekommt man nicht, was man erwartetet. Anstelle des Editorials findet sich hier nun der DVD-Inhalt. Das ist vor allem in diesem Zusammenhang äußerst sinnvoll, da die DVDs zwischen Umschlag und Seite 3 eingeklebt sind und sich in Papierhüllen befinden, auf denen bereits der komplette DVD-Inhalt abgedruckt ist.

 

„…die GameStar ist zu schwer zu lesen…“

So soll der Tenor vieler Zuschriften gewesen sein. Aus diesem Grund geht man auch bei der GS den Weg, der schon bei den CyPress-Heften OPM2 und PC PowerPlay nicht geklappt hat: Größere Schrift und mehr Zeilenabstand oder zu deutsch: Deutlich weniger Text auf den Seiten. Nur als gut gemeinter Tipp am Rande: Es bringt nichts die Lesbarkeit durch eine größere Schrift verbessern zu wollen, wenn man gefühlt jeden dritten Artikel mit einem schwarzen Hintergrund zukleistert und weiße Schrift draufdruckt. Der Kontrast strengt die Augen weit mehr an, als eine kleinere Schrift.

 

„Bei der GS sehen viele Seiten zu gleich aus“

Richtig. Seit Gründung im August 1997 hatte die GameStar ein Markenzeichen: Eine elegante Optik ohne unnützen Schnickschnack und Spielereien. Dazu gehört eben auch, dass jede einen einheitlichen Aufbau hat und bunte Hintergründe oder Abweichungen von der Norm die Ausnahme, nicht die Regel sind. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal und hoher Kontinuität zog die GameStar im Laufe der Zeit an Computecs PC Games vorbei, die im Laufe der Zeit immer bunter und kastiger wurde. Und jetzt, 13 Jahre später als Marktführer stellt man fest: Och ne, das gefällt dem Leser ja gar nicht.

Das Ziel, dass keine Seite mehr der anderen gleichen soll, hat man immerhin konsequent umgesetzt. So wechselt man in der The Witcher 2-Titelstory von drei- auf zweispaltigen Text und wieder zurück. Unterschiedlich breite Spalten und hässlicher Flattersatz tragen bekanntlich seit jeher zur besseren Lesbarkeit bei. Zwischenüberschriften sind zur Führung des Auges auch völlig überwertet, aus diesem Grund gibt es jetzt nur noch leere Zeilen zur Textgliederung oder eingeschobene Textzitate, die auch ab und an in die zweite Textspalte hineinragen.

 

„Die ganze Welt der PC-Spiele“

So lautet der Slogan der GameStar. Bedenklich ist allerdings die Geschwindigkeit, mit der die ganze Welt der PC-Spiele schrumpft. Bei der neuen GameStar soll jedes Spiel mindestens zwei Seiten bekommen, nicht weniger – die PC PowerPlay grüßt an dieser Stelle recht freundlich aus dem Grab. Der eigentlich Witz kommt noch: Was heute mindestens zwei, eher mehr Seiten braucht, hat letzte Ausgabe noch auf eine Seite gepasst. Bilder brauchen Platz zum Atmen. Dann sollte man ihnen diesen auch geben und nicht vier große Bilder auf einer Seite übereinander Kästeln, sodass sie sich alle überschneiden und verdecken und letztlich doch ihre Wirkung verfehlen. BildUNTERschriften gehören, wie der Name schon sagt, unters Bild, nicht irgendwo darein. Ich will das Bild sehen, nicht einen schwarzen Textkasten. Zurück zum Thema mit den zwei Seiten-Minimumgröße für ein Spiel: Konsequent durchgezogen bedeutet das entweder einen hohen Platzbedarf oder weniger Spiele im Heft. Selbstverständlich hat man sich für letzteres entschieden. Das ist nur richtig, das Geburtstagsheft hat mit 93 redaktionellen Seiten den niedrigsten Wert, den je ein GameStar-Heft hatte und schlägt den Rekord aus der letzten Ausgabe noch mal um eine Seite. Weniger Spiele im Heft bedeutet auch mehr Platz fürs Wesentliche, zum Beispiel Platz für zwei Seiten Teamvorstellung. Wie auch schon bei der GamePro entfalten die neuen Schwarz-Weiß-Fotos der Redakteure auf dem leicht gräulichem Papier ihre volle Wirkung… nicht. Platz hat man auch für ganz andere Dinge, beispielsweise für ein Lauftextinitial, das sich über sechs Zeilen erstreckt oder einen neuen Wertungskasten, der entfernt an ein Fieberthermometer erinnert, allerdings 1/3 einer DIN A4-Seite einnimmt.

 

„Die Genre-Struktur ist Geschichte“

denn es gäbe zu wenig Neuerscheinungen im Sport und Strategiebereich. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn wie auch das Schwesterheft GamePro selektiert die GameStar noch stärker, was im Testteil landet und was nicht. Wenn der Testteil nur noch acht Spiele umfasst, hat es natürlich keinen Sinn da noch irgendwas nach Genres zu unterteilen. Zu wenig Spiele erscheinen in dies nicht. Wer zumindest ein bisschen mehr von der ganzen Welt der PC-Spiele lesen will, bekommt die Tests auch auf gamestar.de zu lesen. Noch bevor das Heft bei den Abonnenten im Postkasten liegt, mit längeren Texttesten als im Heft abgedruckt und ach ja, mit Spielen, die nicht Heft erwähnt werden. Ganz großes Kino.

 

Neu: Freispielcheck

Browser-Games, Facebookspiele, MMOs, DLC etc. Was bislang geflissentlich ignoriert wurde, bekommt nun eine eigene Rubrik im Heft. Die Gestaltung der Seiten ist allerdings so quietischig bunt, dass jedes englische Spieleheft vor Neid erblassen würde. Der Inhalt könnte ebenfalls aus besagten Heften kommen, die Texte haben einen äußerst geringen Nähr- bzw. Informationswert. Die neue Rubrik im Heft ersetzt auf DVD übrigens den äußerst beliebten Testcheck – damit bleibt auch der Datenträger vom Relaunchwahn und Inhaltskürzungen nicht verschont.

 

Quo vadis GameStar?

Hatten die bisherigen Redesigns und Relaunches der GameStar nur das Ziel das Heft sanft an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen, ist man nun einen gänzlich anderen Weg gegangen. Was auch immer jetzt vor mir liegt ist mit Sicherheit eines nicht: Eine GameStar. Zugegeben, ich hätte es mir jetzt auch viel einfacher machen können als diesen langen Verriss zu schreiben, ein Satz hätte genügt: „Ich bin nicht mehr die anvisierte Zielgruppe“ – angesichts der Tatsache, dass ich seit Ausgabe 03/2003 als Leser dabei bin dank Ebay auch im Besitz aller Ausgaben davor bin, erschien mir das aber nicht angemessen. Umso größer ist mein Bedauern nun sagen zu müssen, sorry Jungs, ihr könnt mein Informationsbedürfnis nicht mehr decken. Die Änderungen am Heft sind meiner Meinung nach so drastisch und so radikal in die falsche Richtung gegangen, dass ich es auch nicht mehr für ausgeschlossen halte, dass die PC Games an der GameStar schon in Kürze vorbeiziehen könnte. Ob das gewollt sein kann?

70 Antworten zu „Relaunch: GameStar 10/2010 – Die ganze Welt der PC-Spiele wird kleiner“

  1. Gabumon sagt:

    Hehe, Genau das selbe in sachen Wertungskasten hab ich auch gedacht, das sieht aus wie ein Rektalthermometer.. und genau dahin kann sich IDG diesen „Relaunch“ auch stecken

    Chaos, hässlich, wenig inhalt..

    Schon extrem wie schnell man ein Heft mit wucht vor die Wand klatschen kann, man hat aus dem Gamepro desaster nichts aber auch garnichts gelernt..

  2. Bäm sagt:

    Das Erste was ich sah war der Flattersatz. Oh Graus. Schon allein der macht das Lesen unendlich anstrengend. Insgesamt hat das Heft wesentlich weniger Inhalt als vorher. Was zum Teufel?!

  3. Clubwolf sagt:

    Wirklich unfassbar was IDG mit ihren Heften macht. Ich war bis vor kurzem selbst langjähriger Leser der GameStar (war seit 2002 dabei) doch ich sah irgendwann einfach keinen Grund mehr die GameStar zu kaufen wenn ich ohnehin das ganze Heft online finde.

    Als ich heute das neue Heft am Kiosk durchgeblättert habe, musste ich zuerst noch mal nachsehen ob ich nicht versehentlich die PC Action aus dem Regal genommen habe…

    Das ist keine GameStar mehr, sondern mittlere Katastrophe.

  4. blub sagt:

    ich hab mir heute meine allerletzte Gamestar gekauft. Irgendwie macht mich das fast traurig, immhin war ich leser der ersten Stunde. Nachdem mich diese Onlinesache schon seit geraumer zeit nervt und ich die letzten beiden Ausgaben schon aus protest nicht mehr gekauft habe, wollte ich selbst sehen, ob die neue gamestar mich nicht doch wieder zum kauf bewegt.
    aber was ist das? herzlichen glückwunsch IDG! mit absicht hätte das der größte vollidiot kaum noch schlechter hingekriegt. Alles, wirklich alles was an der gamestar immer gut war, wird weggekürzt. was soll der mist? die neue gamepro war schon scheisse, aber gut die alte gamepro war ja schon ncith mehr das ware. die alte gamestar war zwar nur die gedruckte version von gamestar.de, aber wenigstens super.

    RIP, Gamepro und Gamestar. Ihr wart treue gefährten über eine lange zeit, aber die ist nun vorbei…

    • Gabumon sagt:

      Na die passende Farbe überwiegt in der Gamestar ja schon..

      .. Schwarz..

      Die Redaktion verteidigt das natürlich, aber was bleibt denen auch schon über..

  5. Eberon sagt:

    Vielleicht kaufe ich mir mal wieder eine Ausgabe: Auch wenn ich sie schon seit Jahren nicht mehr lese, war ich doch bei ihrer Geburt dabei. Vielleicht sollte ich sie aber lieber in Erinnerung behalten, wie sie war?!

    Was anderes: Du solltest nicht jedes erste Wort eines Absatzes fett schreiben. Das ist äußerst irritierend zu lesen, da Fettdruck ja hervorhebt, da aber nichts hervorgehobenes ist.

    • Evil sagt:

      Das wurde mal zwecks besserer Lesbarkeit gewünscht, deswegen fette ich in der Regel das erste Wort in jedem Absatz.

  6. B4ck7p sagt:

    Ich bin Leser seit der allerersten!!! Ausgabe.
    Ich habe schon viele Hefte kommen und gehen sehen, aber das. Nach der GamePRO? Denkt eigentlich jemand bei IGD vorher mal nach?
    8 Test’s? 8!?! Wollt ihr mich verarschen?

    Leute das war’s. Der Markt für PC Spielemagazine hat mich hiermit definitv verloren. Ich werde mir meine Test’s zukünftig nur noch über Webseiten holen.
    Macht’s gut.

    • Gabumon sagt:

      naja hätte man die übrigen Spiele jetzt wirklich Ausführlich getestet mit riesen Testcheck, rigeroser aufzählung aller Stärken und Schwächen, mit begründungen auf je 10 seiten oder so hätte man das „wir wollen uns auf die Wichtigen Titel konzentrieren“ noch durchgehen lassen können

      Aber so ist das auf gut Deutsch gesagt einfach Verarsche, statt mehr gibt es Weniger, das ist als wenn Evil hier hier Schriftgröße auf 48 stellt und behauptet es wär mehr inhalt als Vorher

  7. Tüdelü sagt:

    Also mich stört am meißten, dass man absofort auf die Genreunterteilung verzichtet. Das ist bzw war doch das Merkmal der Gamestar. Das versteh ich nun wirklich nicht.

    • Gabumon sagt:

      ganz einfach, das lohnt bei den 8 Spielen da garnicht mehr, und es ist anzuzweifeln das das mehr Tests werden, eher weniger..

      Da währen 1-2 Rubriken immer leer

  8. Gabumon sagt:

    Was mir gerade mal so Auffällt, wir haben August, die Gamestar ist die September ausgabe und man hat Jubiläum?

    Die Gamestar ist mit der Oktoberausgabe Geboren

    Bei der PCGames ist das gleiche, die haben 9/2010 (was ja im Grunde korrekt ist) und feiern 18 Jähriges Jubiläum, das wär 10/2010, da ist man wohl mit Ausgabe 13 durcheinander gekommen die ja normal zusätzlich wär ..

    • Evil sagt:

      Die Oktober-Ausgabe der GameStar erschien in der ersten Septemberwoche 1997. Die Oktoberausgabe der PC Games müsste in der 2. oder 3. Septemberwoche 1992 erschienen sein. Von beiden ist die Erstausgabe also die Nr. 10.
      Durch den ganzen EVT-Hickhack kommt die 10 der GS aber schon Ende August, man feiert also nach der Nummer, nicht nach dem Monat. Die PCG hat die Ausgabenummer korrigiert, PCG Nr. 9 erscheint gleichteitig mit GS Nr. 10. Beide Hefte haben theoretisch gleichzeitig Geburtstag — das wollte man scheinbar so beibehalten, auch wenn die Nummern nun unterschiedlich sind.

      Man ist das kompliziert. :ugly:

    • Gabumon sagt:

      also die PCGames 10/92 kam soweit ich das noch weiss am 24.9.92, jedenfalls hab ich die da gekauft und vorher nie gesehen

      die Gamestar hat ja immerhin die richtige nummer 10, aber PCGames hat 9 und trotz 13. Ausgabe ist das für mich nicht nachvollziehbar, ich hab ja in nem Schaltjahr auch nicht nen tag früher geburtstag :ugly:

  9. Tigerheli sagt:

    Also jetzt muss ja mal einer eine Lanze brechen :) .
    Da ich nur noch Konsolen zum spielen benutze und zum Arbeiten einen Mac kaufe ich seit Jahren keine PC Magazine mehr. Früher hab ich aber PC Player und dann die Gamestar sehr gerne gelesen.
    Ich hab sie mir im Laden jetzt mal durchgeblättert. Und bitte, so schlimm ist das jetzt alles doch auch nicht. Ich finde sogar sie sieht ganz stylish aus, auf jeden Fall nicht zu bunt, und schon gar nicht vergleichbar mit englischen Magazinen. Ich finde auch den Vergleich mit der Gamepro nicht sehr zutreffend. Es ist zwar ähnlich ( wie die zu großen Überschriften usw ), aber wirkt für mich sehr viel ausgereifter.

    Zum Umfang noch ein Beitrag: Viele übersehen glaub ich, dass das Thema PC Spiele eh ziemlich durch ist. Die Zeit, als der PC Vorreiter war ist doch nun schon länger vorbei und wird wohl so schnell nicht mehr wiederkommen ( Ja, heult ruhig auf PC Fans. Aber im internationalen Umfeld spielt der PC kaum noch eine Rolle ). Da wird es natürlich auch schwierig das Heft mit großartigen Spielen vollzubekommen.

    Die ganzen offensichtlichen Fehler ( wie der verkürtzte Starcraft Test…WTF??? ) des Relaunches spreche ich jetzt mal nicht nochmal an, wurden ja schon genannt.

    • Gabumon sagt:

      das Problem an der sache ist, es stimmt einfach nicht das deutlich weniger Spiele erscheinen, es erscheinen weniger TripleA titel das ist wohl richtig, aber es gibt genug Titel abseits des Mainstreams der von den Magazinen zum teil sowieso schon ignoriert wird und Gamestar setzt da jetzt noch einen drauf..

      Das Problem ist das dieses Layout vorallem nach deutlich mehr Seitenumfang als 132 Seiten schreit um auch nur ähnlich inhalt zu bieten wie Vorher, hat Gamestar aber nicht, daher ist der Inhalt eben deutlich weniger geworden und das Stört wohl die meisten

    • Evil sagt:

      […]und schon gar nicht vergleichbar mit englischen Magazinen.

      Das bezog sich im Eintrag auch lediglich auf die Freispielrubrik, nicht auf den Rest der Optik.

      Ich finde auch den Vergleich mit der Gamepro nicht sehr zutreffend. Es ist zwar ähnlich ( wie die zu großen Überschriften usw ), aber wirkt für mich sehr viel ausgereifter.

      Die GP hat, wenn man so will, die Alpha-Version bekommen, die GS die Beta-Fassung (final sind beide nicht…). Es geht auch nicht nur um die Optik, sondern auch um das inhaltliche Konzept. Weniger Spiele im Heft, pro Spiel min. 2 Seiten etc. — das ist bei beiden Heften numal gleich.

    • Tigerheli sagt:

      ok, das mit bunt und der Freispielrubrik hab ich überlesen, sorry.
      Ansonsten sind wir ja einer Meinung das die Gamestar zumindest besser geworden ist als die Gamepro.
      Die Frage bleibt, welchen Sinn PC Magazine auf Dauer eigentlich noch machen, wenn es wirklich nur noch wenige AAA Titel gibt. In Zukunft wohl nur noch als Nischenmagazine. Und als solches wären Test von allen erscheinenden Spielen wohl sinnvoller als nur ein paar Ausgewählte, da hat Gabumon recht.

    • Falk sagt:

      So schlimm steht es um den PC durchaus nicht. Man muss sich nur mal ein bisschen umgucken und wird feststellen, dass viel Umsatz abseits der klassischen Spieleschachteln großer Publisher gemacht wird. MMO-Abos, Free2Play-MMOs, Dota-Klone, Indie-Titel, Steam, Indie-Titel auf Steam, Browsergames, Social Games, eSport-Kram… das hat die Gamestar, von den Bezahl-MMORPGS abgesehen, entweder komplett verpennt oder sehr stiefmütterlich und zu spät behandelt.

    • Gabumon sagt:

      oder auf Sonderhefte abgeschoben..

  10. Gabumon sagt:

    naja alle wird schwer, zumindestens wenn man Importe und Fremdsprachige zu allen zählt

    Aber ich will verdammt nochmal nicht nur kurztests (und mehr bietet gamestar nicht mehr) über sowieso schon Hypespiele wo ich längere Texte mit mehr Infogehalt an jeder Webecke und sogar in der PCAction(!) finde. Sondern auch über zumindestens jedes andere Spiel das hierzulande erscheint. Auch wenn es nur der BeamtenSimulator 2011 ist..

    3,50€ für das Dünne Heftchen was Gamestar da mittlerweile abliefert ist eine Frechheit.. sogar die CBS hat längere texte und die fassen sich schon recht kurz

  11. Collector sagt:

    Schön geschrieben, ich stimme Evil in allen Punkten zu. Hätte vor einem halben Jahr nie gedacht, daß man die beiden besten deutschen Spielemagazine derartig verhunzen kann. Aber damit kommt IDG seinem Ziel viel schneller näher, den lästigen Print-Kunden endlich loszuwerden und nur noch auf Online zu setzen.

  12. Collector sagt:

    Die erste PC-Games erschien am 2. September 1992.

    • Gabumon sagt:

      sicher?

      die 11/92 erschien nämlich am 14.10.1992

      da währen dann ja 1 1/2 Monate zwischen

  13. Gabumon sagt:

    das Beste sind ja immer noch die, die denken das die Gamestar wieder mehr Seiten bekommt :ugly:

    Eher weniger werden das, ich glaub fast das die auf Gamepro Niveau zusammengestampft wird

  14. Collector sagt:

    Ja, steht zumindest in der Jubiläumsausgabe 10/02.

  15. Rodon sagt:

    Loooool, im DWDL-Artikel:
    <>
    Äh, was??
    <>
    Glauben die eigentlich selber, was die da von sich geben? o_O

    • Evil sagt:

      Wenn du mal ein bisschen nach dem GameStar-Relaunch googlest, findest du sehr viele ähnlich geartete „Beiträge“. Finde das von DWDL ein bisschen schwach. Im Normalfall schreiben die auch Heftkritiken, bei manchen Relaunches geben die aber nur den Inhalt der Pressemitteilungen wieder…

    • Gabumon sagt:

      vorallem das hier ist dreist

      Mit dem Reichweiten-Rückgang kämpft allerdings die gesamte Spielezeitschriften-Branche. Die Zielgruppe nutzt vermehrt digitale Kanäle, um sich über ihr Hobby zu informieren.

      weil das einfach nicht mehr stimmt, die Talsohle haben viele Hefte wohl erreicht

  16. Collector sagt:

    Sie sind halt auch nur Verlagsangestellte, die nach der Pfeife der Geschäftsleitung tanzen müssen.

  17. blub sagt:

    zunächstmal finde ich dieses system mit den verschachtelten antworten ziemlich unübersichtlich, das ist das einzige, was ich hier nicht so schön finde am relaunch von magaziniac.

    zum thema GS: ich hab sie jetzt durchgelesen und ganz ehrlich das layout stört mich noch am allerwenigsten. natürlich ist es schlechter als vorher und etwas besser als bei der gamepro.
    mich regt eher auf, dass der inhalt so heftig zurückging und damit nicht ehrlich umgegangen wird. die wollen das ja als besser als vorher verkaufen! die gs war vorher echt in ordnung. und jetzt?
    specials fehlen fast vollständig, ist ja nur so ein mieser schönred-report zum thema „der pc ist die beste spieleplattform der welt“. ja ich hab mich früher auch immer gefreut, dass der pc aufrüstbar ist, man hat ja gerne alle eineinhalb jahre sein taschengeld für ne neue grafikkarte geopfert…
    test nur gekürzt abzudrucken, ist die eigentliche frechheit. vorher war es so, dass der größte kritikpunkt an der GS für mich das Online-Stellen fast aller artikel war, und jetzt druckt man sogar nur noch teile der onlinetests?! unfassbar.
    dazu kommt, dass jetzt auch weniger spiele getestet werden, dafür ja alle artikel dank megaschriftgröße und verschwenderischem layout einfach aufgepumpt werden, um nach mehr auszusehen.
    die dvd ist ein witz, ohne testcheck sidn dann auch jetzt wirklich alle wichtigen viedeo online. dieses freispiel gedöns juckt mich gar nicht.
    und zu guter letzt ist es auch noch das dünnste heft aller zeiten und das nicht mal am gipfel des sommerlochs.
    tja, dass man das alles als relaunch verkauft statt als sparmaßnahme, ist echt der hammer. was soll diese schönlügerei. das ist doch, wei wenn einen ein richter zu unrecht für 5 jahre in den bau schickt und noch dazu sagt „sehen sie es positiv, jetzt haben sie erstmal planungssicherheit“.

    so jetzt genug aufgeregt. kennt jemand ein pc-spieleheft, was noch einigermaßen nen gescheiten überblick über den markt hat?
    ansonsten kauf ich mir heute die pc games. die gamestar wird definitv nicht mehr gekauft. ich geh nur noch auf gamestar.de, so will man das ja bei idg wohl auch.
    ich hoffe es machen alle anderen genauso, dass den deppen bei idg vielleicht noch ein licht aufgeht.

    • Gabumon sagt:

      aber bitte mit Werbeblocker.. sonst kann man auch die Website nicht gebrauchen…

      Dieses „Mehr inhalt“ ist sowas von eine dreiste lüge, da ist ja „in Guantanamo wird nicht gefoltert“ glaubwürdiger.. aber die Kunden sehen das sowieso, ergo wirds für Gamestar beim nächsten IVW wohl um 25000 leser bergabgehen und PCgames zieht vobei.. mit recht..

  18. HomiSite sagt:

    Okay, GP hat’s nur konzeptionell verhunzt (ich finde das Layout ganz gelungen), aber GameStar verhaut ja fast alles!? Mehr: http://homisite.twoday.net/stories/6485015/

  19. Gabumon sagt:

    Wobei ich mich eh Frage welcher Praktikant dieses „Layout“ verbrochen hat, selbst ein Lehrling im ersten Lehrjahr würde nicht soviele Layout und Designunzulänglichkeiten auf eine Seite packen..

  20. Rodon sagt:

    35 Antworten, davon 14 von Gabumon. *rolleyes*
    HomiSite hat noch mal schön verglichen, wenn ich das Editorial von 2007 mit dem von 2010 gegenüberstelle, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter.

  21. Paul Fels sagt:

    Es ist wirklich schade, mit anzusehen, wie die GameStar alles, was sie einst auszeichnete, über den Haufen wirft. Ich erinnere mich, wie ich vor beinahe einer Dekade riesige Tests von bspw. Baldur’s Gate 2 verschlungen habe, die auf 12 Seiten jedes Detail beleuchteten. Damals war GameStar ein erwachsenes Magazin, eines, dass ein Hobby auf ein seriöses journalistischen Level anhob ohne staubtrocken daherzukommen.

    Die neue GameStar macht Fehler schon beim Konzept. In einer Zeit, in der mehr Leute Farmville spielen, als Triple A-Titel, hätte man sich gerade diesem Aspekt des PC-Spielens, der in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, öffnen sollen. Klar, niemand will in der GameStar Reviews von x-bliebigen Browserspielen lesen, aber gerade hier wäre eine journalistische Führung wünschenswert, da das Angebot sehr bald unüberschaubar werden wird. Wiederum andere Titel erscheinen nur als Downloads, sind Mods, die qualitativ mit Vollpreistiteln mithalten können (Black Mesa, z.B.), etc.
    Um dem gerecht zu werden, und sei es auch nur in überschaubarem Maße, hätte man das Layout freier und flexibler gestalten müssen. In Musikzeitschriften wird beispielsweise die Flut an Neuerscheinungen im hinteren Teil des Hefts mit einem länger aussehenden Fließtext abgehandelt, der bei genauerem Hinsehen jedem Album einen entsprechend längeren oder kürzeren Absatz zugesteht. Eigentlich ein gutes Konzept, um Blockbuster-Titel von alltäglicher und qualitativ nicht ausreichender Software zu trennen.

    Schade, dass das Layout aber auch in sich einfach nicht stimmig ist. Es ist schon beinahe komisch, wie man im Editorial von modernem Layout redet, und dann eine Gestaltung präsentiert, die das nicht ansatzweise erfüllen kann. Die Fülle an Kästen und Überschneidungen ist alles andere als modern. Wer Zugriff darauf hat, sollte sich mal die letzten Ausgaben der Fun Generation zu Gemüte führen, die vor gut einer Dekade erschienen. Die hatten damals ganz ähnliche Ideen.
    Und warum kann man nicht eine einheitliche Linie finden? Man zähle nur mal, wie viele unterschiedliche Designs für Kästen es im Mafia 2-Artikel beispielsweise gibt. Der Wertungskasten, tatsächlich so etwas wie ein stilgebendes Element wiederum ist völlig anders gestaltet (Relief-Effekt??! Holy Crap!) und eine verschenkte Chance — man will Screenshots vergrößern? Das geht bei heutigen Heftformaten nur, in dem man ihnen mehr Breite gibt (da die Breite das kleinere der beiden Maße einer Heftseite ist). Warum macht man dann den Wertungskasten hochkant? So schränkt man den Platz für Screenshots auf der zweiten Testseite wieder ein.

    Zu guter Letzt: Wenn man sich wirklich dafür rühmt, jetzt jedem Spiel mindestens zwei Seiten zu geben und dieses effektiv nutzen will, so ist es wirklich mehr als nur störend, diese zwei Seiten mit rechtsseitigen Werbeanzeigen zu trennen. Natürlich ist es nicht immer in der Hand der Redaktion, sobald Werbung im Spiel ist, allerdings: wenn ich weiß, dass die 1/1-Seite mein beliebtestes Werbeformat ist, wieso schaffe ich dann nicht ein dazu passendes Layout?

    So häufen sich die Fehler, von denen man meinen müsste, dass sie nicht zuletzt wegen der Verschiebung des Relaunches hätten auffallen müssen. Dass man nebenbei typografisch und bei der Auswahl der Farben (wie leider schon so oft bei IDG) zielsicher daneben greift, rundet den zweifelhaften Gesamteindruck ab.

    Ich habe allerdings noch ein wenig Hoffnung: mit nur wenigen Maßnahmen könnte sich das Gesamtbild auch schnell wieder verbessern und wie bei der GamePro auch habe ich Hoffnung, dass dies nach einigen Ausgaben „automatisch“ passieren wird. Dies betrifft vor allem die Platzierung der Bilder und Kästen — hier wird man parallel zur GamePro sicherlich bald etwas dezenter zu Werke gehen, was das optische Gesamtbild auf ein für mich noch akzeptables Level anheben würde.

  22. Triforce sagt:

    So mies find ich das Layout gar nicht, aber der geschrumpfte Inhalt ist natürlich ein dickes Minus.
    Bald dürfte die Gamestar die magische 100.000 Marke unterschreiten.

  23. Balthier9999 sagt:

    Hm, also ich bin kein regelmäßiger Käufer der GameStar – ein oder zwei Hefte besitze ich vielleicht. Das neue Heft habe ich am Kiosk nur durchgeblättert: So schlimm finde ich das Layout nicht. Mag sein, dass die Besserungen nicht gelungen sind oder was auch immer, aber es sieht dennoch nicht schlecht aus, im Gegenteil.
    Das lässt mich zu etwas Kritik an der Kritik kommen:

    „1. Die Schrift beißt sich mit dem Heftlogo.
    2. Die Schrift passt auch nicht zur Teasertext-Schrift auf dem Cover.
    3. Die Schrift wirkt nur, wenn sie sehr groß ist. Sobald sie auf normale Größe schrumpft, wird’s hässlich. Diesem Problem ist man sich im Heft allerdings bewusst, mit den meisten Headlines könnte man auch Leser erschlagen.“

    Also die Schrift nennt sich erst einmal Rockwell. Das ist eine geometrisch-konstruierte Blockserifenschrift – das gibt es in der Kombination nur selten (Museo wäre mir noch bekannt), ist also recht erfrischend. Ich finde nicht, dass sie nicht zum Logo passt, denn das Logo (scheint mir Thesis zu sein) hat ähnlich dicke Serifen, wenn auch Semi-Serifen.
    Die „Teaser-Textschrift“ kann ich auf dem Scan nicht ganz erkennen, scheint aber auch die Thesis zu sein. Ich finde, das harmoniert.
    Und da die Rockwell eine gut ausgearbeitete Schrift ist, wirkt sie auch in Klein, nur eben sollte man es vermeiden, sie als Brotschrift zu verwenden. Aber so wie es aussieht, macht man das ja nicht.^^ Dafür präsentiert man sie groß – warum nicht? Erschlagen wird man eher von Bild-Headlines in den buntesten Farben, aber das Layout der GS ist doch zurückhaltend, da wird man kaum überrascht/erschreckt/erschlagen.
    Also zusammenfassend: Die Kritik an der Schrift kritisiere ich. (Ugly-Smiley) :D

    Ebenso sei gesagt, dass man durchaus in Bildern Bildunterschriften einbauen kann. Solange die eine passende Größe haben, ist das nicht störend. Dazu müsste ich das Heft mir genauer anschauen, vllt. kauf ich es mir ja doch. :D

    Und noch eine Sache wegen dem Blog und Fett-Schreiben: Richtig, man KANN, um Orientierung zu bieten, die ersten Wörter fetten. Wohlgemerkt: die ersten WörtER. Es ist typografisch ratsamer, die erste zusammenhängende Wortfolge zu fetten und nicht ein einzelnes Wort, es sei denn dieses ist besonders lang.
    Davon abgesehen finde ich, dass man diese Methode aber nicht uuuuunbedingt bei jedem Absatz anwenden muss; das ist Geschmackssache.

    Ja, ja xD Ich musste mal etwas Senf hier reintupfen. xD

    • Evil sagt:

      Ich mag Rockwell, ich hätte sie auch fast fürs Magaziniac-Logo genommen, wäre ich nicht so ein Anhänger von Crillee ;)

      Im Webdesign schätze ich große Header und Schriften. Allerdings kann ich hier auf ne Seite auch so viel packen, wie ich will. Bei Print ist nunmal nur die Seite DIN A4 da.

      Womit wir wieder bei der GS sind: Rockwell bold als Blockheader find ich super in entsprechender Größe. Rockwell regular als 10 oder 12pt-Schrift aufm Cover finde ich extrem hässlich.

      Ebenso sei gesagt, dass man durchaus in Bildern Bildunterschriften einbauen kann. Solange die eine passende Größe haben, ist das nicht störend. Dazu müsste ich das Heft mir genauer anschauen, vllt. kauf ich es mir ja doch.

      Man kann ganz vieles. Aber nicht alles, was möglich ist, muss man auch machen. Multimania druckt Reviews in einer 5PT-Schrift ab, die man sonst nur im Impressum fürs Kleingedruckte nutzt. Kann man machen, ob man das sollte, steht auf nem anderen Blatt ;)

      Guck dir einfach mal die von mir kritisierte Seite an und fälle dann noch mal dein Urteil. Die GameStar will ja sehr viel deutlicher Bildsprache nutzen, da finde ich es ungünstig, wenn die Bilder gar nicht zum Sprechen kommen, weil große Kästen draufkleben.

      […]Davon abgesehen finde ich, dass man diese Methode aber nicht uuuuunbedingt bei jedem Absatz anwenden muss; das ist Geschmackssache.

      Okay, ist angekommen. Ich lass es beim nächsten Eintrag wieder weg, wenn ich genug Zwischenüberschriften zum Gliedern hab. ;)

      […]Brotschrift[…]

      Für die nicht Schriftsetzer hier: Lauftext/Fließtextschrift

    • Balthier9999 sagt:

      Ich hab jetzt mir mal die GameStar geholt, sogar die XL-Variante, weil der Kiosk keine andere mehr hatte. Und ich finde die Rockwell passt sehr gut, sowohl im Kleinen wie im Großen. Einzig die Verzerrung auf dem Cover für die Vollversionen ist ein Unding, dass man aber nur zu gut von anderen deutschen Magazinen kennt, leider.
      Auch die Typo im Heft ist okay, nur die Neo Sans als Schrift für den Anreißtext und für einige Boxen will nicht zum Stil passen. Aber davon abgesehen ist die Kombi im Vgl. zu sehr vielen anderen deutschen Game-Mags gelungen, wie ich finde. So perfekt und schick wie Magazine aus den USA (z.B. die Wired) ist sie sicher nicht, aber das ist kein Magazin in Deutschland.

      Im Webdesign schätze ich große Header und Schriften. Allerdings kann ich hier auf ne Seite auch so viel packen, wie ich will. Bei Print ist nunmal nur die Seite DIN A4 da.

      Das ist nun wieder eher eine Frage zwischen redaktionellen Inhalt und Design. Große Headlines sind hübsch, aber nehmen Platz weg.

      Guck dir einfach mal die von mir kritisierte Seite an und fälle dann noch mal dein Urteil. Die GameStar will ja sehr viel deutlicher Bildsprache nutzen, da finde ich es ungünstig, wenn die Bilder gar nicht zum Sprechen kommen, weil große Kästen draufkleben.

      Die Bildunterschriften sind i.d.T. etwas unglücklich, weil sie recht uneinheitlich und ungerastert irgendwo platziert werden. Das ist ein Manko, aber dass sie ins Bild ragen finde ich weniger schlimm.

      Insgesamt finde ich das Layout okay. Sicher kein wahnsinns Werk, aber okay. Lesbar finde ich es auch (auch auf dunklen Seiten ;) ).
      Gelesen habe ich sie aber noch nicht.

  24. Wetter sagt:

    Naja, es lohnt sich eigentlich nicht, viel über die Gamestar zu verlieren, weswegen ich mich der Diskussion in GS Forum verweigere. Letztendlich wird am Relunch festgehalten und es 1 Jahr durchgehalten, bis der nächste kommt. Und wenn der wieder mehr „back to the roots“ ist, kommt auch die alte Leserschaft zurück. Rettung der Gamestar geglückt, alles wird gut.

    Aber ist es das Wert?
    Mir persönlich nicht mehr. Dazu ist das Internet zu wichtig geworden, das Heft zu langsam und steif. Oder es mit den Relunch auszudrücken: Bunt, hässlich und dünn.

    Sofern das alles stimmt, was man teilweise zu lesen bekommt, das die eigentliche Redaktion so gut wie gar nichts für das Relunch kann, dann kann man diese Entwicklung nicht gut heißen und selbst wenn das nächste Relunch die meisten Krtiken wieder entgegen kommen sollte, so ist dies wohl eher darauf zurückzuführen, das die IDG weitere Abonenntenschwunks nicht verkraften will. Wenn die Redaktion aber schon heute kaum noch Einfluss auf IHR Heft hat, dann ist sie eigentlich schon so gut wie am Ende. Man kann qausi nun zuschauen, wie sich die Gamestar selber zu Grunde legt. Und am Ende ist die PCGames wieder Nummer Eins. Brrr. Es tut schon weh als Leser der 1. Stunde, aber dagegen tun kann man wie immer nichts. Es scheint zu spät zu sein.

    • Gabumon sagt:

      Das problem ist, Leser die einmal weg sind kriegt man garnicht so einfach wieder..

      Leser verlieren ist sehr viel einfacher

  25. blub sagt:

    ich versteh nicht, warum die redaktion denn da bitte keinen einfluss hat?! ich bin mir zwar auch sicher, dass die redaktion mit den meisten entscheidungen unglücklich ist und sich bei solchen diskussioenen im forum vornehm zurückhält. aber wer entscheidet das und was sagt der dann? sagt die verlagsleitung, macht das heft dünn und hässlich und kürzt alles, was die leser gut finden raus? ich kanns mir nicht vorstellen. die werden gewisse eckpunkte setzten und die redaktion setzt das um, aber letztlich ist doch die redaktion zumindest für die umsetzung verantwortlich.
    außerdem muss die redaktion dann doch auch in sachen online und heft auf den verlag etwas einfluss nehmen, die können doch vom verlag nicht zum stückweisen selbstmord gezwungen werden.

    • Spiritogre sagt:

      Laut Christian Schmidt hat einzig und alleine die Redaktion den Relaunch mit allen Änderungen und Konsequenzen zu verantworten.

      Nur es tut mir leid, das glaube ich einfach nicht!

      Und wenn, dann würde ich denen als Chef jetzt nach dieser Ausgabe aber sowas von auf das Dach steigen, dass die verantwortlichen Redakteure nicht mehr wissen wo oben und unten ist! Und die nächste ausgabe wäre mindestens wieder so wie vorher …

      Allerdings habe ich noch nie erlebt, dass Layouter und Redakteure ohne Erlaubnis von oben irgendwas ändern können …

      Und welcher Redakteur würde freiwillig seinen Posten überflüssig machen, weil man für das dünne Heftchen jetzt nur noch die Hälfte der Belegschaft braucht?
      Welcher ernsthafte Redakteur schreibt lieber für eine Webseite als für ein richtiges Magazin?

      Nene, das ist schon Anweisung von oben, weniger Seiten, weniger Inhalte, alles schön strecken. Dafür die Gewinne die das Heft einfährt auf der Webseite verballern!

      Ich verstehe einfach nicht, wie ein gewinnorientiertes Unternehmen die Produkte mit denen man Geld verdienen kann, ruiniert, damit ihr Favorit (die Webseite), die zwar kein bis kaum Geld einbringt, die erfolgreichen Produkte ersetzt. Welcher Vollpfosten von Manager ist da zuständig? Spielewebseiten werden immer kostenlos bleiben! Wenn nicht, dann interessiert sich schnell keiner mehr dafür, weil es immer gute(!) kostenlose Alternativen gibt und geben wird.

      Tatsächlich werden Printzeitschriften langfristig in digitaler Form (zusätzlich) angeboten werden, wenn Webpads wie das iPad sich langfristig durchsetzen (und das werden sie mit Sicherheit). Die M! Games bietet entsprechend ja auch ihr Heft günstiger als die Printausgabe für Apple Produkte an. Aber diese digitalen Ausgaben entsprechen 1:1 dem gedruckten Heft, etwas anderes würden die Leser auch nicht akzeptieren.

      IDG ist im Gegensatz dazu dabei sich in Deutschland voll gegen die Wand zu fahren mit ihrer Fixierung auf das Web. So schön ich Sachen wie Server Down Show finde, was bringt das denn finanziell ein? Auch auf lange Sicht eben gar nichts! Wenn man das dann wenigstens mit auf die Heft DVD packen würde … aber nein – bloss so viel wie möglich exklusiv online verbraten! Damit das Heft auch ja nicht mehr bieten kann als die Webseite. Völlig unverständlich! Gerade weil der Zeitschriftenmarkt langsam anfängt sich wieder zu erholen. Auch wenn man nicht mehr die Auflagenzahlen von vor sieben, acht Jahren erreichen wird, aber mit 120.000 Heften kann man gemütlich Geld verdienen. Sofern man einen vernünftigen Gegenwert mit entsprechenden Inhalten bietet.

      Egal wer das Konzept der neuen GS verbrochen hat, der Verantwortliche gehört geteert und gefedert und hochkant rausgeworfen!

      PS: Ich habe mir auch mal wieder zum Vergleich die PC Player gekauft. Auch ich mag die Redis da nicht so, aber inhaltlich ist das Ding um Welten besser als die GS. Und das sage ich als Leser von der ersten PC Player an!

    • blub sagt:

      ja ich meine, dass bei den unzähligen „zuviel content ist online“ diskussionen bei der gamepro damals mal ein redakteur gesagt hat, dass er das selbst unglücklich findet, die entscheidung aber von oben kommt. ich denke selbst auch, dass es nicht anders ist jetzt beim relaunch. ein redakteur mit etwas berufsehre und können/wissen, und das haben die gs- und gp-redakteure sicherlich, der wird das bestmögliche heft abliefern wollen. aber vlt ist man da wirklich überzeugt, dass es so gut ist, am heftumfang und werbeumfang können sie als redaktion mal eh nichts machen.

      alles in allem aber schade, das magazin war echt super, habs ja zum schluss lange nur noch wegen der super specials gekauft, die ja wenigstens nicht gleich online waren, aber das ist ja jetzt wohl auch geschichte. unreflektierte berichte zum thema „warum der pc doch besser ist als konsolen“ möchte ich nicht lesen.

  26. YeLm sagt:

    Ich bin unregelmäßiger, aber interessierter Leser hier. Sehr gut geschrieben!

  27. ronnymiller sagt:

    Vielen scheint nicht klar zu sein, wie man mit einer Website mehr Geld verdienen kann als mit Print. Nun. Es ist mittlerweile so.

    Trotzdem ist ein Magazin mit über 100 Tausend Käufern durchaus noch mehr als rentabel. Ein Relaunch kann ja verschiedenes bezwecken. Neue Käuferschichten auftun oder auch Einsparmaßnahmen vollziehen sind zwei Möglichkeiten.

    Die neue Gamestar schaft mit dem Redesign imho beides nicht wirklich. Um Kosten einzusparen muss man nicht relaunchen. Weniger Seiten und Inhalt geht auch einfacher. Ein großes Relayout soll also vor allem neue Käuferschichten erreichen und/oder verlorene Käufer zurückgewinnen.

    Das Cover ist – bis auf den Schriftsatz – kaum verändert. Neugier für Neuinteressierte dürfte da kaum geweckt werden. Der Schriftsatz ist sogar noch unglaublich hässlich.

    Das Heftdesign ist billig und wirft die Frage auf, welche potentiellen Neukäufer man damit jetzt genau ansprechen will. Inhaltlich ist wenig anders, es ist nur ziemlich unvorteilhaft und fast laienhaft layoutet.
    Eigentlich müsste jedem klar sein, dass der Wertungskasten, den man „im Kreis lesen“ muss, nicht von Vorteil ist.

    Die Gamestar sieht weder modern aus, noch seriös noch bunt verspielt – es ist irgendwie ein Mittelding. Nicht zuende gedacht. So sahen meine Seiten früher aus, die ich mit dem MS Publisher selber gebastelt habe.

    Ich glaube nicht, dass viele Leser abspringen. Es kommen aber auch keine hinzu. Der Relaunch wird verpuffen.

    • Clubwolf sagt:

      Wie bitte soll man mit einer Website mehr Geld verdienen können als mit einem Printmagazin? Die Werbung auf der Website bringt kaum nennenswerte Einnahmen und die meisten verwenden ohnehin einen Werbeblocker in ihrem Browser.

    • blub sagt:

      das versteh ich auch nicht. die user zahlen nichts und werbung hin oder her, so viele klicks kann man nicht haben, um 150T heftkäufe zu egalisieren. online mag sich rechnen, aber auch nur, wenn die redakteure ohnehin durch print schon bezahlt sind. aber vlt irre ich mich auch nur. aber jeder, der bis jetzt gesagt hat, man kann online geld machen, der hat nicht gesagt wie?! zahlinhalte wird es nicht geben, kein mensch zahlt für tests geld online.

      die these, dass keine (oder kaum) leser hinzukommen, unterstütze ich, aber das hätte glaube ich kein realer relaunch geschafft, dafür müsste man das heft schon umsonst verteilen.
      aber das keine verloren gehen, dass glaube ich keineswegs. dafür hat man einfach zuviel über den haufen geworfen. ich glaube, kaum ein stammleser ist wirklich zufrieden mit der neuen gamestar. ich kaufe z.b. nicht mehr, andere werden es auch so tun (ich weiß es wird auch wieder leute geben, die unentwegt schreiben werden, wie kacke die Gamestar doch ist, aber sie trotzdem kaufen wegen der sammlung…).
      das man sich ohne not schlechter als die konkurrenz macht, versteh wer will. leider ist PCG auch nix für mich, kann leider mit den Redakteuren nix anfangen, aber scheinbar ist sie ja dank relaunch bei der Gamestar jetzt das bessere Heft.

      das alles ist wirklich schade, weil ich der Meinung bin, dass der teifpunkt bei den heften erreicht war, also dass man ne gewisse feste stammleserschaft hatte. wenn die GS weiter ihren Standart gebracht hätte und das onlineangebot reduziert hätte, dann wär sie auch noch lange auf ihrem niveau geblieben. wenn man also was hätte angehen müssen, dann die frage des online-contents. von mir aus auch ein paar layoutänderungen. sonst alles so beibehalten. freispiel braucht kein mensch, und wenn dann nur zusätzlich.

    • Spiritogre sagt:

      „Vielen scheint nicht klar zu sein, wie man mit einer Website mehr Geld verdienen kann als mit Print. Nun. Es ist mittlerweile so.“

      Kannst du dafür Belege bringen? Oder am besten gleich Beispiele, dann mach ich nämlich auch ne Webseite auf…

      Jörg Langer kämpft bei Gamers Global, immerhin eine sehr populäre Seite, um jeden Klick. Bittet die Benutzer ihre Adblocker auszuschalten und wenn sie ein Spiel bei Amazon kaufen, dies über den Link auf GG zu tun. Hardcorefans dürfen sogar ein Abonnement abschließen, dass dann die Werbung ausblendet.

      Trotzdem hat er im Veteranen Podcast und auf seiner Seite mehrfach gesagt, dass selbst die reinen Unkosten (und die hosten Videos etc. nicht mal selbst), der Webseite, die Redakteure dort wollen außerdem ja auch bezahlt werden, über den Einnahmen liegen.

      Nur mal grob überschlagen: 100 Euro Webkosten (das ist sicher sehr großzügig) + ca. 5 Freie die je Woche einen größeren Artikel zu 50 Euro liefern (der Rest wird ja von den Fans gemacht) macht etwa 1100 Euro Unkosten pro Monat. Wobei ich allerdings annehme, dass das inzwischen alles etwas höher liegt.

      Und dagegen steht die Gamestar Präsenz mit eigener Redaktion, eigenen Videoserien die gedreht werden und „eigenem“ Serverpark. Unter 20.000 läuft da im Monat sicher nicht viel. Nun gibt es ein paar Prämiumuser und ein paar, die keinen Adblocker benutzen. Wie kann sich das finanzieren, wenn nicht durch das GS Heft?

      Denn wenn ich mir so irgendwelche Werbepartnerprogramme anschaue, da gibt es 0,irgendwas Cent je Klick. Nur wieviele Leute klicken denn wirklich auf die Werbung?
      Kann ja sein, dass große Seiten feste Werbepartner haben, die mal 2000 Euro im Jahr fest für eine ständig platzierte Anzeige zahlen, aber Geld verdienen kann man damit auch nicht wirklich.

      Für die meisten Firmen und Verlage die ich kenne ist die Webpräsenz nur ein Prestigeobjekt, das Geld kostet, aber das man heutzutage haben muss. Aber das Geld wird mit den eigentlichen Produkten verdient!

      Aber wie gesagt, kann mich ja irren und es gibt wirklich große Firmen, die 100.000 Euro an IDG (oder jemand anderen) für ein bisschen Bandenwerbung zahlen …

      … aber ich halte das für Nonsens.

      Der große „MM“ zahlt im Print für eine ganzseitige Anzeigenseite und wöchentlicher Erscheinung (also für 52 x 1 Seite) bei 100.000 Auflage vielleicht 120.000 Euro per Anno. Aber das sind absolute Ausnahmen! Solche Summen wird man im Web niemals kriegen!

  28. Calvero sagt:

    Jetzt hatte ich auch Gelegenheit, mir die neue Gamestar anzuschauen. Und ich muss konstatieren, dass es ein sehr professionell gestaltetes Heft geworden ist. Die hier vorgebrachten Einwände bezüglich Schriftgrößen, Farben und Layoutspielereien kann ich gut nachvollziehen, allerdings bleibt das meiste am Ende des Tages eben doch Geschmackssache. Mir persönlich gefallen zum Beispiel nicht diese runden Testergebnisknubbel unter den Spielefakten (die übrigens immer noch klein und schlecht lesbar sind). Eher spannender finde ich Überlegungen zur grundsätzlichen Ausrichtung. Die Fokussierung auf einige wenige, dafür ausführliche Tests hat eine Sache zur Folge, die hier wohl noch nicht erwähnt wurde. Die Anbieter der kleineren Nischenspiele sind gezwungen, wenn sie ihre Titel überhaupt im Heft finden wollen, diese per Anzeige zu platzieren. Und das ist ja letztendlich der Knackpunkt der ganzen Printzukunft. Vertriebserlöse kann man nur über höhere Heftpreise steigern bzw. halten (und 3,50 Euro für das gebotene finde ich hier absolut ok, jeder sollte sich klar sein, dass man für gedruckten Journalismus in Zukunft tiefer in die Tasche greifen muss). Und die Anzeigenkunden wird man nicht gewinnen, wenn man faktisch gratis über ihre Produkte (bspw. in ellenlangen Previews) berichtet. Daher: Die großen Titel muss man (notgedrungen) ins Heft hieven, bei den kleinen wird man den Druck zur Anzeigenschaltung erhöhen müssen, sonst kracht auf kurz oder lang das Print-Konstrukt zusammen. Dass mir persönlich ein Heft, das auf Previews verzichtet, auch ausführliche Tests zu weniger prominenten Titeln bietet (über Starcraft 2 kann ich ja auch hunderte Amazon-Kritiken lesen), einen erheblichen Anteil an Themenspecials hat (in dieser Gamestar gibt es nur einen (!) Report über die PC-Welt) und zudem über eine distanzierte und lockere Schreibe verfügt besser gefallen würde steht ja außer Frage, ich bin aber realistisch genug um zu erkennen, dass es ein solches Heft wohl nie mehr geben wird. Fazit: Ich persönlich (Käufer und Abonnent der ersten Stunde) brauche diese Gamestar nicht, trotzdem drücke ich dem Team die Daumen, dass sich ihre Hoffnungen nicht zu schnell als Irrtümer entpuppen.

    Noch eine Anmerkung zur Website: Natürlich wird mit jedem Online-Inhalt Geld verdient, auf dem die entsprechenden Erlösquellen wie Googlelinks, Banner, adcloud & Co. eingebaut sind. Umso mehr Content, desto höher automatisch die Erlöse. Hauptschwierigkeit ist die Kostenhöhe zur Erstellung der Website. Technik und Redaktion müssen bezahlt werden, ab einem gewissen Break Even bleibt automatisch und regelmäßig ein Plus, ich bin mir ganz sicher, dass Gamestar.de diesen bereits lange überschritten hat. Und es ist natürlich deutlich einfacher und rentabler (!), mehr ins Web zu schütten, als zu versuchen, potente Print-Anzeigenkunden oder neue Heftkäufer zu finden.

    • Gabumon sagt:

      nur hast du in deiner überlegung einen Fehler

      Die beschwerden wären deutlich weniger hätten die Gamestar artikel mehr Umfang bekommen, aber das krasse gegenteil ist der Fall, die Artikel haben Teilweise deutlich weniger Umfang als vorher. Bei einigen Dreiseitern ist das so Extrem das die nach altem Layout auf eine Seite passen würden..

      Das ist ja gerade der Witz an der Sache, die Redaktion lügt dem Leser gnadenlos ins Gesicht, und das mag der Leser nicht..

      3,50€ sind für die paar Seiten text geradezu lächerlich, da kann man ja auch behaupten das die Bild gut wär, weil die nur.. äh 50 cent oder so kostet, und dafür großformatige Bilder liefert..

  29. Rodon sagt:

    Happy Birthday, Evil! =)

  30. Gabumon sagt:

    Gamestar ist auch toll, erst das heft auf ein minimum an seiten runterdrücken und dann mit 16 seiten mehr auf dem Cover werben

    mal sehen wieviele der 16 seiten werbung sind, ich tippe auf 15..

  31. Bluntman sagt:

    GameStar 11/2010

    Schriftgröße und Zeilenabstand wurden verringert, das sieht nun schon entschieden besser aus. Leider wurde der Blocksatz nicht wieder eingeführt.

    Gabumon, sachlich bleiben. Ich habe gerade nochmal die Seiten mit redaktionellem Inhalt aus Ausgabe 10/2010 gezählt: 93. Im Vergleich, Ausgabe 11/2010: 106 Seiten. Unter dem viel zitierten Strich ist natürlich weiterhin einiges verbesserungswürdig. Aber trotz der aktuellen Ausgabe und ihren Zugeständnissen weiter blind auf die GS einzuprügeln, ist mir du blöde.

    Man muss abwarten, ob die Seitenzahl auch im Frühjahr/Sommer noch Bestand hat, da im Editorial davon gesprochen wird, den Umfang wegen der Spieleflut im Herbst/Winter erhöht zu haben. Aber es ist ein Anfang.

  32. Bluntman sagt:

    [Nachtrag: vorletzter Absatz meines vorangegangen Beitrags]

    ZU blöde, nicht DU blöde ;)

  33. blub sagt:

    ja hat sich wirklich was geändert, oder haben die nur die Schriftgröße angepasst?
    Weil wenn da jetzige Konzept bleibt und nur an der Schriftgröße gebastelt wird, können sie mir gestohlen bleiben…
    Diese Kosmetik wurde bei der Gamepro nach dem Facelift auch noch betrieben, gebracht hat es nichts wesentliches.
    Ich werd sie am Mittwoch mal unter die Lupe nehmen…

  34. Gabumon sagt:

    beide Vollversionen sind übrigens zum xten mal Recycling von der CBS bzw Computec

  35. Rodon sagt:

    Ja und? Werden die Spiele dadurch schlechter? Soll noch mehr Geld für unnötige Vollversionen herausgeschmissen werden?

    • Gabumon sagt:

      Unnötig sind die ganz und garnicht

      Denn sie Animieren Kioskspringer durchaus zum Kauf des Heftes, nur wenn diese bereits irgendwo drauf waren natürlich nicht mehr.

      The 2 Thrones ist sicher keine schlechte VV, aber sie war eben schon vor nem Jahr auf der CBS, der den das Spiel interessiert hat es also spätestens seitdem

      und Hand of God da ist sowieso schon eine sehr schwache Vollversion und war schon auf jeder Computecpublikation, auch damit verkauft man wohl kein einziges Heft mehr

      Da muss sich IDG auch was einfallen lassen sonst greifen die Vollversionskäufer eben PCGAmes, oder CBS.. und diese sind garnicht so selten ich lese und hör oft genug „Ich hab mir das Heft wegen der Vollversion gekauft“..

      Klang auch nicht mal durch das Gamestar an der Magazinausgabe (die ich mir in dem Fall jetzt schon wieder kaufe) nicht mal viel verdient jedenfalls weniger als an der 1DVD bzw. XL?

      Würde es eine Heftvariante der PCA geben würd ich ja auch die kaufen, aber eine solche lohnt sich für Computec scheinbar ja nicht

    • Fossil sagt:

      Es ist tatsächlich ein großer Kaufaspekt welche Vollversionen das Heft hat. Ich selbst hab z.B. meine Konsolenhefte die ich immer kaufe, gucke aber auch immer mal ob es Vollversionen gibt die mich interessieren.
      Da ist die CBS nunmal tatsächlich am bessten…

      Habe mir das Heft jetzt schon einige male gekauft. Gut, 2mal hab ich es duchrgeblättert. Seitdem löse ich die DVD und schmeiße das Heft ungesehen weg. Aber das ist ja dem Verlag latte… Ich denke schon das die CBS einen Großteil des Umsatzes über die VV macht. Und solange das funktioniert und sie Marktführer bleiben kann man denen das Konzept schlecht vorwerfen…

      Booing, ist das Thema nicht eigentlich GS? Wir sind abgeschweift glaub ich…

  36. Gabumon sagt:

    naja das Thema passt aber zur GS, denn diese verliert eben diese „nach VV“ käufer mit den Methoden, währenddessen hier die PCGames punkten kann (lassen wir mal die PCA weg, die kauft eh keiner mehr.. :ugly:)

    mal die letzten 5 ausgaben als Vergleich, also PCG, CBS und Gamestar

    5/10
    PCGames: Paraworld (Top Strategiespiel was viele Spieler durchaus interessiert hat aber gegen andere titel Unterging)
    Gamestar: Everlight (durchschnittles Rollenspielgerummel, war zudem schon auf PCA und PCG)
    CBS: Rollercoaster Tycoon 3 (Achterbahnsimulatording, der beste der Teile + Beide Addons) 100 Besten Gratisspiele (Naja Freeware Sammlung halt)

    6/10
    PC Games: Summer Athletics (Ganz ok Sportspiel, passte gut zu den Olympischen Spielen) Anstoss 2007 (gute 2 Vollversion, passte zum Bundesliga Start, aber PCA Recycling)
    Gamestar: Darkstar One (Gutes Weltraumspiel, wohl die beste Gamestar erstverwertung dieses jahr)
    CBS: Heroes of Might and Magic 5 (Top Strategiespiel) Truck Tycoon (Eher durchschnittliche Wirtschaftssimulation

    7/10
    PCGames: Kings Bounty (Eines der Toprollenspiele 2008)
    Gamestar: Armies of Exigo (Durchschnittliches Stratespiel und CBS Recycling)
    CBS: Ghost Recon Advanced Schnarchfighter (Find ich ganz furchtbar, aber angeblich isses ganz gut) Know How (Naja ein Casualdenkspiel) Abenteuer auf dem Reiterhof 3 (Typisches Kinderspiel, dafür isses ok)

    8/10
    PCGames: Rainbow Six Lockdown (Ganz ok Actiontitel, war aber auch PCA Recycling) Alarm für Cobra 11 (Gutes Rennspiel, aber auch PCA Recycling, die schwächste Ausgabe dem betreffend
    Gamestar: Lost – DAs SPiel (sehr schwaches Action/Adventure mixzeug)
    CBS: Imperium Romanum Gold (Eher durchschnittliches Strategiespiel), SHerlock Holmes Jagt Arene Lupin (ganz gutes Adventure) Abenteuer auf dem Reiterhof 4 (wieder ganz gutes Spiel für Kinder halt)

    9/10
    PCGames: Two Worlds (Extrem gutes Strategiespiel, wohl die beste Vollversion die PCG dieses jahr hatte)
    Gamestar: Heroes of Might and Magic 5 (Im Grunde sehr gutes Strategiespiel, aber auch CBS Recycling)
    CBS: Ceville (eines der TopAdventures des jahres 2008) Die Sims 3 – Erstelle einen Sim (naja die massiv abgespeckte Sims 3 version, war wohl dem Exklusiv Preview geschuldet) 13th Century Death or Glory (recht gutes Strategiespiel)

    10/10
    PCGAmes: (noch nicht da)
    Gamestar: Fahrenheit (son Interaktives Filmgedöns, aber CBS Recycling) Gothic 3 (Rollenspiel, total verbuggt und auch kaum mehr so gut wie Teil 2, zudem PCGames, PCAction und PCGames Hardware Recycling..)
    CBS: Rabbits Go Home (ahm eher ein Casualtitel, soll aber ganz gut sein) Sins of the Solar Empire (eines der Top STrategiespiele) Gabelstaplersimulator 2009 (Naja CasualSimulatorspiel)

    Wie man sieht bedient CBS quasi gleich 3 Zielgruppen, die CoreGamer (vorallem mit der Gold) die Casual Gamer und oft auch Kinder, die PCGAmes bedient die Coregame und das fast immer mittlerweile als erstes vor der PCAction

    Und Gamestar nahm die letzten Monate fast immer aus dem Topf der schon einmal oder gar mehrmals verwerteten Spiele, ich kann fast darauf wetten das auch das der Gamestar massiv Kioskleser gekostet hat, ich mein einige der Vollversionen waren gut, aber eben schon einmal verwendet das sehen ja auch die Vollversionsspinger die bereits mehrmals hintereinander zur Konkurenz gegriffen haben dürfen

    Auch daran kann mans ehen das IDG das heft nurnoch so mitzieht und scheinbar eher als Ballast sieht

    • Rodon sagt:

      Auf VV-Käufer muss man langfristig gesehen einfach mal auf gut Deutsch gesagt scheißen, denn sie sind nichts wert, mit ihnen kann man nicht kalkulieren. Dem Verlag muss daran gelegen sein, die Menschen wieder mit dem Heft – ich wiederhole: dem Heft! – zu begeistern, denn wenn man eines produziert, das viele halt aus Gewohnheit kaufen, weil es eine konstant gute Qualität hat, dann ist das viel, viel mehr wert als diese peinliche Vollversionsschlacht. Ein wirklich gutes Magazin hat diese Asi-Käuferschicht auch gar nicht nötig.
      Und nochmal davon abgesehen: Man darf nicht immer von sich ausgehen, längst nicht jeder studiert und protokolliert genau, wer schon welches Spiel hatte. VV-Geier sind grundsätzlich erstmal dumm, die kreisen halt sporadisch um die Kioske und schnappen irgendwann zu, wenn sie es mal wieder juckt.

    • Gabumon sagt:

      die wissen aber trotzdem ganz genau was sie haben und was nicht

      PCGames hat momentan das wohl für „Coregamer“ am besten geschnürte Paket, die Vollversion ist (meistens) gut das heft ist auch wieder gut geworden (auch wenn ich die hälfte der redaktion immer noch nicht mag)

      Gamestar ist leider dank dem Redesign ziemlich schlecht geworden, wenn ich mir den F1 2010 test angucke wird mir schlecht, alles oberflächlich, nix tiefergehendes, nix zu bugs.. Wenn die neue PCGames da ist muss ich da mal die umfänge vergleichen, ich wette drauf das der massiv zugunsten zu PCG ausfällt

      CBS bedient ja eigentlich ne ganz andere zielgruppe, nämlich eher die leute die gerne mal spielen sich aber nicht als „Core Gamer“ sehen deckt den bereich aber auch ab

  37. Spiritogre sagt:

    Ich bin ja nun auch GS Leser seit der ersten Stunde, kaufe mir aber immer auch mal zusätzlich eine andere Zeitung, wenn eine gute Vollversion drauf ist.
    Dabei ist mir sauer aufgestoßen, dass die GS VVs seit langer Zeit schon vorher oft auf anderen Zeitschriften war. Als Abonnent bin ich bei GS dann noch doppelt gearscht, wenn mal zufällig und ausnahmsweise doch mal auf der XL DVD (die sich einfach absolut nicht lohnt extra zu abonnieren weil meist nur Müll drauf ist) eine gute VV drauf ist. Ein Argument gegen ein Abo!
    Aus diesem Grund habe ich in einem kleinen Forum (in dem es um eigentlich um Morrowind und Oblivion geht) Anfang des Jahres einen Thread eingeführt, der immer alle VVs listet:
    http://www.scharesoft.de/joomla/forum/showthread.php?t=32779

    Wer mal reinschaut wird feststellen, dass ich da schon ständig anmerke, dass die GS VVs leider immer nur Zweitverwertungen sind.

    Auch die neue Ausgabe der GS haut mich nicht vom Hocker! Zwar etwas besser aber immer noch viel, viel schlechter als früher. Gerade das wegfallen von Tests und der immer noch sehr geringe Umfang lassen meinen Entschluss, das Abo zu kündigen und Zeitschriften nur noch nach VV zu kaufen, sich verfestigen. Wobei die PCGames übrigens recht gute VVs in letzter Zeit hatte und auch inhaltlich inzwischen soviel mehr bietet sogar daran denken die vielleicht als Alternative zu abonnieren. Übrigens sind die Texte der CBS auch nicht so schlecht, wenn auch das Wertungssystem an sich irgendwie für’n Arsch ist. Aber alleine das Papier und die ganzen Werbeaktionen lassen es leider recht billig rüberkommen.

    Nur ich habe jetzt auch tatsächlich mal die gesamte PC Games (die mit Two Worlds) gelesen. Alleine die Modrubrik mit dem ausführlichen Special über Ultima lässt die GS alt aussehen, die eine Megamod wie Nehrim für Oblivion mit drei Zeilen abspeist. Vielleicht liegen die PCG Tests nicht immer so nah dran mit der Wertung, wie die auch nicht immer fehlerfreie GS aber dafür scheint sie weitaus ausführlicher (auch nach erscheinen der zweiten GS Ausgabe nach dem Relaunch) zu sein. Das GS schon seit Jahren, allerdings eben verstärkt in den vergangenen Monaten, inhaltlich stark abspeckt stösst mir auch schon länger auf. Der Relaunch war da eher der Tropfen, der das Fass hat zum Überlaufen bringen lassen. GS braucht mehr Inhalt im Heft! Sollten die da nicht nächsten Monat noch mal ein paar Seiten wieder drauflegen und diese schrecklichen Balken, die in den Text reinragen entsorgen, dann bin ich wohl endgültig weg. Und das wie gesagt als treuer Leser seit PC Player Zeiten Mitte der 90er. Und da ist mir auch egal, wie sympathisch mir viele der Redakteure sind oder wie gut ich die Videos auf der DVD finde (die ich auch online ansehen kann). Den derzeitigen Stand ist den Preis der Zeitschrift einfach nicht wert.

    • Gabumon sagt:

      Ein Gamestar Abo ist für mich als VV käufer einfach völlig unsinnig (ja ich kaufe die DVD ausgaben je nach beigepackter Vollversion, wenn ich die schon habe reicht mir die 3,50€ version) den rest lad ich mir von der website und brenn es auf DVD, und da auch nur die Videos die von Gamestar selbst sind, auf Demos und Trailer kann ich verzichten

      Ich hätte dieses jahr mit einem XL Abo deutlich mehr bezahlt als komplett ohne Abo, dieses jahr 2x XL und 2x mit 1DVD.. so schwach war das noch nie

      IDG will das ding einfach Kaputtsparen oder es als Beilage zur Website runterstufen, aber das ist schon länger klar.

      Mit dem kaputtsparen ist Computec schon auf die Nase gefallen aber die haben (zumindestes bei der PCGames) die Notbremse gezogen. (Die PCAction ist schon tot da braucht man nicht mal mehr zu sparen)

    • Gabumon sagt:

      du hast da aber einen kleinen Fehler drin

      Kings Bounty ist kein Remake von Heroes of Might and Magic, sondern eben von Kings Bounty, Heroes of Might and Magic ist ein Remake des ursprünglichen Kings Bounty, etwas verwirrend ist aber so

  38. Spiritogre sagt:

    Ähh, wo schrieb ich was von Remake? Kings Bounty ist ein Spiel im Stil von der Heroes Serie, es ist weder ein Remake noch ein Nachfolger noch hat sonst was damit zu tun! Nur viele Leute kennen halt eher Heroes of Might & Magic (ab Teil 6 ja nur noch Heroes), weswegen ich die Serie immer als Beispiel anführte. Ich hätte auch Warlords schreiben können, auch eine sehr tolle Serie seit Amiga-Zeiten, nur die kennt kaum noch jemand.
    Ist halt alles Rundenstrategie im Fantasysetting wo man auf einer Weltkarte rumreist.

    • Gabumon sagt:

      habs mit dem Tomb Raider eintrag verwechselt, sorry

      naja UBIs namenänderung ist in der Presse und beim SPieler wohl nicht angekommen, die bezweichnen das alle immer noch als Heroes of Might and Magic

      und was diese Namensänderung soll weiss wohl auch nur Ubi.. aber das ding wird man wegen des Ubi Launchers eh nicht kaufen können

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