IVW-Zahlen IV/2016 – Nichts ist mehr übrig

Wenn man so möchte, endet an diesem Tag die lange Diskussionstradition über die IVW-Zahlen der Spielehefte. Computec Media hat ihre letzten noch in der IVW verbliebenen Hefte (play4, Games Aktuell, PC Games Hardware) nun mit Wirkung zum 31.12. abgemeldet. Dadurch gibt es auch für das vierte Quartal keine Zahlen mehr. Webedia ist mit GameStar und GamePro zum 1.1.2017 ausgetreten – auch hier, keine Zahlen mehr fürs 4. Quartal. Wieder- oder Neueintritte sind in diesem Segment eher unwahrscheinlich. Nur noch Axel Springer für die Computer Bild Spiele ihre Zahlen. Allerdings sind diese auch sind nicht sonderlich ermutigend:

IV/2016 (im Vergleich mit IV/2015)
Computer Bild Spiele: 40.021
(-33,41%/-20.083 Exemplare)

IV/2016 (im Vergleich mit III/2016)
Computer Bild Spiele: 40.021
(-26,87%/-14.707 Exemplare)

61 Antworten zu „IVW-Zahlen IV/2016 – Nichts ist mehr übrig“

  1. Stirrling sagt:

    Ich frage mich seit längerem, wo dann Schluß ist. Zumindest für EIN Magazin sollte doch noch Nachfrage bestehen, oder? Unabhängig von der Haptik gefällt mir das Magazinlesen nach wie vor. Ein Heft hat Anfang und Ende, umfasst einen Monat voller Releases mit einer Klammer, was meiner Meinung nach bei der Einordnung und Übersicht neuer Produkte hilft . Und das alles ohne Clickbait.

    Webseiten nutze ich für die schnellen News, Podcasts für die ungefiltertere Meinung der Redakteure, und aus Papier die PC Games, Gamestar, Retrogamer und gelegentlich das wenige, was noch am Kiosk zu finden ist, als mein Info-Fundament.
    Damit bin ich aber wohl die Ausnahme.

    Meine kleine und naive Hoffnung wäre, dass man Magazine weiterhin als Digitalausgabe lesen kann – was aber wohl unwahrscheinlich ist, da vermutlich nur wegen des Printhefts überhaupt eine PDF oder App-Variante erstellt wird.

    • Taris sagt:

      Nachfrage ja, die Frage ist ob sich das noch lohnt. Ich habe vor Jahren aufgehört die Magazine zu holen, ich weis auch ehrlich gesagt nicht mehr warum ich das machen sollte.
      Ich habe angefangen mit den Lesen und Kaufen der Magazine als sie noch Disketten beiligen hatten, damals hatten wir auch keine anderen möglichkeiten und zu informieren.
      Nicht nur das hat sich geändert, Smartphones haben schon kleine Kinder, im Internet findet mal alles, zum grossteil Kostenlos, Werbefinanziert oder per Abo und da ist der Vorteil das es Aktuell ist.
      Ein Magazin ist immer ein paar Wochen alt das Internet ist Aktuell.
      Ich habe schon seit Jahren kein Magazin mehr gekauft, nur noch drin rumgeblättert wenn die mal irgentwo rumliegen, das was mich auch stört und ich schonmal geschrieben habe ist die Schreibe, früher war die Kumpelhaft, heute ist das völlig anders was mich doch sehr stört.
      Die Magazine ist leider ein Relikt aus der Vergangenheit, viele Tageszeitungen haben doch das selbe Problem, das es vom Internet einfach abgelöst wird.
      Mir tun nur die Mitarbeiter leid die da dran hängen.

    • Tobi sagt:

      Ich lese nach wie vor gerne gedruckte Magazine. Es macht mir einfach Spaß. Vor allem längere Texte will ich nicht auf einem Bildschirm lesen. Mal nicht von Internet, Akku oder einem in der Sonne unlesbaren Display abhängig sein, ist auch was tolles. Klar nutze ich Spielewebsites für aktuelle Informationen, aber viel lesen will ich hier nicht.

      Andere Zeitschriften wie Nachrichtenmagazine erleben ebenfalls einen Tiefpunkt nach dem anderen: http://meedia.de/2017/01/17/focus-am-kiosk-erneut-unter-der-50-000er-marke-stern-mit-jerusalem-titel-auf-historischem-tiefststand/

      „Video killed the radio star“ war früher in einem Lied zu hören. Heute müsste es „Internet killed the video and print stars“ heißen.

      Gibt es den neben den IVW-Zahlen keine anderen Quellen für Verkaufszahlen der Hefte (auch wenn diese vllt nicht so genau sind)?

    • Calvero sagt:

      Genauer: „Youtube killed the Spielejournalismus“. Die breite Jugend informiert sich nicht mal mehr auf 4players und eurogamer, die schauen fast nur noch Videos oder lesen im CoC-Wiki nach.

    • Tobi sagt:

      Ja, nur dass 99 % aller Youtuber einfach nur peinlich sein. Wie man sich Pewpewdie (oder so ähnlich) freiwillig anschauen kann, verstehe ich nicht. Vermutlich bin ich dazu mit knapp 30 zu alt. Lets Play schaue ich nur sehr selten als Ersatz für eine Komplettlösung, wenn ich wo nicht weiterkomme. Aber für eine Kaufentscheidung will ich eine Zusammenfassung über die Stärken und Schwächen des Spiels haben.

      Auch im Internet bevorzuge ich Text klar gegenüber Videos. Text braucht deutlich weniger Bandbreite (vor allem unterwegs im Mobilfunknetz sehr wichtig), kann gezielt da hinspringen, wo ich will und brauche keinen Ton, der Mitmenschen stören kann, wegen Hintergrundgeräuschen unverständlich ist oder das Mitschleppen von Kopfhörern erfordert. Gell, pcgames.de und gamestar.de?

    • Calvero sagt:

      Das Print-Konzept „Spiele-Kaufberatung“ ist mausetot. Den meisten reicht doch schon das Lesen der Amazon-Rezensionen:-) Ansonsten sind Faktoren wie „Das spielen meine Freunde“ meist wichtiger, als die Meinung eines bemusterten Spielerkritikers.

    • Calvero sagt:

      „Meine kleine und naive Hoffnung wäre, dass man Magazine weiterhin als Digitalausgabe lesen kann – was aber wohl unwahrscheinlich ist, da vermutlich nur wegen des Printhefts überhaupt eine PDF oder App-Variante erstellt wird.“

      Es gibt doch Webseiten, die aus ihrem Web-Content auch noch pdf-Hefte bauen. Und es gab ja auch mal die Perspektive, dass man per App ganz schnell und relativ einfach schöne, professionell designte digitale Magazine zusammenbauen kann. Hat sich letztendlich noch nicht durchgesetzt, da man mit 08/15-Web-Templates genug Zugriffe bekommt und die meisten Nutzer in dieser Hinsicht zu anspruchslos sind.

      PS: Ich hatte immer ganz gerne die digitale Ausgabe der INTRO gelesen (https://www.intro.de/app). Das war aber wohl auch zu aufwendig und vermarktungstechnisch nicht attraktiv und wurde leider sang und klanglos eingestellt.

  2. Vitek sagt:

    Tja Evil,

    das war es dann wohl auch mit deinem Blog. Abseits der IVW-Zahlen gibt es ja schon lange nichts mehr zu berichten(nicht einmal einen Life- und Nekrolog gab es dieses Jahr) und wenn nun auch dieser letzte Conten-„Anker“ wegbricht…

    • Calvero sagt:

      Das wäre dann eigentlich ein würdiger Abschied: Magaziniac.de im Nekrolog.

    • Evil sagt:

      Hallo Vitek, schön mal wieder was von dir zu hören. ;) Sorry, dass ich meinen Weihnachtsurlaub in dem ich sonst das Nekrolog geschrieben habe, komplett flach gelegen hab und auch noch die ersten zwei Januarwochen nicht fit war. Hab ich mir auch nicht so gewünscht/vorgestellt.

      Prinzipiell gibt es immer noch eine ganze Menge, über das ich schreiben könnte im Zeitschriftensegment – das ist nicht auf Spielehefte beschränkt. Ehrlicher Weise muss ich aber auch zugeben, wenn ich 40+X Stunden die Woche Zeitschriften produziere, ich nach Feierabend oder am Wochenende nicht mehr die Muße dazu finde mich mit dem Thema noch viele Stunden auseinander zu setzen.

      Magaziniac hat vor fast zehn Jahren zu meiner Schulzeit begonnen – da konnte ich mit meiner Zeit noch anders haushalten. Jetzt bin ich in der Woche weder um 13 Uhr zu Hause noch habe ich sechs Wochen Sommerferien. ;)

  3. Calvero sagt:

    Gestern wurde mir im Bahnhof die neue Fußball-Bild in die Hand gedrückt. An der sieht man wieder sehr schön, wo die Print-Probleme heute liegen. Welcher Fan einer Mannschaft interessiert sich schon für die Probleme der anderen Teams, gar aus der 2. BL? Eigentlich gibt es nur einen interessanten echten journalistischen Beitrag, den über ARD-Reporter Tom Bartels.

    Und welcher Xbox One Besitzer will wissen, wie gut die Download-Spiele im PSN-Netzwerk sind? Die eierlegende Wollmilchsau funktioniert nicht mehr, und die Teilzielgruppen sind dann zu klein.

    Das ganze Mobilthema haben die Spielemagazine komplett ausgeblendet. Welchen Sinn sollte es aus ihrer Sicht auch haben, Freemium-Spiele zu testen. Das kann ich ja jederzeit selber. Ähnliches Problem haben die Musikmagazine. Statt 8 Euro für den Rolling Stone auszugeben, höre ich die neuen Platten im Streaming einfach selbst.

    Eine ganz merkwürdige Nische sind noch die HiFi-Titel. Auflagen wie die Konsolenmagazine, aber weiterhin randvoll mit Anzeigen von Markenherstellern plus Kleinanzeigenteil.

    PS: Die Play4 von Computec swipe ich immer in meiner Bibliotheks-App durch, selbst da ist die aktuelle Ausgabe fast nie „vorbestellt“. An einen wichtigen Beitrag der letzten Monate jenseits des Preview/Review-Schemas kann ich mich jetzt nicht erinnern.

    • Tobi sagt:

      Das ganze Mobilthema haben die Spielemagazine komplett ausgeblendet. Welchen Sinn sollte es aus ihrer Sicht auch haben, Freemium-Spiele zu testen. Das kann ich ja jederzeit selber. Ähnliches Problem haben die Musikmagazine. Statt 8 Euro für den Rolling Stone auszugeben, höre ich die neuen Platten im Streaming einfach selbst.

      Die CBS berichtet schon von Mobilspielen. Früher noch viel intensiver. Hat mich aber nie interessiert, da es mir um „große“ Spiele geht und nicht um Pay2Win oder Casual-Sachen. Spieler letzterer Titel werden Spiele in ihrem Leben aber kaum als so wichtig erachten, sich zu diesem Thema ein Heft für ca. 6 € zu kaufen.

    • Evil sagt:

      Eine ganz merkwürdige Nische sind noch die HiFi-Titel. Auflagen wie die Konsolenmagazine, aber weiterhin randvoll mit Anzeigen von Markenherstellern plus Kleinanzeigenteil.

      Deren Leser glauben teilweise aber auch, dass man mit Gummischeiben auf ’ner CD oder Klangnüssen auf den Boxen den Sound verbessern kann. Oder, dass ein 2000 Euro pro Meter Kabel besseren Sound bietet… oder oder oder. Audio-Voodoo ist ein köstliches Thema. Du kannst dir wirklich jeden Blödsinn ausdenken, dafür Unsummen verlangen und irgendjemand kauft den Quatsch.

      Bei dem HiFi-Zeugs muss man auch noch bedenken, dass es immer noch viele Produkte wirklich nur über den Fachhandel oder über Direktversender gibt und man nicht bei Mediamarkt/Saturn und Amazon fündig wird. Das hält die Preise der Produkte relativ hoch, zumal hier auch viele Statussymbole (guck dir ’ne Bowers & Wilkins Nautilus an) dabei sind. Von Lautsprechern kommt nicht jedes Jahr eine neue Modelgeneration. Gleiches gilt für Plattenspieler, wo du auch nur die Optik mitbezahlst.

      Bei den AV-Receivern hast du mittlerweile auch die jährliche Updateseuche und es gibt die großen Marken überall. Das wirkt sich auf den Preis aus und macht die Produkte dementsprechend unattraktiv.

  4. Tobi|TF sagt:

    Was ich mich dabei frage ist: Sind die Zahlen der IVW nicht für potentielle Werbekunden am interessantesten? Wenn ich in den Heften Werbung schalten möchte, möchte ich doch auch eine relativ verlässliche Angabe über die Auflagen- und Verkaufszahlen haben. Natürlich kann der Verlag eigene Angaben machen, aber alle machen dies nicht (öffentlich).

    Ansonsten ist der Rückgang und Rückzug leider sehr erschreckend. Vom Gefühl her warten einige Verlage nur noch darauf, dass andere Magazine aufgeben, um dann deren Kundschaft nochmal kurzzeitig zu melken. Ansonsten scheint es wohl irgendwann einen kompletten Crash zu geben oder alles löst sich eben nach und nach auf.

    Ich selbst kann nichts mit ePaper-Ausgaben o.ä. anfangen und möchte gerne etwas Gedrucktes lesen. Leider denke ich auch, dass heutzutage niemand mehr Lust hat ein Heft zu kaufen, wenn es alle nötigen Informationen schon vorher im Internet (kostenlos) gibt. Das Phänomen der YouTube-Videos habe ich noch nie verstanden, bin da anscheinend aus der Generation raus. Da lese ich mir wirklich lieber ein Heft durch, anstatt mir stundenlang irgendwelche Videos anzuschauen.

    Kurios finde ich dabei, wie viele Kindermagazine es noch gibt. Wie auch schon geschrieben hat doch jedes Kind heutzutage ein Smartphone. Wie kommen hier die Heftkäufe zustande? Masse statt Klasse? So etwas lohnt sich am Ende? Die Gimmicks wiederholen sich andauernd und sind keine Bereicherung (mehr) für die Magazine, trotzdem scheint dies noch ein Kaufgrund zu sein. Wie bei den wenigen Spielemagazinen die Vollversionen. Früher habe ich mir ehrlich gesagt auch die CBS nur geholt, wenn eine interessante Vollversion dabei war. Das Heft war leider schon immer schwach.
    PC Joker vermisse ich und die Neuauflage der PowerPlay.

    • Stirrling sagt:

      Die Kinderhefte laufen tatsächlich über die Gimmicks. Zumindest bei meinen Kindern :)

    • Calvero sagt:

      „Potentielle Werbekunden“ kennt man bei den Spielemagazinen wohl nur noch als Anekdoten aus der Vergangenheit. Das Thema ist endgültig durch. Reichweite ist auch egal, da man mit jeder mittleren Webseite mehr Zugriffe hat. Und für die Kosten einer Print-Anzeige kann ich mich bei Adwords aber richtig austoben.

      Leser der „Kindermagazine“ sind für Smartphones noch zu klein in der Regel. Die Hefte für die Größeren, wie Micky Maus, Dein Spiegel und Geolino, haben auch Auflagenverluste. Letztere haben neulich ja auch den Heftpreis erhöht.

    • Rodon sagt:

      Anscheinend wollte man sich bei einigen Heften nicht die Blöße geben, irgendwann mal vierstellige Zahlen zu melden. Wobei ein IVW-Austritt nicht bedeuten muss, dass in Kürze das Licht ausgeht. Die M! meldet ja schon ewig keine Zahlen mehr und es gibt sie trotzdem noch.

    • Tobi sagt:

      Gibt es den neben IVW keine weiteren Quellen wie z.B. von Presse-Grossisten oder Einzelhändlern? Das wäre sicher nicht das komplette Bild, aber besser als nichts.

      Irgendwann werden gedruckte Zeitschriften nur mehr was für Liebhaber sein (wie aktuell etwa Schallplatten).

    • Strabo sagt:

      Das Phänomen der YouTube-Videos habe ich noch nie verstanden, bin da anscheinend aus der Generation raus. Da lese ich mir wirklich lieber ein Heft durch, anstatt mir stundenlang irgendwelche Videos anzuschauen.

      In einem Video zu sehen, ob ein Spiel Framepacingprobleme hat, oder Pop-Ups hat, oder ob einem der Stil oder die Sprachausgabe gefällt, ob das Spiel stimmig wirkt oder ein Haufen Grütze ist ist eigentlich die viel natürlichere Variante als das auf Papier gedruckt mit Standbildern daneben von einem Redakteur einen Monat nachdem er das Spiel gespielt hat erzählt zu kriegen. So wie statt einer Nacherzählung eines Fußballspiels in der Zeitung am WE das Spiel am Fernseher zu verfolgen.

      Das mag uns nicht gefallen, die mit Spielezeitschriften aufgewachsen sind, aber schwer zu verstehen finde ich es nicht. Ich schau mir auch lieber die Digital Foundry-Videoanalysen an statt dem Technikkasten in der Gamestar, wenn ich wissen will wie und ob ein Spiel gut läuft. Und das ist auch so ein Punkt: Wir ziehen gerne über die Youtuber her, aber YT ist ja nicht nur PewDiePie und Bibi, Youtube ist auch Folding Ideas, Errant Signal, NoClip, Digital Foundry (gut, von Eurogamer), Jim Sterling oder VaatiVidya etc. Das ist oft sehr spezialisierter Inhalt, den kein Magazin so in der Tiefe bieten könnte und würde.

      Dazu kommt noch, dass „spielen“ heute oft nicht mehr „spielen“ ist wie wir es kannten. Wir haben oft alles Querbeet gespielt. Eventuell nur 3-4 Genres, aber selbst dann alles was gut war in dem Genre. Heute spielen heranwachsende Spieler aber oft nicht mehr so. Man ist nicht Konsolenspieler oder Playstationspieler oder PC-Spieler. Nicht mal RPG-Spieler oder FPS-Spieler. Man ist LoL-Spieler oder CSGO-Spieler oder Hearthstone-Spieler. Man spielt 1-2 Spiele, aber die so intensiv wie wir ganz selten ein Spiel spielen. Ich habe nicht 1000h oder 2000h im Jahr in einem einzigen Spiel (außer WoW), ich habe diese Zeit über 50 oder 100 Spiele verteilt. Für junge Spieler ist das dagegen ganz normal in einem Spiel (oft F2P) komplett zu versinken. Und hier kann keine Spielezeitschrift auch nur ansatzweise das Wissen oder die Tiefe bringen, die Fachforen, Twitter-#, Discordchannels, LP-Communities oder Telegramgruppen haben. Warum sollte also ein LoL-Spieler eine Gamestar kaufen, wenn ihn darin nur 2 Seiten interessieren und die 2 Seiten für ihn die Qualität haben, die ein Erstklässleraufsatz über Addition für einen Mathematikprofessor hätte?

    • Evil sagt:

      @Tobi: Von den Vertrieben der Hefte (DPV, MZV, IPS und Co.) gibt es Hochrechnungen, die dir ungefähre Zahlen verraten können. Aber an die Zahlen kommt man auch nicht so ohne Weiteres ran – schon gar nicht vollständig für alle Hefte.

  5. Gerd Müller sagt:

    Die Situation ist anders – Print ist nicht tot. Es ist nur nicht mehr das bedeutendste Segment wie früher. IVW-Auflagen brauchte man für die Werbeindustrie und um sich gegenüber Wettbewerbern zu positionieren. Wenn sich aber Hefte vornehmlich über Vertriebserlöse finanzieren und es keine oder kaum mehr Wettbewerber mehr gibt – dann braucht man die IVW-Zahlen nicht, die übrigens Geld kosten. Computec hat nach wie vor über 15 Magazine….rund 200 Mitarbeiter…und Online…und Events…und Apps…und Serverbusiness…Die Welt von 1998 gibt es nicht mehr.

    • Tobi sagt:

      Computec ist nur ein Teil des Marquard-Imperiums. Stellt sich die Frage, ob Computec noch profitabel ist…

  6. Falconer sagt:

    Marquard besteht im deutschsprachigen Raum nur noch aus Computec. Mainstream läuft für sie noch in Polen und Ungarn. Das ist es dann aber auch mit dem „Imperium“.

    Ansonsten hat Gerd Müller alles gesagt. Wozu in der IVW sein, wenn es mehr kostet als bringt und die Bedeutung von Print für Computec von Quartal zu Quartal geringer wird? Der Austritt ist logisch und richtig.

  7. Gabumon sagt:

    Diese 40.000 Exemplare für die CBS sind natürlich eine Hausnummer, rechnerisch ist die somit unter die Gamestar (wenn es da keinen riesen einbruch gab) gefallen. Das „Neudesign“ bzw dieses hingerotzte Text und Bildchaos.

    Werbekunden haben die Hefte eh scheinbar nicht mehr. Der größte ist wohl Alternate bzw. One. Da braucht man keine Reichweitenmessung mehr.

    Ich frag mich bei Computec eh wie das da weiter gehen soll? Der ganze Zeitschriftenbereich da hängt doch eigentlich an der Marke „PCGames“ und der ist im Printverbreich verbrannte Erde. Wer diese „Bookazines“ kauft weiss ich auch nicht. Zumal die ja teilweise nur übersetzungen der Edge sind, ich erinnere mich da mit grauen an das „Die 100 Besten Spiele“ ding. Hab da im Laden kurz durchgeblättert. Vom layout ok, sieht auch wertig aus. Aber der Inhalt? Ohje…

    Die Magazine sind meiner Meinung nach viel zu Spät von dem „News -> Previews -> Reviews system abgerückt, bzw. niemals wirklich Konsequent genug um wirklich ernstzunehmende „journalistische Magazine“ zu gelten. Gamestar ist zwar recht gut auf dem Weg dahin, nur nehmen Previews da immer noch sehr viel Platz ein. Bevor ich so ein Preview im Heft gelesen hab ist das ding völlig veraltet, von News rede ich da noch gar nicht.

    Leider sind aber auch PCGames.de (furchtbares Design) und Gamestar.de (furchtbare „News“qualität stellenweise kaum lesbar. Selbst ich bin da mittlerweile auf „Youtube“ umgestiegen, allerdings nicht Bibi äh Gronkh oder PewdiePie (Gott wie ich den Typ verabscheue) sondern auf Leute die viel DOS und Retro kram haben…

    Zudem in Zeiten von Bundles, Deals wo selbst AAA Titel in wenigen Wochen schon nur noch 50% des neupreises kosten werdne auch Reviews langsam obsolet.

    • Gerd Müller sagt:

      Hängt alles von PC Games ab? Hmmm. Mal schauen. PC Games. PC Games MMORE. PC Games Hardware. Play 4. Games Aktuell. N-ZONE. XBG Games. SFT. Widescreen. Linux-Magazin. LinuxUser. Raspberry Pi Geek. Easy Linux. 300.000 verkaufte Hefte im Monat. 80 Tsd. Abonnenten. Dazu gamesworld.de mit über 4 Mio. User, Golem.de, areamobile.de…Servergeschäft mit 4NetPLayers, Events mit Quo Vadis, Deutscher Entwicklpreis, Respawn, Bookazines mit Computec Edition. Corporate Publishing mit Saturn-Katalogen, Chart oder gamescom Aktuell. Vielleicht hat PC Games seit 10 Jahren schon nicht mehr diese Bedeutung…

    • Evil sagt:

      Verlagsangaben… Die nimmt wirklich niemand ernst, nirgendswo und bei niemanden. ;)

      Zu den Linuxtiteln werden ja nicht mal die Druckauflagen veröffentlicht.

      XBG ist mittlerweile ein Quartalsheft, Pi Geek ein zweimonatstitel.

    • Gabumon sagt:

      Wollt doch sagen, dass sind Verlagsangaben, da rechnen wir einfach mal 50% runter (und das ist Wohlwollend) macht 150.000 Verkaufte Hefte bei bei 14 Heften im durchschnitt (wenn man gnädigerweise davon ausgeht das die Monatlich kommen würden) gerade mal 10714…

      Ja lohnt total.

      Diese Bookazines, kauft die wirklich irgendwer? Ich seh die manchmal im Edeka, da liegen am 1 des Monats genau so viele von rum wie am 30. des Monats….

      Stimmt, PCGames hat sehr an Bedeutung verloren, sowas wie XBG Games, SFT hat ja erst gar keine mehr die, die Verlieren könnten…

    • Evil sagt:

      Ich hab die drei Edge-Übersetzungen gekauft und ungelesen in einen Karton gelegt. XD

      Am Bahnhofkiosk schrumpfen die Stapel zumindest ab und zu mal um ein paar Hefte. Irgendwer, außer mir, muss die Dinger kaufen – sonst wären in GB nicht schon hunderte von erschienen.

      Auch die zeigen ja ein neues Verwertungskonzept. Du produzierst für eine schrumpfende Monatspublikation die Inhalte. Anschließend werden sie in verschiedenen hochpreisigen Bookazines (Jahrbuch, Thema A, Thema B, Thema C) zweit- und drittverwertet. Dann noch mal in Lizenzausgaben für DE, IT und NL weiterverwertet. Ne E-Paper-Verwertung kommt gelegentlich auch noch dazu in verschiedenen Varianten.

      Retro Gamer ist da so ein schönes Beispiel. Alle vier Wochen ein neues Heft. Im Laufe der Jahre sind so viele Inhalte entstanden, sodass man daraus monothematische Bookazines für jede Konsole erstellen kann. Oder Hardware Guides. Wenn im Hauptheft mal wieder zwei-drei Inhalte zusammengekommen sind, kommt eine Neuauflage des Bookazines, hoffentlich um Fehler bereinigt und drei neuen Inhalten dazu. ;)
      Einige landen davon bei uns als Lizenzausgabe, die schon ein Best-of ist. Und dieses Best-of bekommt dann noch mal ein Jahrbuch. :D

    • Gabumon sagt:

      Das fing ja schon damals bei PCGames, PCAction, dem Xbox und dem PS3 Magazin an. Bei (damals) IDG mit Gamepro und Gamestar.

      Wo dann die Artikel 1:1 übernommen wurden (mit einigen Formulierungsanpassungen aus Layoutgründen, mal so 2-3 Sätze maximal.

      Was dann auch bei Webedia immer noch passiert (und bei Computec wohl auch) ist das Konsolenversionen oftmals anders sind, teilweise gravierend anders. Und niemand macht sich dann mehr die Mühe beide Fassungen durchzuspielen. Fällt dann natürlich auf wie bei Mortal Kombat X wenn das Spiel völlig verbugt ist und die im Review Beworbenen Features gar nicht funktionieren.

  8. Martin sagt:

    „Die Situation ist anders – Print ist nicht tot. Es ist nur nicht mehr das bedeutendste Segment wie früher. IVW-Auflagen brauchte man für die Werbeindustrie und um sich gegenüber Wettbewerbern zu positionieren. Wenn sich aber Hefte vornehmlich über Vertriebserlöse finanzieren und es keine oder kaum mehr Wettbewerber mehr gibt – dann braucht man die IVW-Zahlen nicht, die übrigens Geld kosten. Computec hat nach wie vor über 15 Magazine….rund 200 Mitarbeiter…und Online…und Events…und Apps…und Serverbusiness…Die Welt von 1998 gibt es nicht mehr.“

    Gerd Müller hat m.M.n. alles relevante dazu gesagt. Für uns ist es natürlich schade, da uns so der „objektive“ Überblick verloren geht, wie gut eine Zeitschrift sich noch verkauft. Vielleicht ist das ganze Konzept der IVW aber auch etwas, was auf den Prüfstand gestellt gehört…

    • Evil sagt:

      Betrachtet man das ganz nüchtern – z.B. für eine N-Zone, die praktisch keine Fremdanzeigen enthält, braucht es keine IVW-Zahlen, weil man niemanden damit locken kann.

      Bei ’ner PC Games oder GameStar gibt es zwar noch Anzeigen, aber ich behaupte einfach mal, dass da die Verkaufszahlen auch keine Rolle mehr für die Anzeigenkunden spielen. Da stellt sich m.M.n. doch nur noch die Frage, ob zur Onlinekampagne noch irgendwas im Print-Bereich gemacht wird oder nicht. Zumal man über online wesentlich mehr Leute für wesentlich weniger Geld erreicht.

    • Gabumon sagt:

      Naja, gerade Gamestar.de ist ohne Werbeblocker gar nicht mehr benutzbar. Besonders wenn die Seite mal wieder Schadsoftware in die Gegend pestet…

    • Calvero sagt:

      Wollte gerade eine Lösungshilfe auf Gamona.de aufrufen. Scheinbar schalten die einfach sämtliche Funktionen ab, wenn man einen Ad-Blocker hat. Ohne wird man mit zig aufploppenden und die Seite verschiebenen Werbemitteln belästigt, die man schnell unbeabsichtigt anklickt. Im Content sind nur „jugendfreundliche“ clickbait-Teaser zu allen möglichen Sex-Themen, entsprechend bebildert, reingesetzt.

      Schon traurig und zum Fremdschämen dieses Konzept, da auf der Teamliste auch bekanntere Namen auftauchen. Das war aber wohl selbst diesem Chef mit dem amerikanischen Namen zu viel. Sorry, der Name fällt mir gerade nicht ein, aber ich hatte den vor Jahren mal getroffen und da schwärmte er davon, wie toll Gamona sei.

    • Gabumon sagt:

      uBlock Origin ist dein freund, dann geht auch Gamona wieder :D

    • Strabo sagt:

      Erreicht man die online wirklich? Ich kann nur von mir sprechen, aber eine Alternate-Werbung im Heft lese ich mir durchaus durch, weil mich interessiert, was gerade so zu welchem Preis aktuell ist. Ich würde nie auf die Idee kommen, einen Werbelink zu klicken oder mir eine lästige Seitenhintergrundwerbung zum selben Thema anzuschauen. Wenn ich eh schon online bin, dann kann ich auch geizhals.de eingeben, wenn mich Hardware interessiert.

  9. Gabumon sagt:

    Die aktuelle CBS 3/17 kommt mit gleich 3 DVDs, die von AC:BlackFlag belegt werden. Die paar hundert MB die Blackflag frei lässt sind (auf DVD 2: The Silent Age und auf DVD 3: Schein) 2 kleineren Spielen belegt.

    Man hat ein bisschen „Feintuning“ am Layout getätigt, schriften im Fazit wirken jetzt nicht mehr so extrem gestaucht. Problem ist immernoch, ist stellenweise kaum lesbar. Auf Seite 63 sieht man das z.b. gut. Hier ist die Schrift weiss, auf einem schwarzen Hintergrund. Ist aufgrund des miesen Papieres/Drucks nur ziemlich zugelaufen.

    Layout ist eh immer noch hässlich. Da hilft auch Feintuning nicht.

    Im nächsten Heft gibts schon wieder eine Ubi Vollversion: Rayman Legends. Als 2. steht da „Alarm für Cobra 11: Burning Wheels“. Ich glaube kaum das dies zur Steigerung (oder wenigstens Stagnation) der Auflage beiträgt.

    Ich spekuliere eh drauf das spätestens Ende des Jahres schluss ist mit der CBS. Wenn man so ein wenig durchrechnet sind wir in 2 Quartalen bei 25.000 Heften. Vielleicht kann man die Zahlen ja noch mal mit einer Platin Ausgabe Maniupulieren :ugly:

    • Tobi sagt:

      Sehr gute AAA-Spiele als VV wie AC Black Flag werden schon ziehen. Mit Rayman und Cobra 11 wird es nicht so rosig aussehen, aber sie werden bestimmt weitere gute Spiele auftreiben. Ich denke schon, dass sich die CBS halten kann.
      Bei PC Games sehe ich aber bzgl. der VV schwarz. Öde Durchschnittsware von Kalypso oder Vergleichbares. Und wenn es mal ein gutes Spiel gibt, war es schon ein halbes Jahr vorher bei der CBS dabei. Dafür hat die PC Games aber längere Reportagen drinnen, was der CBS fehlt.

    • Gabumon sagt:

      Im Vorwort der vorherigen Ausgabe steht drin das die für dieses Jahr schon die Vollversionen eingekauft haben.

      Dieses „Recyclingproblem“ ist altbekannt. Gamestar tut das auch und hat seltenst Vollversionspremieren.

      Die CBS hat ein Problem, Vollversionen ziehen in Zeiten von ständigen Deals, Bundles etc. kaum noch (Sieht man vielleicht mal von einer absoluten Premiere wie Deponia Doomsday ab) Wenn ich mich recht erinnere gabs Black Flag auch schonmal in einem Bundle. Oder zumindestens recht radikal reduziert.

      Bei PCG und Gamestar sind Vollversionen nur „Beiwerk“ und ich hab lieber eine durchschnittliche „Premiere“ als eine Zweitverwertung.

    • Martin sagt:

      „Bei PCG und Gamestar sind Vollversionen nur „Beiwerk“ und ich hab lieber eine durchschnittliche „Premiere“ als eine Zweitverwertung.“
      Heißt, du kaufst trotz der Kritik an der CBS dennoch lieber dieses unlesbare Blatt?

    • Tobi sagt:

      Ja, 6 € für die CBS statt 10 € im Handel für AC 4 ist ein Argument. Und zum Lesen hat man auch noch was. Aber vom Inhalt her sind die GS und PC Games klar besser.

    • Gabumon sagt:

      Ist ja nicht nur AC4 drauf, und ein Spiel wie „Night of the Rabbit“ oder „Might and Magic X“ kauf ich auch gerne 2x. Hab die z.b. auch als Retail

      Wobei die Vollversionen früher deutlich zugkräftiger waren stimmt schon. Ich hab die CBS aber auch seit der Erstausgabe, genau wie PCGames, Gamestar und auch PCAction. Da es sowieso auf absehbare Zeit keine CBS mehr geben wird kann ich mir die auch weiter Kaufen :ugly:

  10. Gabumon sagt:

    Ich kauf Gamestar und CBS, PCGames krieg ich for free

    • Tobi|TF sagt:

      Deswegen sind die Verkaufszahlen so schlecht ;P

      Ne, mal im Ernst: Wie kommt man an eine PCG denn kostenlos?

    • Gabumon sagt:

      Ein Freund hat nen Abo, und wenn der die durchgelesen hat gibt der mir die.

    • Tobi sagt:

      Das müssen aber ganz viele Leute so machen um auf die Reichweite von 0,84 Mio Lesern zu kommen. Die steht immer noch im Heft.

  11. Gabumon sagt:

    In der neuen Gamestar sind als Vollversionen

    A New Beginning (sehr schönes etwas älteres Adventure) und
    Der Landwirt 2014 (!!)

    macht Gamestar jetzt einen auf CBS? :ugly:

    • Martin sagt:

      Viel schlimmer: Es kommt bereits die neue Gamestar? Irgendwie hab ich mittlerweile komplett die Erscheinungsdaten verpasst, dabei konnte ich es bis vor 1-2 Jahren nicht abwarten, die Inhalte der neuen Ausgaben mitzubekommen. Schade, scheinbar ist es auch mir mittlerweile egal geworden, was wann kommt :/

    • Gabumon sagt:

      Wirklich interessant sind ja auch nur noch die Reporte und Legendär Schlecht, Previews, Reviews sind völlig belanglos…

  12. Tobi|TF sagt:

    GS und PC Games machen seit einiger Zeit wohl das Rennen „um den frühesten Erscheinungstermin“. Finde ich für ein Monatsheft sehr kurios (und etwas verwirrend).
    Ob’s was bringt?

  13. Gerd Müller sagt:

    Das würde ich nicht so sehen. Der letzte Mittwoch als EVT ist bei PC Games schon seit über zehn Jahren fest.

  14. Calvero sagt:

    Jörg Langer verspürt wohl Phantomschmerz nach aktuellem Spieleprintjournalismus? In der aktuellen „Retro Gamer“ behelligt er die Leser mit einem Bericht zur erst im März erscheinenden Nintendo Switch.

    Basierend auf dem Ansehen der Nintendo-Pressekonferenz und dem Besuch eines Vorschauevents, wo man angekettete Geräte in die Hand nehmen konnte und mit Hostessen ein paar Spiele ausprobieren konnte. Ok, ein Press-Kit gab es vermutlich auch mitzunehmen.

    Begründung für diesen Preview-Unsinn: Die Switch sei ja die erste neue Nintendo-Konsole seit 2012.

    • Gabumon sagt:

      Zeitschriften Arbeiten doch seit x Jahren so. Irgendein Anspielevent oder anspielen auf einer Messe für 5 Minuten, man schnappt sich das Pressekit und schreibt eine 10 Seiten Preview die auf leeren Versprechen beruht

      Computec schrieb das auf die Spitze und verfasste einen FIFA Preview aufgrund einer Pressemitteilung. Und da muss man sich dann Fragen „ist das gang und gebe“ und die Antwort ist wohl „Ja“

    • Strabo sagt:

      @Gabumon: Ich denke das Problem ist eher: In einer normalen Konsolenzeitschrift/Webseite aufgrund eines Previewevents mit Anspielen eine neue Konsole vorstellen und Eindrücke schildern: Absolut ok, das erwarte ich ja beim Lesen einer solchen. In einem Retromagazin? Dort kann die Switch in 15 Jahren stattfinden.

    • Don Fishli sagt:

      Fairerweise: die britische Original Retro Gamer hat sogar in jedem Heft einen aktuellen Testteil (zumindest war das früher so, ich hab schon lange nicht mehr reingeschaut).

      Auch wenn es meiner Meinung nach nicht unbedingt sein muss, ich werde die zwei Seiten überleben. ;)

    • Eprom sagt:

      Find ich auch nicht schlimm, obwohl mir die Switch eher zu Mainstream ist. Lieber ein paar kurze Berichte über aktuelle Indie Spiele.

    • Gabumon sagt:

      Dazu müsste ja erstmal eine wirkliche „Indie“ definition her.

      Was ist ein Indiespiel? Eines ohne Publisher? Da fallen im Grunde alle Steam Spiele weg, denn Valve ist ein Publisher. Sowas wie Banner Saga? Hat auch (einen nicht gerade ganz kleinen) Publisher.

      Spiele von Kickstarter? Dann wäre ja Wastelands 2 ein Indiespiel.

    • Tobi sagt:

      Ich würde sagen, ein Spiel bei dem kein Publisher die Entwicklung finanzierte und/oder beeinflusste.

      Von diesen Spielen (die drei Merkmale eines Indiespiels: Grafik wie auf dem Gameboy Color oder Playstation 1, abartig hoher Schwierigkeitsgrad, aber trotzdem auf 4 Stunden durchgespielt und meist viel zu abgedrehte Spielideen) will ich aber nicht mehr in den Heften lesen.
      Stattdessen wären mir mehr Tests über „normale“ Spiele lieber. Da gibts auch so viele, die in den Heften gar nicht beachtet werden wie WRC 6.

    • Calvero sagt:

      In seinem Auspackvideo auf GG sagt Jörg Langer, dass er die Switch-Spielekarte zum ersten Mal wirklich sieht. LOL
      Versteht mich nicht falsch, mir geht es nicht darum, dass auch mal aktuellere Themen in Retro Gamer behandelt werden. Aber dann doch bitte erst ab dem Moment, wenn der Autor die Konsole wirklich selbst testen konnte mit finaler Hardware und Software. Alles andere hat die Halbwertzeit von den Wochenblättern, die mir kostenlos in den Briefkasten geworfen werden.

  15. Falconer sagt:

    Die spannenden Personalien passieren nicht mehr im Print-Bereich…

    Jo Hesse dockt beim Team von Gronkh als Chefredakteur an, sein Nachfolger bei Spieletipps.de wird Ex-CyPress/-Computec/-Bauer-Redi Markus Rehmann.

    Und Computec (ab heute CMG) interviewt sich auf GamesBusiness.de selbst:
    http://www.gamesbusiness.de/2017/03/01/computec-media-group-beschleunigt-den-wandel-digital-event-anteil-2016-erstmals-ueber-50/

    Kernaussagen zum Thema Print: immer unwichtiger, das Maximum wird rausgeholt, mit Wachstum ist es aber vorbei.

    Wer es noch nicht verstanden haben sollte (Grüße an Gabumon): CMG ist kein Zeitschriften-Verlag mehr, sondern eine Firmengruppe mit vielfältigen Aktivitäten. Die verkaufte Auflage der Print-Magazine entscheidet nicht darüber, ob das Unternehmen überlebt. Über den Punkt sind sie hinaus. Im Gegensatz zu vielen anderen ehemaligen Wettbewerbern.

    • Gabumon sagt:

      Das viel Interessantere, dass Interview (sich selbst ein Interview geben, auch Marketing) sagt auch aus das man die Vermarktung selbst übernommen hat, genau da hapert es bei Webedia ja extrem, die haben externe Dienstleister die ziemlichen Schrott liefern…

      Im Grunde sagt das Interview auch aus das man die Magazine abschießen wird wenn die keine Rendite mehr versprechen, und dass dürfte bei der ständig schlechter werdenden Qualität von PCGames & co nicht mehr all zu lange dauern.

      Gleiches gilt allerdings auch für die CBS, wenn man sich da die Vollversionen der aktuellen und nächsten Ausgabe anguckt, damit holt man keinen hinter dem Ofen hervor.

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