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Neues aus dem Hause Computec

Bei Computec stehen in Kürze einige drastische Änderungen an. Darüber möchte ich euch einen kurzen Überblick geben.

Core:
Zunächst einmal informiert Computec über eine etwas kryptische und mit Anglizismen verstopfte Pressemitteilung vom 3.11, dass PC Games, PC Action, play3, N-Zone, X3 und Wii Player – Das Magazin zur so genannten Games Group zusammengelegt werden.

Der Inhalt ist schnell und simpel zusammengefasst. Zwar machen jetzt schon einige Redakteure einen Redaktionsspagat, in dem sie für N-Zone und play3 oder play3 und X3 schreiben, aber eben nicht alle. Um doppelte Arbeit zu vermeiden, also dass ein Redakteur FIFA bei play3, ein Redakteur FIFA bei PC Games und ein Redakteur FIFA bei PC Action testet, gibt es zukünftig wohl nur noch einen, der für alle Hefte testet „größtmöglicher Ausnutzung von natürlichen Synergien“. Das bedeutet höchstwahrscheinlich, dass es keine klassischen Redaktionen mehr geben wird.

Damit nicht gilt PC Games = PC Action, soll jedes Objekt so genannte Markenverantwortliche geben, die drauf aufpassen, dass PC Games sich weiterhin wie PC Games liest und PC Action sich weiterhin wie eine PC Action anfühlt.

Die „Unit“ wird geleitet von Petra Fröhlich (u. a. Chefredakteurin PCG, PCA) und Florian Brich (Objektleiter Konsolenmagazine) als „Publishing Director Computec Games Group“.

So weit, so gut.

Die Sache ist im Prinzip nicht neu und ist bei kleinen Verlagen (Airmotion Games, LiveEmotion) gang und gebe. IDG macht es zuweilen bei GameStar und GamePro auch, CyPress hat es auch schon gemacht, was vor allem deren PlayStation-Magazinen massiv schadete und auch Computec hat damit lange, vor allem erfolglose, Erfahrung. Der Unterschied bei Xbox-Zone und PlayZone lag beispielsweise bei zwei Euro mehr und dafür 32 Seiten weniger Umfang. Auch PC Action und PC Games hatten schon mal die „vereinte“ Kraft angewendet, was laut Lesermeinung ein einziges Desaster war und auch nicht lange durchgehalten wurde.

Warum diesmal also der Aufschrei, wenn’s nichts neues ist? Zum einen, weil Verlage solche für die Leser meist unschönen Sparmaßnahmen nicht groß per Pressemitteilung ankündigen und diese dann noch als Qualitätsverbesserung verkaufen. Zum anderen, weil diesmal nicht nur die Redaktionen eines Segments „Konsole“, „PC“ oder einer Familie „Zone“ oder „3“ zusammengeschmissen werden, sondern alle, die sich im Segment der „Core-Gaming-Magazine“ bewegen.

Wie sich die geplanten Maßnahmen auf die Hefte auswirken, lässt sich wohl erst ab Januar 2009, sprich der März-Ausgabe der PC Action beurteilen. Solange gilt: Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird!

Casual:
Computec besteht nun aber nicht nur aus dem „Core-Gaming-Segment“, sondern bedient noch weitere Zielgruppen. Die Casual-Gamer. Für die gab es am 4.11 eine weitere Pressemitteilung. Diese werden in einer nicht näher bezeichneten „zweiten Säule“ bedient. Games Aktuell und Cynamite.de sollen die breite Masse der erwachsenen Spieler mit wenig Zeit und viel Interesse am Thema bedienen und Games and More die Menschen, die gelegentlich unterhalten werden wollen und für die Games and More ein Mitnahmeprodukt sein soll.

Interessant ist der folgende Punkt:

„Da sich die Identität der Marken in Print und Online deutlich von den Core-Gaming-Produkten unterscheidet, wurde die Redaktion bewusst nicht der neuen Computec Games Group angeschlossen, um die besondere Ausrichtung nicht zu gefährden.“

Fragt sich allerdings, ob in der Games-Group dann nicht auch die besondere Ausrichtung der PC Action gefährdet ist, denn schließlich soll doch durch Markenverantwortliche die Identität der jeweiligen Hefte gewahrt bleiben.

Verantwortet wird das Segment von Thomas Szedlak, dem Chefredakteur von Games Aktuell und Games and More.

Bliebe nur noch folgendes zu klären: Was wird aus den kleinen Redaktionen inkl. der schlecht laufenden Hefte Kids Zone und Widescreen-Vision?

Zwischenmitteilung:
Eine Antwort auf die Zukunft der beiden Titel hatte ich mir heute eine Antwort erhofft, die zweite Zwischenmitteilung von Computec zum 3. Quartal des Geschäftsjahres blieb dort leider eine Antwort schuldig.

Ein paar interessante Details:
Die Einzelhandelsumsätze gingen um 4% auf 13,2 Mio. Euro zurück. Scheinbar konnten Preiserhöhungen und der massive Einsatz sündhaft teurer Premium-Ausgaben nicht alle Auflagenrückgänge auffangen. Außerdem rechnet man mit weiterem Auflagenrückgang.

Es wurde mehr Geld mit Werbung gemacht, +16% auf 7,2 Mio. Euro

Sqoops läuft weiterhin sehr schlecht. Im ersten Halbjahr wurden die Anteile teilweise wertberichtigt und auch im dritten Quartal befand sich Sqoops deutlich in der Verlustzone. Dies dürfte auch erklären, warum mittlerweile dreiseitige Anzeigenstrecken des Spieleshops in nahezu allen Computec-Heften zu finden sind und Sonderhefte von play3 und Wii Player auf nahezu jeder Seite mit Sqoops-Preisschildern dicht gepflastert werden.

Ansonsten gibt sich Computec weiter pessimistisch. Die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen würden momentan zu einer Reduzierung der Werbeausgaben führen, was sich negativ auf die Ertragslage auswirken würde.

Die stagnierende Entwicklung der existierende Publikationen, würden auch zukünftig neue Investitionen in neue Zeitschriftentitel, neue Geschäftssegmente und Medien unabdingbar machen.

Das dürfte dann wohl heißen, man bindet sich noch mehr Verlustbringer wie Sqoops ans Bein und quetscht Objekte wie die play3 weiterhin aus, statt das Heft zu pflegen und vor neuen Mitbewerbern die sich seit kurzem auf dem Markt tummeln und er es in kürze tun werden zu schützen.

Ein kleiner Gag zum Abschluss:

“[...]Nein, das geht einfach nicht, also haben wir mit unseren Chefs so lange diskutiert, bis endlich die 16 Seiten mehr diesen Monat drin waren”

82,25 Inhalt + 24,75 Seiten Werbung + 9 Seiten Eigenwerbung = genauso viel Inhalt wie bei allen anderen Ausgaben diesen Jahres (+/- 1 bis Seiten).

Dafür ist der komplette Community-Teil und die Top-10 aus der aktuellen play3 geflogen. Aber Hauptsache, die Anzeigen für Gamesvote.de (zwei Seiten), Nowdio (eine Seite) und Sqoops (drei Seiten) haben genug platz im Heft. Schönen Dank.

Blätterwald #11 vom 06. Oktober 2008

Computec:
Wii Player senkt Preis
Wenig nachvollziehbar ist die Preisstrategie, die Computec mit seinem Casual-Titel Wii Player fährt. Von € 2,99 ging’s mit Heft 01+02/2008 hoch auf € 3,30, nur um mit Ausgabe 05+06/2008 noch mal eins draufzuschlagen und € 3,90 zu wollen.

Scheinbar wirkte sich die Entscheidung alles andere als positiv auf die Verkaufszahlen aus und so geht es mit dem am 15. Oktober erscheinendem Heft 10-12/2008 auf € 2,90 herunter.

Wii Player bringt Sonderheft
Für den 15.10 ist das erste Wii Player-Sonderheft angekündigt. Der Preis ist mit € 4,99 angegeben, Umfang und Themenschwerpunkt sind nicht bekannt.

Live Emotion:
Handys kommt nicht zurück aus der Sommerpause
Der Live Emotion Verlag stellt sein Handy-Magazin mit der aktuellen Ausgabe (04/2008) ein. Der Ausflug ist damit nach 14 Ausgaben und einem Sonderheft beendet.

Weitere Verlage:
GamesTM erhöht den Preis
Ab der Ausgabe 12/2008 sollen es € 3,90 für das Multiformat-Magazin sein. Der Preisaufschlag ist mit 10 Cent allerdings moderat.

PS3M-Leseprobe
Ebenfalls seit einigen Tagen erhältlich ist die Leseprobe zu Airmotions PS3M. Das PDF kann direkt von der Webseite geladen werden.

Multimania hat sich relauncht
Das Heft für Unterhaltungsmedien aus dem Devil Inc. Presseverlag wurde komplett überarbeitet und kommt mit deutlich hellerer Optik daher. Zudem wurde der Erscheinungsrhythmus verschoben, Multimania kommt nun in jedem ungeraden zweiten Monat.

c’t bringt Spielkonsolen-Special
Das Sonderheft aus dem Heise Verlag für PS3, Xbox 360, Wii und Handhelds kommt ab dem 27.10 an den Kiosk. Wie alle c’t Specials, wird es € 8,50 kosten.

Update, 20.10.08: Das Special wurde auf den 03.11.08 verschoben.

GEE hat den Verlag gewechselt
Statt wie bisher in der Redaktionswerft GmbH erscheint GEE seit kurzem in der GEE Media & Marketing GmbH.

Blu-ray Magazin erscheint
Ab dem 17.10 erscheint im Auerbach Verlag das Blu-ray Magazin. Der Preis wird bei € 1,20 liegen, die Erscheinungsweise ist mit zweimonatlich angegeben. (Preis-Korrektur)

Neu im Handel: Games and More

Alle Systeme ein Heft, gigantische Druckauflage und das alles zum konkurrenzlosgünstigen Mitnahmepreis von nur einem Euro. Mit dem Heft wird der stätig wachsende Kreis von Casualgamern erschlossen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, ich habe nicht die Pressemitteilung der Video Games Aktuell aus dem Jahre 2003 recycelt. Bei dem beschriebenen Heft „Games and More“ handelt es sich um Computecs neusten Versuch mal wieder unter anderem einige der Millionen von Wii- und Nintendo-DS-Käufer zu erreichen, die beharrlich einen Bogen um „Wii Player – Das Magazin“ machen.

Missglückter Einstieg
Was erwartet man, wenn man ein neues Heft aufschlägt und auf die dritte Seite blickt? Genau, ein „Hallo hier sind wir und wir wollen dieses und jenes“. Was zum guten Ton eines Heftes gehört, fehlt bei Games and More völlig – das Editorial. Völlig ohne Vorbereitung bekommt der geneigte Käufer das Inhaltsverzeichnis präsentiert und kann sich sofort vom Nichtinhalt des Heftes überzeugen.

Newshighlights
Erwartungsgemäß beginnt Games and More auch wie jedes andere Spieleheft zu erst mit den News. Abgedruckt werden hierbei höchst spannende Meldungen wie „GTA IV: Erfolgreichstes Spiel“, Computecs BÄM-Award, Auszeichnungen für Britney und Tokio Hotel, sowie Harry Potter lässt in New York die Hüllen fallen.

Games: Alle Highlights aus der Spielewelt
Games and More 11/2008Der Rubrikname lässt ein wenig hoffen, wobei – Singstar wurde ja schon auf dem Cover angedroht. Die Titelstory erstreckt sich dann doch über ganze vier Seiten und stellt einige Spiele vor, die von der Redaktionsleitung der play3 sonst großzügig aussortiert werden. Die optische Aufmachung ist in der Theorie sogar ganz ansehnlich, problematisch wird’s dann, wenn die dünne, weiße Schrift im rot-braunen Farbverlauf versinkt.

Eingeschoben werden Hits für die Weihnachtszeit, wobei es sich hier um nichts Anderes als um eine auf vier Seiten aufgeblasene Releaseliste handelt, nett bebildert und mit ein paar kurzen Texten aufgelockert.

Tatsächlich haben es auch noch ein paar Artikel in den Vorschauteil geschafft – Need for Speed: Undercover, Tomb Raider: Underworld und Litte Big Planet sind sogar ganz hübsch aufgemacht und sind inhaltlich auch in Ordnung.

Zum Abschluss gibt es noch mal eine knappe Übersicht über DS-Software, wie Gehirn-Jogging, Kochkurs und English Training. Die Beschreibung der Titel fällt dabei immer sehr dürftig aus.

Auf in die Testschlacht!
Ausführlich wird das Testsystem erklärt, wobei dazu gar nicht viele Worte verloren werden müssen. Spiele können entweder „mies“, „ok“, „gut“, „sehr gut“ oder „super“ sein – das ist im Prinzip alles. Die fünf Test-Gebote sind obligatorisch.

Die Tests sind zielgruppengerecht geschrieben und Heftoptik überrascht dadurch, dass relativ viel Text vorhanden ist, Bilder nicht dazu genutzt werden, um die Seite irgendwie zu füllen und sämtliche Hintergründe weiß sind.

Von der Auswahl der Spiele darf man keine großen Überraschungen erwarten, Star Wars, Spore, Buzz!, Sims und ähnliche Titel warten.

and more: Alle Entertainment-Highlights.
Wirkliche Überraschungen darf man hier nicht erwarten. Die Filme sind „powered by“ Widescreen-Vision, die Musiktests von SFT und die Redaktions-Charts natürlich von Nowdio. Tiefgang sollte bei den Techniktests nicht erwarten, bei den Produktabbildungen wurde tief in die Photoshop-Kiste gegriffen.

Spaß mit Excel
Die letzten Seiten des Heftes sind mit haufenweise Tabellen gefüllt. Eine Doppelseite über Budgetspiele und -filme, Toplisten für alles und jeden: Action- und Partyspiele, Smartphones, Heimkinoanlagen und Flachbildfernseher für 1.400 bis 5.200 Euro, die alle durchgängig „super“ abgeschnitten haben.

Leserbriefe oder auch FAQ
Was im Editorial fehlt (da nicht vorhanden) muss halt wo anders nachgeholt werden.
Kann ich ein Abo haben? Nein
Bleibt der Preis bei 1 Euro? Ja (schlechte Witze spare ich mir an dieser Stelle)
Welche Spiele kommen ins Heft? Eine kleine Auswahl, was Anderes ist bei 68 Seiten ja auch gar nicht möglich.
DVD, Film, Vollversion? Nein. Aber das haben viele vor uns auch schon gesagt.

Was war vor 10 Jahren?
Oh Gott, ich werde alt. Erster MP3-Player, Nokia 5110 und Gran Turismo. Man hätte den Platz auch schlimmer verschwenden können.

Was will Games and More eigentlich?
Darüber bin ich mir wie bei Computecs bisherigen Versuchen im Casualgefilde zu wildern nicht ganz im klaren. Die Optik ist von ein paar kleinen Fehlgriffen abgesehen sehr ruhig und ansprechend und wirkt durchaus erwachsen. Die Spieleauswahl passt wie „Faust aufs Auge“, ist unterm Strich aber nicht allzu umfangreich.

Viel zu lesen gibt es nicht, mit 68 Seiten ist das Heft nicht nur sehr kurz, es enthält auch nur 53,5 redaktionelle Seiten, von denen auch noch vier in Tabellen verschwinden. Die Anzeigen sind nicht immer sehr zielgruppenspezifisch und auch von der Klingelton-Pest wird man nicht verschont. Ebenso wie zu erwarten, dadurch aber auch nicht besser werdend, wird das verlagseigene Crossmarketing fast bis auf die Spitze getrieben – lediglich ein vierseitiges Lobgehudel auf Sqoops fehlt – aber was nicht ist kann noch immer werden…

Blätterwald #10 vom 10. September 2008

Computec:
play3 bringt erstes Sonderheft
Nach etwas über einem Jahr erscheint nun das erste play3-Sonderheft. Das Titelthema lautet „PlayStation 3 – Der ultimative Einsteigerguide“. Kosten wird der Spaß € 4,99.

Games Aktuell zukünftig auch als Magazin-Version
Wer auf die Begleit-DVD verzichten kann, bekommt Games Aktuell ab dem 17.09 auch als Magazin-Ausgabe zum Preis von € 1,90.

Update: Games Aktuell DVD wird teurer
Die DVD-Ausgabe der Games Aktuell erhöht den Copy-Preis von € 3,50 auf € 3,90, dabei liegt die letzte Preiserhöhung noch nicht mal ein Jahr zurück.

IDG:
GameStar/dev wurde zum Making Games Magazin
Die Meldung ist nicht mehr ganz frisch, soll der Vollständigkeit halber aber trotzdem erwähnt werden. Außer am Namen, ändert sich aber nichts.

Weitere Verlage:
consolPlus überzeugt mit Ausstattung
Die deutsche Ausgabe umfasst 116 Seiten und ist ebenfalls auf eine sehr gute Papiersorte gedruckt, der Preis liegt bei € 2,95. Der Anzeigenanteil ist mit 6 Seiten und 3,5 Seiten Eigenwerbung sehr gering. Inwiefern das positiv ist, liegt im Auge des Betrachters.

VU Verlagsunion mit Posterzeug
TV Heroes ab dem 12.09, TV Magic ab dem 19.09 und Games Magic ab dem 26.09.

Kostenpunkt sind jeweils € 2,99. Themen der Posterhefte sind Pokémon, Naruto und ein nicht näher bekanntes. Termine wie immer unverbindlich.

Zudem soll Online Master nun am 23.09 erscheinen, schaun wir mal.

Neuer Name, gleicher Inhalt
Cheat Commander macht dort weiter, wo der Softsale Cheat Checker aufgehört hat. Der Preis von € 3,99 und 68 Seiten Umfang sind unverändert geblieben, lediglich der Inhalt wurde um ein paar Grundlagentipps ergänzt. Die Erscheinungsweise ist nun wieder zweimonatlich.

Imagine Publishing breitet sich weiter in Deutschland aus
Nach dem aktuell schon X360 (360 Live), gamesTM und iCreate in Deutschland erscheinen, ist nun auch Advanced Photoshop ab dem 17.09. dran. Das Hochglanzheftchen ist mit monatlich € 9,90 allerdings alles andere als günstig.

10/2008 – Neue Kleider für die N-Zone

Der September wird heiß im Sektor der Spielemagazine und die N-Zone läutet mit ihrem Relaunch den Auftakt ein.

N-Zone 10/2008Beim Cover fällt neben der falschen Ausgabennummer (wir sind jetzt bei #138 und nicht #135) sofort das dezent überarbeitet Logo auf. Blau ist es zwar immer noch, dafür aber leicht überarbeitet und etwas kleiner. Zudem wird der Binderstrich wieder als selbiger dargestellt und nicht mehr durch Wii ersetzt. Durch das geschrumpfte Logo ist der Barcode etwas nach oben gewandert und verschandelt nun nicht mehr der Covermotiv.

Bereits der Blick ins Editorial zeigt jede Menge Neuerungen. So gibt es nun knallige Rubrikstreifen oben und unten, eine kräftigere und besser lesbare Schrift und endlich eine augenschonende Überschriften. Nicht geändert hat sich hingegen die Textformatierung, man setzt immer noch auf linksbündigen Franseltext statt auf eleganten Blocksatz.

Zum Diktat!
An dieser Stelle zum Mitschreiben für den Menschen, der über die Papierqualität des Heftes entscheidet:

Das Klopapier zieht die gesamte Wertigkeit unseres Heftes nach unten. Mag unser Layouter David Mola noch so eine gute Arbeit abgeliefert haben, es sieht auf dem Papier einfach SCHEISSE aus.

Bitte handschriftlich zehn DIN A4-Seiten damit füllen, verinnerlichen, an mich schicken UND ändern. Danke.

Weiter mit dem Layout
Dominierte beim letzten Heftlayout ganz überwiegend eine hässliche und vor allem graue Matschpampe, sind nun endlich frische Farben ins Heft eingezogen, die News kommen in einem frischen blau deutlich knackiger daher.

Der Vorschauteil ist in einem kräftigen Rot gehalten und beginnt nun auch nicht mehr plötzlich und unerwartet, sondern mit der Most-Wanted-Übersicht, dazu gibt es Charts und eine kurze Auflistung, welche Spiele auf den kommenden Seiten zu finden sind. Die Vorschaukästen sind schlicht gehalten, dank ihrer kräftigen Farben sehr auffällig. Leider sind die Angaben Spielzahl und Webadresse zum Opfer gefallen.

Bildunterschriften sind nicht mehr transparent hinterlegt, sondern weiß und fressen somit Löcher in die Bilder. Hier sollte noch etwas feinschliff betrieben werden. Die Angabe von wem die Bilder stammen, ist in eine Box am Seitenrand gewandert. Dort steht nicht nur der Schreiberling drin, sondern auch der Layouter, den man für die jeweiligen Artikelgestaltung nun loben oder schlagen kann.

Die hervorragende „Jetzt reicht’s“-Reportage aus der letzten Ausgabe hat noch einen Nachschlag spendiert bekommen. Termine und Charts folgen auch hier gilt: Das neue Layout wirkt wunder.

Neues und Altes
Das Infocenter wurde in seiner bisherigen Form aufgelöst, unverständlich bleibt aber, warum die ganzen Bestenlisten weiterhin vor dem Testteil liegen. Bei der Introseite zu den Tests wurde kein Stein mehr auf dem anderen gelassen, alles wirkt nun deutlich lebendiger.

Knackig bleibt’s auch im Testteil selbst, versäumt hat man allerdings eine Reform des Wertungssystems. Noch immer werden Steuerung, Grafik und Sound im 100er System ausgewürfelt. Eine Rüge gibt’s zudem für die Awards: Der Einzelspieler-Hit ist nichts weiter, als ein einfacher Smiley, der direkt aus MS Word stammen könnte.

Es folgen wie gewohnt die Importseiten, die man endlich ohne Augenkrebs zu bekommen anschauen kann. Die Leserbriefseiten wirken nun auch ansehnlicher. Unschön, aber für Computec typisch: Die Hits der Redaktion sind mit dem hauseigenen Downloadportal verknüpft.

Finale
Die neu geschaffene Retrorubrik, natürlich im dazugehörigen Look, ersetzt das lose Sammelsurium von VC-Tests und Jäger und Sammler. Der Eindruck wirkt dadurch sehr viel harmonischer. Cheats & Codes haben auch den neuerlichen Relaunch überlebt, immerhin ist der sinnbefreite Einleitungstext des leitenden Redakteurs herausgeflogen.

Damit ist die Ausgabe auch schon fast geschafft, es folgt noch eine facegeliftete Nachspielseite und die Heftvorschau – dann hat man einen überwiegend gelungenen Relaunch zu ende gelesen.

Fazit:
Feinschliff, wie an den Awards, wird es in den kommenden Monaten sicherlich noch geben. Danke an dieser Stelle an David Mola: Du hast einen klasse Job gemacht.

Jeglicher Diskussionsgrundlage entzieht sich weiterhin die Papierqualität, hier muss endlich ein Umdenken in der Chefetage stattfinden!

Freude mit den Kundendaten – Part II

Zunächst einmal die Stellungnahme zum Vorfall von Alternate:

„Hallo Herr XXX,

wenn Sie uns die Namen und Adressen der Prämienempfänger schicken, vergleichen wir die Namen und Adressen automatisch mit unserem Kundenstamm. Sollte sich der Kunde bereits im Kundenstamm befinden, wird der Prämienauftrag auf die vorhandene Kundennummer übernommen.

Dies machen wir schon immer so, damit wir Kunden und Adressen nicht doppelt und dreifach im System haben. Wir möchten unsere Kunden und unsere Mitarbeitet nicht unnötig verwirren. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meisten Kunden sich bei uns melden und nicht Ihre Kundennummer angeben. Wir haben dann meist nur den Namen und die Adresse.
Diese Daten (Adressen) werden bei uns vertraulich behandelt.
Vermutlich ist der Kunde der Annahme, dass die Prämien direkt von der Computec Media AG zum Kunden geliefert werden.“

Sowie das Hinzugefügte von Computec:

„Sie können versichert sein, dass weder Alternate noch Computec mit Ihren Daten leichtsinnig umgeht.“

Folgendes möchte ich noch hinzufügen:
1. In den Aboanzeigen ist nicht ersichtlich, dass Prämien, wie z. B. USB-Sticks durch externe Firmen verschickt werden. Wenn ich einen Sqoops-Gutschein auswähle, ist natürlich klar, woher der kommt, bei „Hardware“ kann ich das nicht sehen.

An dieser Stelle wäre ein Hinweis angebracht.

2. Angesichts der aktuellen Call-Center-Datenhandel-Skandale, wo unseriöse Firmen sich Bankdaten erschlichen haben und Geld für Lotterielose vom Konto der vermeintlichen Kunden abbuchten, ist man in gewisser Weise etwas sensibilisiert bei diesem Thema.

Wenn nun bei einem Hardwareversand Bestellungen auftauchen, die man selbst nicht getätigt hat, entsteht da nun mal ein ungutes Gefühl. Zumal jeglicher Hinweis in der Bestellbestätigung per Mail fehlt, was eigentlich bestellt wurde und von wem.

Was könnt ihr also in Zukunft besser machen?

Vor allem zwei Punkte:
1. Eure Kunden darauf hinweisen, dass der Prämienversender die Kundendaten mit seinen abgleicht, um Doppelungen zu vermeiden.
2. Klar und deutlich bei der Bestellung dazuschreiben, dass es sich um eine Prämie für ein Miniabo handelt, im Sinne von „Wir versenden die Prämie im Auftrag von Computec Media/Aboservice CSJ…“

Das hilft künftige Missverständnisse zu vermeiden – denn von geknackten Kundenkonten mit nicht getätigtem Bestellungen etc. pp hat man wahrlich genug gelesen, um die Alarmglocken schrillen zu lassen, wenn unerwartet irgendwelche Auftragsbestätigungen für nicht selbst getätigte Bestellungen auftauchen.

Das Thema ist hiermit hoffentlich erledigt, zur Sicherheit erwähne ich es aber noch mal:
Ich bin nicht damit einverstanden, dass meine Kundendaten in irgendeiner Weise über die zur Ausübung der von mir gewünschten Diestleitung hinaus, verwendet werden.

Phishing? Nein, nur Datenhandel beim Abo-Dienstleister!

Vorhin habe ich ehrlich gesagt nicht schlecht gestaunt, als eine Mail mit dem Betreff „ALTERNATE Computerversand GmbH Bearbeitungsstatus zu Kundennummer XYZ“ in meinem Mailpostfach bei web.de fand.

Nun, letztes Jahr habe ich bei Alternate meinen PC bestellt und deswegen dort ein Kundenkonto. Bestellt hab ich seit dem nichts mehr dort und aus der Mail ging auch nicht hervor, was ich bestellt haben soll. Deswegen hab ich es zunächst für Phishing gehalten, aber die Kundennummer stimmte mit meiner überein. Also hab ich mich kurzerhand bei Alternate nach knapp einem Jahr wieder eingeloggt, um mal zu schauen, was da los ist. Hat da etwa jemand meinen Account geknackt?

Bei den Versanddaten war zu finden, dass ein „Kingston Data Traveller I 1 GB“ für 0 Euro an meine Adresse gehen soll.

Und dann hat es mir auch schon gedämmert…

Über die gleiche Mailadresse mit der ich mich bei Alternate registriert habe, sind auch die Bestellungen für meine Abos bei Computec getätigt worden. Sowohl bei Alternate als auch bei Computec habe ich bei der Bestellung widersprochen, dass meine Daten „für interessante Aktionen“ weiterverarbeitet werden dürfen.

Nun dürft ihr dreimal raten, was die Miniabo-Prämie beim X3-Abo ist, das ich vor einem Monat bestellt habe. Genau, ein „Kingston Data Traveller I 1 GB“

Sagt mal Leute, euch geht’s noch zu gut oder? Wer zur Hölle hat es euch erlaubt meine Miniabo-Prämie über mein (!) Alternate-Konto zu bestellen und zu versenden. Was kommt als nächstes?

Ganz ehrlich, so eben habt ihr sämtliches Vertrauen, dass ich in euch bzw. euren Abo-Dienstleister hatte, in nur einer Sekunde verspielt.

Abonnements bei Computec Media

Drum prüfe wer sich ewig bindet…

Computec bietet zahllose Varianten und Abomodelle an. Jahresabos mit kleinen Geschenken, Leser werben Leser-Abos mit großen Prämien, „Mega-Abos“ mit Riesenprämie für den Werber und zwei Jahren Laufzeit für den Abonnenten, sowie Miniabos.

Ganz, ganz wichtig ist hierbei der Blick ins Kleingedruckte!
Das Mega-Abo der PC Games Hardware läuft zum Beispiel nicht nur 24 Monate, es verlängert sich auch um weitere zwölf Monate, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf gekündigt wurde.

Wer sich mit kleineren Prämien zufrieden gibt (Prämien- oder Jahresabo), darf nach einem Jahr jederzeit mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende kündigen. Gleiche Bedingungen gelten im übrigen auch für Geschenkabos.

Und als würde das noch nicht reichen, haben Miniabos bzw. die Abos die sich aus Miniabos entwickeln, wenn man sie nicht kündigt, wieder gesonderte Bedingungen. Hier darf man nämlich jederzeit kündigen.

Bei der SFT gibt es 10% Preisvorteil im Abo, N-Zone DVD bietet theoretische 14% an. Ansonsten wird man regelrecht gezwungen die Prämienabos in Anspruch zu nehmen, normale Abos lohnen nicht. Der Preisvorteil liegt überwiegend im Bereich 5% bzw. „nicht messbar“, es gibt daher keinen lohnenden Kostenvorteil sich zu binden.

Zahlen kann man per Bankeinzug, Rechnung oder Kreditkarte. Bei Bestellung per Post kann man das Pflichtfeld Telefonnummer streichen. Online werden die Daten verschlüsselt übertragen. Man erdreistet sich hier allerdings automatisch einen Haken zu setzen bei „Wir dürfen Sie mit Werbung dichtballern“ – nicht sehr kundenfreundlich.

Im Normalfall liegen die Hefte am Samstag vor EVT im Postkasten, geschützt durch eine dünne Klarsichtfolie. Bei der Druckerei in Polen scherrt man sich allerdings nicht sonderlich um die Druckqualität der Hefte – Ob N-Zone, play3, Games Aktuell oder X3, überdurchschnittlich oft landen ramponierte Exemplare am Kiosk oder bei den Abonnenten. Ramponiert bedeutet z. B. ein mehrfach gebrochener Heftrücken, durchgängig geknickte Seiten oder schlicht Seiten, die durch ein schmieriges Etwas zusammengeklebt sind. Mag den gewöhnlichen Leser vielleicht nicht so stören, den Sammler ärgert es.

Andere Verlage haben mir hier deutlich weniger Frust bereitet, immerhin antwortet der Abodienstleister CSJ schnell und freundlich auf alle Anliegen.

Fazit:
Bei Computec lohnt sich vor allem für Prämienjäger ein Abo, sofern man sich „sein Heft“ sowieso jeden Monat am Kiosk holt. Die Kündigungsfristen sind vertretbar, einzig die der Mega-Abos stößt negativ auf. Sparen kann man leider kaum, schon gar nicht, wenn keine Prämie gewünscht ist und der Zustand der gelieferten Heften ist oft verbesserungswürdig.

Disclaimer:
Die Angaben des Preisvorteils sich auf Deutschland. Lieferzeiten, Heftzustand und Kontakt mit Abo-Service beruhen auf eigenen Erfahrungen mit Abonnements von PlayZone (04/2007-01/2008), N-Zone DVD (seit 04/2007) sowie X3 (seit 09/2008). Zudem play3 und Games Aktuell seit der Übernahme durch Computec.

Neu im Handel: X3 – Das Beste für deine Box

X3 09/2008Was gibt es schöneres als am Samstagmorgen die erste Ausgabe eines neuen Heftes aus dem Postkasten zu ziehen, bevor sie der Kioskkäufer in der Hand hält? Eine heile Ausgabe dem Postkasten nehmen zu können – denn Computecs ausgelagerte Billigdruckerei verschickt mal wieder ramponierte Hefte.

X3 kommt nun doch günstiger auf den Markt, statt der Anfangs geplanten € 3,90 sind es € 3,60. Damit kostet man genauso viel, wie der Mitbewerber 360 Live, hat aber 16 Seiten mehr Umfang. Die 100 Seiten sind nach Computecstandard belegt, will heißen, satte 11,5 Seiten Eigenwerbung.

Für den Heftstart hat man einen ziemlichen Saure-Gurken-Monat erwischt, gerade mal sieben Vorschauen und zwei Tests gibt es. Anzeigenmäßig sieht es mit fünf Werbeseiten auch moderat aus, Klingeltöne müssen nicht gefürchtet werden.

Die ersten Seiten:
Das Cover ist mit der Titelstory beschriftet, ansonsten hat man freien Blick aufs große Artwork, vermeintliche Eyecatcher-Ränder in Neonorange am linken Heftrand gibt es nicht.

Beim Blick ins innere fällt sofort das verschwundene Glänzen des Altpapiers auf, im Gegensatz zum Direktvorgänger OXM hat X3 normales Papier der Sorte PC Games bekommen, dies kommt der Wertigkeit zu Gute.

Das Editorial ist im „Hallo hier sind wir“-Stil geschrieben, für die Erstausgabe kann man das aber durchgehen lassen und die Bildmontage mit „In den Mund geschoben“ von einer Pressekonferenz ist wirklich nett geworden.

Das Inhaltsverzeichnis ist schön übersichtlich geworden, allerdings alphabetisch sortiert und damit ein wenig sinnbefreit, vor allem, weil auf der zweite Seiten noch mal ein alphabetischer Spieleindex vorhanden ist.

Nach der Titelstory geht’s zum Aktuell-Teil, welcher im hübschen Xbox-Grün gehalten ist. Ticker, längere Meldungen, Tops & Flops – alle Standards sind vorhanden. Genau wie eine von Saturn gesponserte Chart-Rubrik, sowie eine übersichtliche Terminliste. Den individuellen Touch bekommen die Seiten durch die Kolumne „WTF?! Gedankenspiele von Maik B.“.

Vorschau und Co.
Herzstück dieser Ausgabe ist der große und ansehnlich gestaltete E3-Bericht auf 26 Seiten. Vorschau ist „Business as usual“, die Wertungstendenzen werden in 10er Schritten angegeben.

Greifen wir an dieser Stelle einen Kritikpunkt auf, der sich mal wieder durchs ganze Heft zieht. Warum in Herrgotts Namen muss ich bei einem dreispaltigen Layout immer wieder dazu übergehen auf zwei Spalten zu wechseln? Leider entsteht hierdurch ein etwas unrunder Eindruck.

Bildunterschriften „schneiden“ die betroffenen Bildteile einfach weg. Text auf transparenten Hintergrund oder die Bildunterschriften gleich unters statt aufs Bild zu schreiben wäre optisch deutlich ansprechender gewesen.

Erwähnenswert ist auch noch, dass die Seitenzahlen auf ihrem schwarzen Hintergrund in einer derart filigranen Schrift geschrieben sind, dass man sie an vielen Stellen kaum noch lesen kann und sie bei Seiten mit dunklem Hintergrund auch suchen muss.

Testteil:
Wertungserklärung und Teamseite sind sehr schön übersichtlich gestaltet und die Awards kann man gut abdrucken. Ab 80% gibt es Silber, 85% sind für Gold fällig und für Platin müssen es 90% sein. Zusätzlich gibt es noch einen Specialaward.

Womit ich nun auch das Wertungssystem verraten hab. Der Spielspaß wird in Prozent gemessen, Revolutionen gibt es erwartungsgemäß keine. Grafik, Sound und Multiplayer werden allerdings im 10er System bewertet.

Die Seite mit der Meinungsmache, wo jeder der Redakteure subjektiv seine Meinung zu den Spielen des Monats äußert, ist in ähnlicher Form auch im Schwesterheft „Games Aktuell“ zu finden.

Leitender Redakteur ist Maik Bütefür, der in gleicher Position die play3 betreut. Die Redaktion setzt sich des Weiteren aus einem normalen Redi, einem Volontär und einem Praktikanten zusammen. Lücken werden mit freien Redakteuren gestopft.

Dafür, dass es nur zwei Spiele zum Testen in die Redaktion geschafft haben, können die Macher nichts. Soul Calibur IV bekommt auch seine vier Seiten.

Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian wird allerdings auf einer halben Seite in der Rubrik „Reste testen“ abgefertigt. Bei der Testteilgröße absolut unverständlich. Einzelwertungen gibt es nicht, die Endwertung gibt es im 10er System.

Besonders „gut“ kommt hierbei noch, dass die untere halbe Seite von Eigenwerbung für PC Games Hardware und die Seite daneben ebenfalls mit Eigenwerbung für Widescreen Advantgarde belegt ist.

Dieses ätzende Selektieren in Richtung „interessiert unsere Zielgruppe nicht“ ist bereits aus dem Schwesterheft play3 bekannt – Besserung ist hier keine zu Erwarten. Ein deutlicher Rückschritt gegenüber dem Vorgänger OXM.

Xbox Live:
Microsofts Online-Service bekommt eine nette ausführliche Rubrik. Arcade-News und Tests (jetzt im 10er statt im 5er System bewertet), Onlinenews samt Kolumne, sowie ein Test zu Xbox-Originals werden geboten.

Und der Rest:
Die letzten Seiten werden mit Hardware, Top 5-Listem, sowie Tipps und Tricks gefüllt. Auf Seite 97 gibt es in der Rubrik Finale noch den Screenshot des Monats, eine Gerüchteküche und eine Statistik für die Ausgabe.

Summa summarum ist X3 ein ganz hübsches Heft mit kleineren Detailfehlern geworden. Ob’s sich langfristig lohnt wird sich mit der Nutzung des Platzes nach der E3, also ab nächsten Monat zeigen. Reportagen fehlen doch ziemlich.

Lobenswert möchte ich an dieser Stelle noch mal hervorheben, dass man nicht das Gefühl hat die Kopie eines Schwesterheftes zu kaufen, vom Einheitslayout der „Zone-Familie“ hat man sich glücklicherweise entfernt.

Vorerst fühle ich mich bei 360 Live und Xbox Games jedoch besser aufgehoben, was ein gutes Editorial und eine bissige Schreibe nicht alles bewirken können…

Blätterwald #8 vom 02. August 2008

Computec:
Games and More zur Einführung umsonst
Zumindest für 500 Leute. Dafür muss auf gamesandmore.de die eigene Adresse eingegeben werden. Angaben zum Datenschutz werden allerdings keine gemacht.

Games and More, Update 04. August
Wie dwdl.de berichtet, soll das Heft einen Euro kosten und unter 100 Seiten haben. Ein Datenträger soll nicht beiliegen.

N-Zone bald in neuen Kleidern!
Für Ausgabe 10/2008 ist ein umfangreiches Redesign angekündigt, dies schreibt die N-Zone im aktuellen Heft auf der Vorschauseite.

play3 ist das meistgekaufte PlayStation-Magazin Deutschlands
So steht es dick und fett auf dem Cover. Das wäre es allerdings auch schon, wenn es nur eine einzige Ausgabe verkaufen würde, da es keine Mitbewerber gibt.

play3 mit neuem Wertungssystem
Ab sofort wird die Spielspaßwertung durch Single- und Multiplayer-Wertung ersetzt. Außerdem trennt man sich bei Grafik- und Soundwertung endlich von den lästigen Prozenten und setzt auf das 10er System.

IDG:
GamePro spart
Und zwar bei der Heftausstattung für Abonnenten. Die seit einigen Jahren beilegte Slim-DVD-Hülle wird ersatzlos gestrichen. Umfragen hätten ergeben, sie wäre kaum genutzt worden.

Weitere Verlage:
Ausgecheatet?
Am Ende hat’s für gedruckte Tipps und Tricks scheinbar nicht mehr gereicht. Laut Meldungen zahlreicher Pressegrossisten wurde der „Softsale Cheat Checker Pro“ eingestellt. Letzte Ausgabe wäre demnach die 03/2008.

consolPLUS Leseprobe verfügbar
Auf der kürzlich gestarteten Webseite consolplus.de lässt sich eine rund 50 Seiten umfangreiche Leseprobe der Ausgabe #0 herunterladen.