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Neu im Handel: X3 – Das Beste für deine Box

X3 09/2008Was gibt es schöneres als am Samstagmorgen die erste Ausgabe eines neuen Heftes aus dem Postkasten zu ziehen, bevor sie der Kioskkäufer in der Hand hält? Eine heile Ausgabe dem Postkasten nehmen zu können – denn Computecs ausgelagerte Billigdruckerei verschickt mal wieder ramponierte Hefte.

X3 kommt nun doch günstiger auf den Markt, statt der Anfangs geplanten € 3,90 sind es € 3,60. Damit kostet man genauso viel, wie der Mitbewerber 360 Live, hat aber 16 Seiten mehr Umfang. Die 100 Seiten sind nach Computecstandard belegt, will heißen, satte 11,5 Seiten Eigenwerbung.

Für den Heftstart hat man einen ziemlichen Saure-Gurken-Monat erwischt, gerade mal sieben Vorschauen und zwei Tests gibt es. Anzeigenmäßig sieht es mit fünf Werbeseiten auch moderat aus, Klingeltöne müssen nicht gefürchtet werden.

Die ersten Seiten:
Das Cover ist mit der Titelstory beschriftet, ansonsten hat man freien Blick aufs große Artwork, vermeintliche Eyecatcher-Ränder in Neonorange am linken Heftrand gibt es nicht.

Beim Blick ins innere fällt sofort das verschwundene Glänzen des Altpapiers auf, im Gegensatz zum Direktvorgänger OXM hat X3 normales Papier der Sorte PC Games bekommen, dies kommt der Wertigkeit zu Gute.

Das Editorial ist im „Hallo hier sind wir“-Stil geschrieben, für die Erstausgabe kann man das aber durchgehen lassen und die Bildmontage mit „In den Mund geschoben“ von einer Pressekonferenz ist wirklich nett geworden.

Das Inhaltsverzeichnis ist schön übersichtlich geworden, allerdings alphabetisch sortiert und damit ein wenig sinnbefreit, vor allem, weil auf der zweite Seiten noch mal ein alphabetischer Spieleindex vorhanden ist.

Nach der Titelstory geht’s zum Aktuell-Teil, welcher im hübschen Xbox-Grün gehalten ist. Ticker, längere Meldungen, Tops & Flops – alle Standards sind vorhanden. Genau wie eine von Saturn gesponserte Chart-Rubrik, sowie eine übersichtliche Terminliste. Den individuellen Touch bekommen die Seiten durch die Kolumne „WTF?! Gedankenspiele von Maik B.“.

Vorschau und Co.
Herzstück dieser Ausgabe ist der große und ansehnlich gestaltete E3-Bericht auf 26 Seiten. Vorschau ist „Business as usual“, die Wertungstendenzen werden in 10er Schritten angegeben.

Greifen wir an dieser Stelle einen Kritikpunkt auf, der sich mal wieder durchs ganze Heft zieht. Warum in Herrgotts Namen muss ich bei einem dreispaltigen Layout immer wieder dazu übergehen auf zwei Spalten zu wechseln? Leider entsteht hierdurch ein etwas unrunder Eindruck.

Bildunterschriften „schneiden“ die betroffenen Bildteile einfach weg. Text auf transparenten Hintergrund oder die Bildunterschriften gleich unters statt aufs Bild zu schreiben wäre optisch deutlich ansprechender gewesen.

Erwähnenswert ist auch noch, dass die Seitenzahlen auf ihrem schwarzen Hintergrund in einer derart filigranen Schrift geschrieben sind, dass man sie an vielen Stellen kaum noch lesen kann und sie bei Seiten mit dunklem Hintergrund auch suchen muss.

Testteil:
Wertungserklärung und Teamseite sind sehr schön übersichtlich gestaltet und die Awards kann man gut abdrucken. Ab 80% gibt es Silber, 85% sind für Gold fällig und für Platin müssen es 90% sein. Zusätzlich gibt es noch einen Specialaward.

Womit ich nun auch das Wertungssystem verraten hab. Der Spielspaß wird in Prozent gemessen, Revolutionen gibt es erwartungsgemäß keine. Grafik, Sound und Multiplayer werden allerdings im 10er System bewertet.

Die Seite mit der Meinungsmache, wo jeder der Redakteure subjektiv seine Meinung zu den Spielen des Monats äußert, ist in ähnlicher Form auch im Schwesterheft „Games Aktuell“ zu finden.

Leitender Redakteur ist Maik Bütefür, der in gleicher Position die play3 betreut. Die Redaktion setzt sich des Weiteren aus einem normalen Redi, einem Volontär und einem Praktikanten zusammen. Lücken werden mit freien Redakteuren gestopft.

Dafür, dass es nur zwei Spiele zum Testen in die Redaktion geschafft haben, können die Macher nichts. Soul Calibur IV bekommt auch seine vier Seiten.

Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian wird allerdings auf einer halben Seite in der Rubrik „Reste testen“ abgefertigt. Bei der Testteilgröße absolut unverständlich. Einzelwertungen gibt es nicht, die Endwertung gibt es im 10er System.

Besonders „gut“ kommt hierbei noch, dass die untere halbe Seite von Eigenwerbung für PC Games Hardware und die Seite daneben ebenfalls mit Eigenwerbung für Widescreen Advantgarde belegt ist.

Dieses ätzende Selektieren in Richtung „interessiert unsere Zielgruppe nicht“ ist bereits aus dem Schwesterheft play3 bekannt – Besserung ist hier keine zu Erwarten. Ein deutlicher Rückschritt gegenüber dem Vorgänger OXM.

Xbox Live:
Microsofts Online-Service bekommt eine nette ausführliche Rubrik. Arcade-News und Tests (jetzt im 10er statt im 5er System bewertet), Onlinenews samt Kolumne, sowie ein Test zu Xbox-Originals werden geboten.

Und der Rest:
Die letzten Seiten werden mit Hardware, Top 5-Listem, sowie Tipps und Tricks gefüllt. Auf Seite 97 gibt es in der Rubrik Finale noch den Screenshot des Monats, eine Gerüchteküche und eine Statistik für die Ausgabe.

Summa summarum ist X3 ein ganz hübsches Heft mit kleineren Detailfehlern geworden. Ob’s sich langfristig lohnt wird sich mit der Nutzung des Platzes nach der E3, also ab nächsten Monat zeigen. Reportagen fehlen doch ziemlich.

Lobenswert möchte ich an dieser Stelle noch mal hervorheben, dass man nicht das Gefühl hat die Kopie eines Schwesterheftes zu kaufen, vom Einheitslayout der „Zone-Familie“ hat man sich glücklicherweise entfernt.

Vorerst fühle ich mich bei 360 Live und Xbox Games jedoch besser aufgehoben, was ein gutes Editorial und eine bissige Schreibe nicht alles bewirken können…

Blätterwald #8 vom 02. August 2008

Computec:
Games and More zur Einführung umsonst
Zumindest für 500 Leute. Dafür muss auf gamesandmore.de die eigene Adresse eingegeben werden. Angaben zum Datenschutz werden allerdings keine gemacht.

Games and More, Update 04. August
Wie dwdl.de berichtet, soll das Heft einen Euro kosten und unter 100 Seiten haben. Ein Datenträger soll nicht beiliegen.

N-Zone bald in neuen Kleidern!
Für Ausgabe 10/2008 ist ein umfangreiches Redesign angekündigt, dies schreibt die N-Zone im aktuellen Heft auf der Vorschauseite.

play3 ist das meistgekaufte PlayStation-Magazin Deutschlands
So steht es dick und fett auf dem Cover. Das wäre es allerdings auch schon, wenn es nur eine einzige Ausgabe verkaufen würde, da es keine Mitbewerber gibt.

play3 mit neuem Wertungssystem
Ab sofort wird die Spielspaßwertung durch Single- und Multiplayer-Wertung ersetzt. Außerdem trennt man sich bei Grafik- und Soundwertung endlich von den lästigen Prozenten und setzt auf das 10er System.

IDG:
GamePro spart
Und zwar bei der Heftausstattung für Abonnenten. Die seit einigen Jahren beilegte Slim-DVD-Hülle wird ersatzlos gestrichen. Umfragen hätten ergeben, sie wäre kaum genutzt worden.

Weitere Verlage:
Ausgecheatet?
Am Ende hat’s für gedruckte Tipps und Tricks scheinbar nicht mehr gereicht. Laut Meldungen zahlreicher Pressegrossisten wurde der „Softsale Cheat Checker Pro“ eingestellt. Letzte Ausgabe wäre demnach die 03/2008.

consolPLUS Leseprobe verfügbar
Auf der kürzlich gestarteten Webseite consolplus.de lässt sich eine rund 50 Seiten umfangreiche Leseprobe der Ausgabe #0 herunterladen.

Blätterwald #7 vom 24. Juli 2008

Computec
GAMES AND MORE wird wiederbelebt!
Games and More Logo neu

Games and More Dummy Am 01. Oktober 2008 belebt Computec sein Spielemagazin „Games and More“ mit der Ausgabe 11/2008 wieder. Das Heft dürfte unter großem Marketingaufwand eingeführt werden. Als Druckauflage werden 300.000 Exemplare angegeben, der Preis ist bislang noch nicht bekannt, liegt wahrscheinlich aber im Dumpingpreissegment.

„Games and More“ startete am 11.11.1998 als vierzehntägliche PC- und Videospielillustrierte und war ähnlich wie die „Bravo Screenfun“ positioniert. 2000 wurde die Erscheinungsweise im Zuge des großen Erfolges des Schwesterheftes „Kids Zone“ auf monatlich umgestellt. Wie alle Multiformathefte litt die „Games and More“ an starkem Auflagenschwund. Auch eine Umpositionierung zum Pokémon und Digimon-Magazin konnten nicht mehr helfen, „Games and More“ erschien letztmalig mit der Ausgabe 01/2001 Ende Dezember 2000.

Xbox 360: Das offizielle Xbox Magazin wird eingestellt
Nach 71 Ausgaben und einem Sonderheft stellt Computec sein OXM ein. Das Konzept eines hochpreisigen Heftes mit geringer Ausstattung und Demo-DVD konnte sich am Markt nicht durchsetzen.

X3 – Das beste für deine Box startet im August
X3 Logo

X3 Dummy
Um das Portfolio aufrecht erhaltet zu können und für jedes System ein Magazin zu haben, startet Computec am 20. August mit der Ausgabe 09/2008 „X3 – Das beste für deine Box“. Das Heft wird monatlich als direkter OXM-Nachfolger erscheinen. Der Preis liegt bei € 3,90, der Umfang bei 100 Seiten. Gedruckt werden sollen zu beginn 45.000 Exemplare.

Jean-Reiner Jung, bisheriger Leitender Redakteur des offiziellen Xbox-Magazins wurde bereits im Juni durch Maik Bütefür abgelöst. Zu den Gründen wurden keine Angaben gemacht. Maik Bütefür wird X3 in leitender Position übernehmen.

Die Qualität der Dummycover bitte ich zu entschuldigen.

Games Aktuell wieder hochwertiger
Rolle rückwärts bei der Ausstattung. Nach dem Computec die Papierqualität der Games Aktuell dieses Jahr deutlich reduziert hatte, geht es mit der August-Ausgabe nun wieder zurück zur alter Stärke bzw. sogar noch ein Stückchen darüber. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Weitere Verlage
Online Master angekündigt
Das Heft soll ab dem 26. August zweimonatlich erscheinen und € 5,90 kosten. Den Vertrieb übernimmt VU Verlagsunion, weitere Details sind bislang nicht bekannt.

Blätterwald #6 vom 14. Juni 2008

Bauer Verlag:
Bravo Screenfun
Auch bei der dritten Ausgaben in Folge verweigert die Redaktion die DVD mit Inhalt zu befüllen. Trailer und TV-Serien-Folgen sollen’s richten. Abgebildet ist zur Untermalung, wenn auch klein, das Cover der Hulk-Staffelbox, welche selbstverständlich nicht auf DVD zu finden ist. Derartige Späßchen kennen wir noch aus Rehers DVD-Magazin-Zeit.

Computec Media:
Doppelt verkauft verdient besser!
Aktuell liegt play3-Premium am Kiosk, zum gewohnt überzogenem Preis von € 9,99. Enthalten ist in der Premiumausgabe ein Killzone Doppelposter und ein kleiner Killzone-Aufsteller. Beides könnten genauso gut kostenlose Werbebeilagen sein. Ähnliches hatte die GamePro mit Mortal Kombat schon mal als reguläre Kioskbeilage gebracht, hat es sich nur nicht von den Leser bezahlen lassen. In der Juli 2008-Ausgabe der Games Aktuell klebt eine „Battlefield: Bad Company“ Handgranate auf einer Anzeige als Pappaufsteller.

Herzstück der Plastiktüte ist eine 28-Seiten GTA IV-Komplettlösung. Diese befindet sich praktisch 1:1 auch im € 5,99 teuren Games Aktuell GTA IV-Sonderheft, welches allerdings noch um etwas Beiwerk erweitert wurde. Kleiner Unterschied, die play3-Version ist in „Sie“-Form geschrieben, obwohl das Heft kürzlich die Anrede zu ihr/euer wechselte und die Leser im Editorial der Beilage auch geduzt werden. Wer hat hier gepfuscht? Ist eure Kommunikation derartig schlecht, dass die zuständige Person nicht weiß, welche Heftanrede verwendet wird?

Mehr Werbung für uns, weniger Seiten für die Leser
In der neuen Games Aktuell (Juli 2008) befinden sich insgesamt mehr als 17 Seiten Werbung (+4 Seiten Eigenwerbung). Da der Umfang bei 100 Seiten unverändert blieb, bedeutet das den niedrigsten Stand der redaktionellen Seiten seit 05/2004.

Vista mit Sprung in der Scheibe
Computec stellt das erfolglose Magazin „Windows Vista – Das offizielle Magazin“ zum unbeliebten MS-Betriebssystem mit der Ausgabe 07/2008 am 18. Juni ein. Alle dazu nötigen Vorbereitungen wurden getroffen, auf der Internetpräsenz wurden bereits sämtliche Hinweise auf das Magazin getilgt.

Blick in den Computec Geschäftsbericht 2007:

Fertigungskosten: Durch Reduzierung der Seitenumfänge und Druckauflagen, leicht verbesserte Konditionen im Papier- und Datenträgerbereich, Verringerung von sonstigen Ausstattungsmerkmalen und der Reduzierung von Lizenzkosten für Spielevollversionen und Filme sind Fertigungskosten in Höhe von mehr als 2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr eingespart worden. (S. 13)

Weitere Einsparungen: Durch Nichtbesetzung von geplanten Stellen sowie der Verringerung von Honorar- und Gemeinkosten konnten die Redaktionskosten gegenüber dem Planungsansatz reduziert werden. Erhebliche Kürzungen sind auch im Marketingbereich vorgenommen worden. Für Handels-, Abonnements- und Anzeigenmarketing sind insgesamt Kosten von 500 TEUR gegenüber Vorjahr eingespart worden. (S. 13)

Quelle: http://www.computec.de/berichte/CMD_Geschaeftsbericht_2007.pdf

consol.media/Panini: Update 16. Juni
ConsolPlus startet am 12. September, GamersPlus am 24. Oktober. Dies berichtet DWDL.de. Der Preis wird bei € 2,95 liegen, die Druckauflage bei je 150.000 Exemplaren.

CSW Verlag:
Retro wird hochwertiger
Mit der kürzlich erschienenen Ausgabe #08 wird das Heft auf bestes Hochglanzpapier gedruckt und in eine Klebebindung eingefasst. Themenschwerpunkt von Heft #08 sind Sportspiele.

Dreamcast-Spieler aufgepasst: Auf der CD befindet sich eine Demo zum kommenden DC-Titel „Wind & Water: Puzzle Battles“, welche direkt auf der Konsole laufen soll.

Holger Reher PR & Verlag:
InSPiN wird schwindelig!
Das DVD-Magazin über TV-Serien und Dokumentationen ist inzwischen mit einiger Verspätung erschienen. Nicht nur ein Monat ging dabei verloren, sondern auch die ein oder andere Seite. Der Umfang schrumpft von 68 auf 52 Seiten. Ob’s an der Doppelbelastung InSPiN/Bravo Screenfun liegt? Wenn man in letztere einen Blick wirft, muss man diese Vermutung jedoch verneinen.

Übrigens, es heißt immer noch Spaß und Fußball – Schweizerdeutsch ist zum Glück noch nicht bei uns eingezogen, auch wenn das Cover etwas Anderes vermuten lässt.

IDG:
GameStar recycelt
Das Sonderheft „Spielebox“ ist kürzlich erneut in den Handel gekommen. Diesmal kostet es allerdings „nur“ noch € 9,99 statt der bisherigen € 14,99. Damit es niemand merkt, wurde es eingeschweißt und ein „Beipackzettel“ aufs Cover gelegt.

Live Emotion:
Handys mit Technikschaden?
Angesichts der aktuellen Preiserhöhungen zahlreicher Hefte bedeuten Preissenkungen nur eines: Nichts Gutes. Das Heft kostet nun € 3,20 statt € 3,50. hat aber auch nur noch 76 Seiten + 16 Seiten Beilage statt der bisherigen 116 Seiten Umfang. Die Tabellen wurden in ein „Heft im Heft“ ausgegliedert. Zudem gibt’s ein neues Format: 287x210mm satt der bisherigen 297x210mm.

Wie es weitergeht, erfahren wir erst im Oktober. Das Heft geht planmäßig in die Sommerpause, die aktuelle Ausgabe wird knapp vier Monate am Kiosk verweilen.

Raptor Publishing:
Level 1 lebt
Irgendwie. Zumindest ist im Raptorshop nun Ausgabe #13 gelistet. Hat’s jemand schon am Kiosk erblickt?

Trivia:
Heute vor ziemlich genau sieben Jahren wurden die letzten Ausgaben von PC Player und PSM2 aus den Regalen geräumt.

Spielehefte am Kiosk – Eine Sichtung des Bestandes

Fallende Auflagen, Monokultur im PlayStation-Segment und bereits einige Todesfälle (NMag Print, play vanilla, Sims 2 – Das offizielle Magazin) sind auch im Jahre 2008 bei den Spieleheften keine Überraschung. Doch was gibt es eigentlich noch Kiosk? Ein kleiner Überblick

Multiformat:

Bravo ScreenfunBravo Screenfun
Der einstige Star am Kiosk ist inzwischen vom Himmel gefallen. Doch wann begann der Abstieg? Als die zweite CD kam und der Preis von € 3,00 auf 3,99 stieg, als die DVD eingeführt wurde und der Preis auf € 4,50 angehoben wurde? Als nach Jahren der Kontinuität ein neues Layout kam, welches optisch Jahre älter aussah als das Vorherige? Oder doch erst, nach dem man die Münchener Redaktion auf die Straße setzte und Inter Games in Hamburg ans Heft lies? Derzeit darf sich Holger Reher an der Screenfun versuchen. Das eigentlich hübsche Layout, welches die Inter Games-Redaktion kurz vor ihrem Rausschmiss einführte ist bereits wieder Geschichte.

Die klassische Heftstruktur ist Geschichte. Getrennt wird nun strikt nach Konsole, Handheld und PC; Tests und Vorschauen werden gemischt. Die Aufteilung wirkt zunächst ungewohnt, wird aber auch nach mehrmaligem anschauen nicht besser. Eingeleitet wird jeweils mit News, es folgen in loser Reihenfolge Tests und Vorschauen, die Charts werden dann irgendwo hingepackt, wo noch Platz ist. Der „Trix“-Teil, dessen Komplettlösungen einst Gold wert war, ist inzwischen leider komplett aus dem Heft verschwunden. Stattdessen platziert man lieber irgendwelche belanglosen Texte schräg (nicht kursiv ;) ) auf den Seiten, was weder hübsch aussieht noch gut zu lesen ist.

Die DVD besteht seit dem Mai-Heft und dem vorerst letzten Redaktionswechsel praktisch nur noch aus Trailern und TV-Serien-Folgen, hat also auch keinen wirklich brauchbaren Nutzen mehr.

Auch wenn ich nicht zur Zielgruppe des Heftes gehöre, selbst wenn ich zehn Jahre zurückdenke, also wieder neun wäre, würden mir die paar gebotenen Spielinfos nicht reichen.

Computer Bild SpieleComputer Bild Spiele
Der Vollständigkeit halber, sei sie mal ausnahmsweise erwähnt. Sie wird ihre Zielgruppe der Neueinsteiger und Gelegenheitsspieler sicherlich bedienen. Auch Vollversionskäufer werden immer mal wieder zuschlagen, wobei sich zuletzt auch „Perlen“ wie Moorhuhn Soccer mehrten. Mit aktuell rund 324.000 verkauften Exemplaren führt sie die Verkäufe aller Spielehefte natürlich auch weiterhin an, trotz gigantischer Auflagenverluste.

GameProGamePro
Wie heißt es so schön, das Cover soll nicht aussehen, es soll verkaufen. Das tut es meist, bis zur ersten IVW-Meldung der play3 führte die GamePro auch längere Zeit die Verkäufe der Konsolen-only-Hefte an. Dossiers und Specials sind immer wieder lesenswert, die DVD ist trotz des Wechsels auf die DVD-10 immer noch sehenswert und für mich immer noch das Nonplusultra. Das Layout lässt in meinen Augen die Spielereien vermissen und das Wertungssystem (6 Einzelwertungen + 4 Rediwertungen = Gesamtwertung) ist zumindest im Forum nicht unumstritten. Das klassische Merkmal eines Multiformatheftes, die Importtests, fehlen.

Games AktuellGames Aktuell
Preisgünstig (€ 3,50 + DVD-10), guter Inhalt, lesenswerte Specials. Fühlt sich trotz des PC-Anteils an wie ein Konsolenheft. In unregelmäßigen Abständen erscheinen auch immer wieder Sonderhefte zu aktuellen Themen. Die Qualität reicht hier von Top (Xbox 360) bis Katastrophal (Next Gen). Auch wenn der „Computec-Effekt“ bei Papierqualität und Einführung einer Premiumausgabe zugeschlagen hat, überwiegt das Positive. Wenn doch nur der Wertungskasten bei Multiformattests nicht so ausufern würde…

Game MasterGame Master
Dieses Heft ist für eine relativ Junge Zielgruppe. Wer Animespiele mag, kommt auf seine Kosten, ansonsten greift man lieber zu anderen Magazinen.

gamesTMgamesTM
Da wir mittlerweile an einem Punkt angekommen sind, an dem die Heftausstattung zur Einsparung nicht weiter heruntergefahren werden kann, steigen die Preise wieder. Insofern wäre es unangebracht an dieser Stelle von teuer bei € 3,80 für 108 Seiten zu sprechen. Das Heft ist eine Lizenzausgabe von Imagine, was sich am hübschen Layout sofort sichtbar wird. Dies ist bereits der zweite Versuch das Heft in Deutschland zu etablieren, der erste scheiterte am Heftpreis, an der Erscheinungsweise, am übersetzten Eindruck und letztlich damit an den Verkäufen. Dies passiert hoffentlich nun nicht noch mal, dafür wurde auch die ein oder andere Anpassung (Wertungssystem) vorgenommen.

GEEGEE
Keines der klassischen Testhefte, keine Wertung am Ende, dafür Storys und Reportagen ohne Ende. Die Erscheinungsweise sind acht Ausgaben pro Jahr, der Preis beträgt € 3,90 für 100 Seiten. Ein seit Jahren ungelöstes Rätsel: Wie schafft es ein Heft mit weniger als 10.000 verkauften Heften am Kiosk sich so lange zu halten und dies noch bei einem Anzeigenaufkommen (17-20 Seiten im Normalfall), bei dem jeder Mitbewerber nur neidisch sein kann?

Kids GamerKids Gamer
Da haben wir wieder eines der Hefte für die theoretisch riesengroße Zielgruppe der sechs bis zwölfjährigen. 19.000 verkaufte Heften (laut Unternehmenspräsentation) bei drei Monaten Auslagezeit und die teilweise vollständige Abwesenheit von Anzeigenkunden zeigt mal wieder nur eines: Man sollte Hefte für reale und nicht für theoretisch vorhandene Zielgruppen erstellen.

MAN!ACMAN!AC
Mit bald 15 Jahren das älteste deutsche Videospielheft. Es überlebte als einziges der Konsolen-Multiformathefte das Massensterben Ende 2000. Der freakige Charakter ging über die Jahre etwas verschütt, die „Ansatzweise Korrektur“ der Ausgabennummern 2006 verweigerte man. So erscheint MAN!AC immer noch im Vorvormonat. Fans von Importspielen werden auf Extraseiten bedient und ein Extended-Teil für besondere Themen ist auch vorhanden.

Mobile GamerMobile Gamer
Ein MAN!AC-Schwesterheft. Wie der Name vermuten lässt, dreht es sich bei dem leider nur vier mal im Jahr erscheinenden Heft alles um tragbare Konsolen. Es ist das einzige Spieleheft, welches sich ausschließlich Handhelds verschrieben hat. Layout und Inhalt können überzeugen, € 3,50 für 100 Seiten sind angemessen. Indiskutabel ist die Erscheinungsweise, zwei zweimonatliche Ausgaben (10+11 bzw. 12+01) gefolgt von zwei viermonatlichen Ausgaben sind das Todesurteil jeglicher Aktualität.

MultiomaniaMultimania
Das Fanzine für Kino, DVD, Spiele und ähnlichem mit teils winzigkleiner Schrift. Ebenfalls kein klassisches Spieleheft, soll dennoch in der Auflistung nicht fehlen.

Nintendo:

N-ZoneN-Zone
Das dienstälteste Nintendo-Magazin und praktisch genauso lange ist es auch schon Marktführer. 2006 war es nach dem Ende von Cube und N-Games auch das einzige Nintendo-Magazin. Von der Ursprungsredaktion ist niemand mehr an Board, was jedoch hier jedoch in keinem Fall negativ zu sehen ist. Papier und Qualität lassen sich leider nicht mehr in einem Wort nennen und das Layout unterstützt auch nicht gerade eine neue Blütezeit. Sehr schade, hier schlummert viel ungenutztes Potenzial. Hoffentlich erwacht es noch mal.

Wii MagazinWii Magazin
Aus 64 Power wurde Big.N und aus Big.N wurde N-Games. Man ging durch viele Höhen und Tiefen, irgendwie hat man es trotz aller Rückschläge geschafft durchzuhalten. Letztlich hat es nicht gereicht und so lag zwischen der letzten N-Games und der ersten Wii-Magazin-Ausgabe ein Jahr Zwangspause. Geboten wird verlagstypische Kost. Wer auf subjektive Tests steht, eine volle Nutzung der Prozentskala will und eine zweimonatliche Erscheinungsweise verschmerzen kann, darf gerne zugreifen. Wer einmal ein BriStein-Heft gelesen hat, wird es sofort wiedererkennen, auch wenn der Verlag sich inzwischen Live Emotion nennt. Verlangt werden für 124 Seiten bestens Papier inkl. Poster sehr günstige 3,50.

Wii Player – Das MagazinWii Player – Das Magazin
Jaja, die Zielgruppe der Casualgamer ist gigantisch groß. Der Inhalt ist ganz nett, haben will es trotz anders lautender Verlagsangabe scheinbar niemand. Der Preis stieg von 2,99 auf inzwischen 3,90. Die Erscheinungsweise wurde von zweimonatlich auf vierteljährlich umgestellt. Vorboten auf ein Ende des Heftes?

PlayStation 3:

play³play³
Die Meinung des Autors zur Heftausstattungs- bzw. Preispolitik dieses Objektes ist bekannt.

Xbox 360:

360 Live360 Live
Da 360 Live auf der Lizenz von Imagines X360 aufsetzt, ist die Erklärung für die gute Optik leicht gefunden. Die Artikel lesen sich gut und sind hübsch anzuschauen. Bisher standhaft hat sich die Redaktion dagegen gewährt den falschen Akzent (Akut) gegen ein Apostroph einzutauschen und die Augenfolter beim „lohnt sich’s“-Kasten ein Ende zu setzen (nein, ich schreibe es nicht, wie es im Heft steht). Am Rande sei noch erwähnt, dass das Wertungssystem von 10er auf 10er in 0,1er Schritten nach einen Forenumfrage umgestellt wurde…

OXM 360Xbox 360: Das offizielle Xbox-Magazin
Das Layout ist von Future Publishing aus England, das Wertungssystem ist deutsch. Seit Gründung im Jahre 2002 (da noch ohne 360) hält man die Redaktion winzigklein und den Umfang bei 100 Seiten. Als Papier kommt das gleiche Unding wie bei der N-Zone zum Einsatz, was angesichts des Heftpreises von € 7,99 eine bodenlose Frechheit ist. Sicherlich wäre auch mehr als die vom Verlag angegebenen 22.000 verkauften Hefte drin, allerdings dürfte dem der Sparkurs im Weg stehen.

Xbox GamesXbox Games
Oder wie laut Logo X Games XBG 360. Das Xbox-Heft aus dem Live Emotion Verlag. Das Heft erscheint seit 2003 und hat alles, was ein Heft des Verlages ausmacht: Unterhaltsame Schreibe, gute Ausstattung bei günstigem Preis, wenig Werbung, zweimonatliches Erscheinen und leider auch ein schwaches Layout.

PC-Spiele:

GameStarGameStar
Der Marktführer bei den PC-Spieleheften. Das Layout wirkt etwas unterkühlt, das Wertungssystem (10 Einzelwertungen zusammenaddiert ergeben den Spielspaß) ist im Forum noch umstrittener als dass der GamePro. Die DVD ist in meinen Augen ungeschlagen. Der aktuelle Chefredakteur ist Ex-Joker Michael Trier.

GameStar erscheint als Magazin, DVD-, XL- und sporadisch als XXL-Ausgabe, sowie als Package Magazin + GS WoW.

PC ActionPC Action
Ist denn heute schon Weihnachten? Nein natürlich nicht. Computec startete 2003 hier den extremsten Fall von Unfug bei der Heftnummerierung und lies eine Ausgabe auf dem Papier einfach ausfallen. Deswegen findet Weihnachten bei der PC Action schon mitte Oktober statt. Das Heft fällt ansonsten durch sein „Unter-Gürtel-Niveau“ auf, durch das es sich bewusst von anderen Magazinen absetzt. Irgendwann führte man aber wieder ernsthafte Bildunterschriften ein. Lieben oder Hassen ist hier die Frage. Die Leseranrede ist unverständlicher Weise „Sie“ gemixt mit Dingen wie „Darauf wartest Du“.

PC Action erscheint als DVD bzw. DVD plus Film-Ausgabe, sowie vierteljährlich als Premiumversion. Die Auflage ist inzwischen leider auf etwa 50.000 Exemplare gefallen.

PC GamesPC Games
Die alte Dame ist nach dem Wegsterben verschiedener Mitbewerber nicht nur das dienstälteste PC-Spieleheft, sie ist auch gründlich in die Jahre gekommen. PC Games hatte zeitweise eine überragende Heftausstattung, allerdings kam sie, wie bei jedem anderen Computec-Heft, mit der Zeit abhanden. Leider war sie auch in anderen Punkten Vorreiter. Ob das Wiederkehren der Vollversionen oder Dezemberheft erscheint in der letzten Oktoberwoche, beide Entwicklungen gehen auf das Konto der PC Games. Das Wertungssystem ist eine Motivationskurve, Kurztests enden mit einer Schulnote. Der Previewteil ist extrem bunt, wohingegen der Testbereich eher farblos gehalten ist. Häufig kommen Sonderwerbeformen und Promotion-Aktionen zum Einsatz, im Heft werden mehrerer Papiersorten unterschiedlicher Qualität verwendet..

PC Games erscheint als Magazin-, DVD-, Extended-Ausgabe, vierteljährlich als Premiumversion und alle zwei Monate als Package mit PCG WoW.

Onlinespiele:

BuffedBuffed – Das Magazin
Oh Wunder, oh Wunder. Man kann bei Computec doch noch Hefte angemessen ausstatten. Gut, 5,90 sind nicht billig. Dafür gibt es 132 Seiten auf Qualitätspapier. Die Optik stimmt auch, das Magazin ist liebevoll gestaltet. Das Heft zielt auf Onlinerollenspieler und wird von Heinrich Lenhardt geleitet. Die verkaufte Auflage wird mit 50.000 Exemplaren angeben.

GameStar WoWGameStar: World of Warcraft
Nach dem die ersten Sonderhefte aufverkauft waren und man sie sich bei ebay versilbern konnte, entschied man sich dieses Jahr dazu sie nach PC Games-Vorbild als eigenständige Reihe auszugliedern und fortzuführen. Der Inhalt sind 132 Seiten im kleineren Format Word of Warcraft zum Preis von € 6,99.

PC Games WOWPC Games: World of Warcraft
Auch hier waren die Sonderhefte so erfolgreich, dass man sie letztlich als zweimonatliche Sonderheftreihe ausgliederte. Inzwischen sollen laut Unternehmenspräsentation 69.000 Exemplare abgesetzt werden und wenn der Trend so weitergeht, überholt man bald noch das Mutterheft. 100 Seiten DinA4 + Poster für € 6,99.

SLMSLM – Das Secondlife-Magazin
Es soll ja den Trend verschlafen haben und ein anonymer Kommentator meinte im alten Magaziniac.Blog, dass spätestens im April Schluss sei. Schaun wir mal, die Hefte sind zuletzt nicht pünktlich erscheinen, auch die Juni-Ausgabe soll nun Ende statt Mitte Mai kommen. Schauen wir mal und lassen uns überraschen.

Tipps & Tricks

Softsale Cheat CheckerSoftsale Cheat Checker Pro
Das letzte noch verbliebende regelmäßig erscheinende Tipps-Heft. Der Preis ist seit erstmaligem Erscheinen 98/99 unverändert. Der Umfang ist inzwischen auf nur noch 68 Seiten geschrumpft.

Online GamerPapercut-Hefte
Das Letzte (huch, eine Doppeldeutigkeit)
Aktuell im Handel wären da zum Beispiel: Total Gamer Cheats, Tipps und Secrets für PS2+PS3, Mega PlayStation und Online Gamer präsentiert: WoW

Die Hefte kosten zwischen € 6,90 und € 7,90. Haben zwischen 84 und 100 Seiten Umfang. Die Tippsbücher sind für € 7,90 bis € 9,90 zu haben. Die Erscheinungsweise ist unregelmäßig. Die Namen wechseln sehr oft, die Übersetzung ist häufig nicht optimal.

Aber wie ich gesehen habe, liest du hier mit, liebe VU Verlagsunion. Und wie durch ein Wunder heißt es nun „unabhängig“ und nicht mehr „inoffiziell“ auf den Covern deiner Hefte ;)

Deutschsprachige Magazine, die hier zu Lande nur im Abo erhältlich sind:
consol.AT, Gamers.at, Gamefront

Vermisst, aber keine offizielle Meldung zur Hefteinstellung bekannt:
Game Face, Level 1

Was uns im Jahr 2008 noch erwartet:

Bereits diese Woche kommt von Anime-Heft „Neox“ ein Nintendo DS-Sonderheft. Garantiert wird uns auch VU Verlagsunion noch mit weiteren Tipps- und Tricks Heften bzw. Büchern beglücken. Und für mindestens drei Hefte könnte es dieses Jahr vielleicht zu eng werden. Also, warten wir gemeinsam auf das Sommerloch und versüßen uns derweil die Wartezeit mit etwas Nettem zum Lesen – wie wär’s mit einer Ausgabe von Neon? ;)

Blätterwald #5 vom 05. Mai 2008

Computec:
play3
Ab Ausgabe 07/2008 auch als Premium-Ausgabe erhältlich. Etwas Ramsch für knapp den doppelten Heftpreis.

Positives gibt es dennoch zu berichten: Die Anrede wurde von „Sie“ zu „ihr/euer“ umgestellt. Damit wird ein längst überfälliger Schritt begangen, gegen den man sich beim ehemaligen PlayZone-Team gut ein Jahrzehnt lang sträubte.

playvanilla.de bereits auf dem Prüfstand?
Zumindest scheint das Projekt stark hinter den Erwartungen zu bleiben, denn anders lassen sich die folgenden Postings im Play-Vanilla-Forum der Redaktion nicht erklären:

„Vor zwei Monaten gingen wir mit diesem Forum an den Start. Und wir waren super gespannt: Denn nach dem Flop des Magazins am Kiosk, glaubte kaum jemand außer uns daran, dass sich hier viele Frauen einfinden würden, um über Spiele zu quatschen. Jetzt zählen wir bereits über 250 Mitglieder und das play vanilla Forum brummt. Ein dickes Danke an alle!

Aber: Wir müssen weiter wachsen, um Euch in gewohnter Weise mit News zu versorgen und für Euch da zu sein. Und zwar schnell!

„Nun, wie jede andere Publikation hat auch play vanilla Vorgaben: d.h. wir müssen pro Monat ein gewisse Anzahl Klicks vorweisen. Gemessen wird zudem die Anzahl der wiederkehrenden Leser und die Verweildauer auf der Seite. Durch den erfolgreichen Start des Forums – also durch Eure Postfreudigkeit und Eure Begeisterung für diese Plattform – haben wir etwas Zeit gewonnen. Aber wenn wir uns nicht noch mehr steigern, läuft die leider ganz schnell ab.

Quelle: http://www.playvanilla.de/vbb/showthread.php?p=3696
Mädels, das war aber nicht nett, die Postings zu löschen ;) . Nützt aber nichts, Google vergisst nicht. Und Screenshots bei Imageshack auch nicht.

Kids Zone ebenfalls gefährdet?
Im Geschäftsbericht des Jahres 2007 heißt es, dass die verkaufte Auflage im Jahre 2007 um 30% gesunken ist. Weiter schreibt man, „Ein weiterer Rückgang der Verkäufe im Zeitschriftenhandel in diesem Umfang würde das Geschäftsmodell der Kids Zone gefährden.

IDG:
GamePro
Das Multiformatheft erhöht den Preis von € 4,99 auf € 5,50. Das Jahresabo kostet von nun an € 60 statt bisher € 55, der Preisvorteil steigt geringfügig von 41 auf 50 Cent. Außerdem ist das Heft auf den Trend der HD-Videos aufgesprungen und legt nun eine extrem empfindliche DVD-10 bei.

Zurückgerudert:
Die GameStar wird nun doch wieder im normalen Abo angeboten. Allerdings ist der Abopreis stärker gestiegen als der Heftpreis, sprich der Preisvorteil ist auch bei der normalen Ausgabe gesunken.

NMag ist zurück.
Mit neuer Webseite und als PDF alle 14 Tage, sowie ab 07/2008 auch auf der GamePro-DVD.

Weitere Verlage:
Softsale Cheat Checker am Ende seiner Laufzeit?
Nach dem kürzlich die Erscheinungsweise von zweimonatlich auf vierteljährlich reduziert wurde, kommt nun die nächste Hiobsbotschaft: Der Umfang ist von 84 auf 68 Seiten eingebrochen.

Neuer „Cheatspaß“ von VU Verlagsunion
Für den 16.05 angekündigt ist „Mega Gamer Extra“ für € 3,50, sowie am 27.05 für € 7,90 die „Mega Games Bible“. Langsam wird die Namensinflation der Hefte ziemlich schmerzhaft. Die Termine sind unverbindlich, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu längeren Verzögerungen.

Blätterwald #4 vom 16. April 2008

Bravo Screenfun – Das neue Team
Und diese Leute schreiben nun das Heft: Holger Reher + Olaf Bleich, Christian Henning und Maren Holtermann

Konsole + Handheld + PC sind von nun an getrennte Rubriken. Außerdem fand es das Layout scheinbar urwitzig gefühlte 50% der Texte schief zu schreiben, so als hätte man die Seiten schräg auf den Kopierer gelegt.

Die DVD enthält nur noch TV-Folgen, Spiele-, Kino- und DVD-Trailer. Demos, Tools und ähnliches sind runtergeflogen.

Devil Inc. Presseverlag

Die große Themenvielfalt droht das Heft immer mehr zu sprengen, und so sind Eure vielen Leserbriefe durchaus berechtigt, in denen ihr mehr Seiten verlangt. Wir sind dran, versprochen sei an dieser Stelle noch nichts, aber wer weiß, vielleicht wächst Multimania in den nächsten Monaten ein ganz ordentliches Stück.

schreibt die Multimania im Editorial in ihrer aktuellen Ausgabe (#19 April/Mai) und hat just den Umfang von bisher standardmäßig 84 auf 76 Seiten gesenkt.

Mir würde es ja schon reichen, wenn das Heft wieder in den Pressekatalog käme und dort nicht mehr als eingestellt geführt wird. Es ist lästig immer zum Bahnhof laufen zu müssen ;)

Allerdings ist wirklich mit einer Umfangserhöhung zu rechnen, die Schwester Legacy hat kürzlich erst zugelegt.

eGames.de ausgeschaltet
Seit dem 2. April wird man kommentarlos auf Bravosport weitergeleitet. Worte zum Abschied gab es keine, die Seite wurde einfach abgestellt.

gamesTM wächst?
Nach anhaltender Leserkritik über die zu kleine Schrift, wächst das Heftformat von 210x275mm auf 220x297mm laut den kürzlich veröffentlichten Mediadaten Nr. 2. So kann eine größere Schrift verwendet werden ohne die Textmenge zu reduzieren.

Revolution bei Gamefront
Zum ersten Mal seit Erscheinen im Jahre 1995 ist das Heft komplett in Farbe gedruckt.

Wer das etwas andere Spielemagazin mal lesen möchte, sollte im Gamefront Shop vorbeischauen.

Wii Player-Änderungen:
Kein Wort im Editorial, trotz 60 Cent Aufschlag und Umstellung auf Vierteljährlich. Aber ein Hinweis auf den Sqoops-Gutschein. So hat man das gerne.

Blätterwald #3 vom 1. April 2008

Bravo Screenfun
Holger Reher (Total!, Play the Power), zuletzt Chefredakteur des DVD Magazins und inzwischen Herausgeber des DVD-Heftes InSPiN, darf sich nun an der Leitung der Screenfun versuchen. Dies teilt der Bauer Verlag in einer Pressemitteilung mit.

Computec doktort an Wii Player herum
Der Preis des 68-Seiten-Heft wird von € 3,30 auf € 3,90 erhöht. Zudem erscheint das Magazin von Ausgabe 7-9/2008 an nur noch vierteljährlich. Zur Erinnerung, Play Vanilla erschien einmalig zum Preis von € 3,90, dann war es aus.

GameStar I
Der Abopreis der XL-Ausgabe stieg erst kürzlich von 60 auf 66 Euro, nun werden 69 Euro verlangt. Außerdem gibt es nur noch die XL-Ausgabe im Abo.

GameStar II
Aktuell befindet sich zum zweiten Mal eine XXL-Ausgabe im Handel. Preis sind € 9,99. Neben der XL-Ausgabe liegt ein 16-Seiten Retroheft bei, sowie eine DVD mit Folgen der Redaktioncomedy und die vergriffene DVD „Die besten Spieleintros“.

GameStar III
IDG hat für das GameStar WoW-Package die Magazinausgabe geschrumpft, sie liegt im DIN A5-Format bei. GameStar World of Warcraft (€ 6,99) und GameStar Magazin (€ 3,50) gibt es wieder zum Paketpreis von € 9,98.

Neues aus den Bergen:
Die österreichische Webseite GamingXP lässt sich in Zukunft drucken. Der Spaß ist allerdings nicht ganz billig, € 2,50 für 40 Seiten sind kein Schnäppchen. Vor allem in dem Hinblick nicht, dass es vielerorts kostenlos verteilt wird und ein Jahresabo € 21,90 kostet (Deutschland + € 5 extra).

Was macht eigentlich Martin Deppe?
Nach seinem zufälligen verschwinden aus der PC PowerPlay, kurz bevor dem Heft der Geldhahn zugedreht wurde, war es ruhig um ihn geworden. Jetzt ist er wieder im Printsektor aktiv – als freier Schreiberling bei der GameStar.

Angesehen: Games Aktuell 04/2008

Die Games Aktuell hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Gestartet bei CyPress einst als 84seitiges Ramschheft für einen Euro, inzwischen bei 100 Seiten (vereinzelnd etwas mehr) mit DVD für 3,50 angekommen. Doch wie hat sich das Heft bei Computec entwickelt? Der selbe beispielslose Abwärtstrend wie bei der play3 oder doch die letzte Bastion? Zeit für einen Kontrollbesuch.

Die äußeren Werte:
Die Seitenzahl wurde in den November/Dezember-Ausgaben nicht auf 100 betoniert. Dass es bei mehr Werbung auch mehr redaktionelle Seiten gibt, kennt man von Computec gar nicht.

Im Februar wurde der Heftpreis auf € 3,50 erhöht, jedoch wieder ein kleiner Preisvorteil im Abo eingeführt. Die beigelegte DVD-9 wurde leider Gottes durch eine verlagstypische DVD-10 ersetzt. Zwar sind jetzt HD-Videos möglich, jedoch hat man nun mit einer extrem empfindlichen zweiseitigen DVD zu kämpfen.

Beim Druckereiwechsel im Februar vergriff man sich bei der Papiersorte und präsentierte dem Leser das gleiche Klopapier, wie es auch bei N-Zone und OXM 360 zum Einsatz kommt. Zwar korrigierte man dieses Verbrechen schon bei der nächsten Ausgabe, dennoch blieb die Qualität unter dem Niveau der alten Sorte.

Seit der Märzausgabe erscheint die Games Aktuell ebenfalls vierteljährlich in einer € 7,99 teuren Premiumausgabe mit Poster und Schlüsselband. Der regulären Aprilausgabe liegt ebenfalls lose ein großes Poster bei. Zum einen scheint es vorerst als reguläres Gimmick dabei zu sein, zum anderen kommt man durch die nicht vorhandene Einheftung gar nicht erst auf die Idee die Seiten des Posters dem Heftumfang hinzuzuzählen.

Die inneren Werte:
Mit „Ihr habt es so gewollt!“ beginnt Chefredakteur Thomas Szedlak die Worte seines meist sehr guten Editorials. Ich kann darauf nur antworten, „Ja, haben wir!“. 65% der Umfrageteilnehmer auf cynamite.de haben sich dafür ausgesprochen sich endlich von der Sie-Anrede zu verabschieden (Stichwort: Junge Leserschaft, unpassende Leseransprache). Zudem tauchten auch immer wieder Leserbriefe zu diesem Thema auf.

Nun heißt es also endlich „Euer Games Aktuell-Team“. Die Änderung kommt ein wenig überraschend, stößt Leserfeedback bei Computec doch häufig auf eher taube Ohren, zumal sich geradezu verbittert ans „Sie“ geklammert wird.

Los geht’s mit einem kurzen, aber recht textlastigen Newsteil. Als Auflockerung gibt es eine Portion „Zitat des Monats“ und eine „Nummernrevue“, letztere diesen Monat mit Mario Kart. Leider hat sich wieder ein Sqoops-Gutschein mit eingemogelt. Die Penetranz, mit der Computec seinen Onlineshop bewirbt, löst inzwischen nur noch abstoßende Reaktionen aus.

Der Vorschauteil wird in den Foren aufgrund der häufigen „sehr gut“ vergabe gerne belächelt, vergessen wird jedoch, dass bei einem Multiformatmagazin einschließlich PC immer ein Platzmangel herrscht und bei den Previews die Priorität auf Highlights gelegt wird.

Während man die leider viel zu seltenen Reportagen in vielen Heften hinten im Magazinteil versteckt, präsentiert die Games Aktuell sie prominent vor den Tests.

Der Testteil weiß sowohl durch Schreibstil, als auch durch die Optik zu gefallen. In einigen Tests, wie beispielsweise bei UEFA Euro 2008, kommen große Panoramascreenshots zum Einsatz, die hervorragende Einblicke ins Spiel liefern. Problematisch mit optischer Gestaltung und Textmenge wird es allerdings, wenn ein Spiel für sehr viele Plattformen erscheint. Dann nimmt der Wertungskasten auch mal zwei komplette Textspalten in Beschlag.

Die Handheldsektion dürfte gerne noch ein wenig ausgebaut werden, nur in den seltensten Fällen bekommen Spiele dort eine Seite, es überwiegen die Viertelseiter.

Ein absolutes Highlight kommt zum Abschluss des Heftes, die Leserbriefe mit „Onkel Emmerling“. Sarkasmus und Zynismus vom Feinsten. „Onkel Tom“ vom Wii Magazin und von der Xbox Games kann Frank Emmerling allerdings nicht schlagen, dafür gibt es zu wenig Leserbriefe ;)

Kontrolle bestanden
Thomas Szedlak und Team ist es auch nach der Übername des Heftes von CyPress durch Computec geglückt die inhaltlichen Qualitäten zu halten und das Maximum aus den Umständen herauszuholen. Luft nach oben ist zwar immer vorhanden, jedoch schaffen sie es mit kleinen Verbesserungen die Leser bei Laune zu halten.

Insofern, alles Gute für die Zukunft und verteidigt eure Linie, ihr macht einen guten Job :)

Blätterwald #2 vom 12. März 2008

Bravo Screenfun derzeit ohne Chefredakteur:
Darüber wer die neue Screenfun macht, schweigt sich der Bauer Verlag noch aus. Einen Schritt in Richtung Umsetzung des Vorhabens „Neue Redaktion soll überteuertes Heft retten“ wurde derweil schon getätigt, Chefredakteur Stephan Freundorfer hat die Screenfun bereits verlassen und wurde aus dem Impressum gestrichen.

Computec und die Anzeigen
Heute ist die dritte Ausgabe von Computecs Kinderspieleheft „Kids Gamer“ in den Handel gekommen. Eine ganze halbe Seite konnten die Anzeigenverkäufer an den Mann bringen.

Die Krone schießt jedoch mal wieder die Eigenwerbung ab. Auf einer Seite wird das übliche Marketinggeblubber über den hauseigenen Onlineshop Sqoops abgelassen. Im Gegensatz zu den Schwesterheften hebt sich die Anzeige hier jedoch nicht vom Heftlayout ab und ist auch nicht mit „weiß auf lila“ mit dem Wörtchen „Anzeige“ gekennzeichnet. Der Text ist mehr oder weniger wortwörtlich das Gleiche, lediglich der Hinweis auf den 18er-Onlineshop fehlt. Zielgruppengerecht wurde die Anrede auf „Du“ geändert. Das vermeintliche Special ist auch im Inhaltsverzeichnis aufgeführt, eine Unterscheidung zwischen redaktionellem und werblichem Inhalt ist für die junge Zielgruppe des Heftes somit unmöglich.

Cheats lohnen sich nicht mehr
Der Softsale Cheat Checker kommt nur noch vierteljährlich.

Cheats lohnen sich doch
Papercut und VU Verlagsunion können es nicht lassen, Tipps & Secret für PS3 + PS2 lautet der Name des neusten Tipps-Heftes. Same Shit, different day: € 7,90 für 84 Seiten schlecht ins Deutsche übersetzte Texte.

Softsale recycelt sich selbst…
… und zwar teuer. Im April 2005 kam das „Softsale Megapack Digital 2“ für € 3,99 auf den Markt. Es enthielt Vollversionen und Komplettlösungen zu „Emergency – Fighters for Life“ und „Jagged Alliance 2“. Seit heute liegen die beiden Spiele samt Lösungen wieder am Kiosk. Allerdings als „Spieleklassiker Vol. 1 & 2“ für diesmal jeweils € 3,99.

Wer das Déjà-vu-Erlebnis immer noch nicht los wird, beide Hefte lagen auch schon 2002 für € 7,57 bzw. € 7,99 am Kiosk.

Redaktionswerft rüstet DVD Magazin auf
Der Preis steigt um 40 Cent auf € 3,90 inkl. Spielfilm-DVD, dafür gibt es ab sofort Klebebindung und 124 Seiten Umfang.

Blick über die Grenze:
Das österreichische Spielemagazin consol.AT bekommt ein neues Schwesterheft. Am 1. April (kein Scherz) erscheint consol.mobile mit einer Druckauflage von 15.000 Exemplaren. Das kostenlose A5-Heft wird unter anderem bei T-Mobile Austria verteilt.

Aktuell und demnächst im Handel (Auswahl)
Retro #7
Mobile Gamer #11
N-Zone Sonderheft 1/08 – 100 Seiten Super Smash Bros. Brawl für 5,30. (EVT 26.3)
N-Zone Premium 4/08 – 100 Seiten inkl. Doppelposter, Cheatbooklet und DVD für 7,90.