IVW-Zahlen I/2009 – Xbox Games überzeugt

Heute sind die kompletten IVW-Zahlen erschienen. An dieser Stelle der Überblick über die Hefte, die nicht über den VDZ vorab melden:

Verkaufte Auflage I/2009:
(Vergleich mit I/2008)

360 Live: 15.011
(-27.16% / -5.596 Exemplare)

Buffed: 43.342
(kein Vorjahresquartal möglich)

Games Aktuell: 38.828
(-8,41% / -3.564Exemplare)

N-Zone: 17.720
(-24.75% / – 5.829 Exemplare)

play3: 41.955
(-4.14% / -1.812 Exemplare)

Wii Magazin: 24.530
(kein Vorjahresquartal möglich)

Xbox Games (XBG): 28.034
(kein Vorjahresquartal möglich)

Achtung: Unterschied Vorjahresquartal und Vorquartal beachten!

Auch hier geht im Vergleich zum Vorjahresquartal teils deutlich bergab. Vergleicht man jedoch die Quartale IV/08 und I/09 miteinander, lassen sich unter einigen dicken Minuszeichen auch nur noch geringe Verluste oder gar Pluszeichen finden.

Von IV/08 zu I/09 ist die Auflage von 360 Live gerade mal um etwa 100 Exemplare geschrumpft, die CBS verliert auch nur 2.000 Käufer. Für die Game Master geht es sogar um 3.000 nach oben, die GamePro kann 1.000 zulegen, die N-Zone 230.

Positive Ausreißer

Unterm Strich kommt die PC Games zwar gerade Mal auf 1055 verkaufte Exemplare mehr als in IV/08, dafür handelt es sich um echtes Wachstum. So half man in der Weihnachtszeit noch mit rund 13.000 Bordexemplaren nach, dieses Quartal hat man drauf verzichtet und am Kiosk fast 16.000 Exemplare mehr absetzen können.

Live Emotions Xbox Games konnte gegenüber dem Vorquartal 3.799 Hefte mehr am Kiosk absetzen, das entspricht einem satten Plus von 19 Prozent!

Negative Ausreißer

Der Abwärtstrend der Bravo Screenfun ist ungebrochen und so geht es von IV/08 zu I/09 um 28,4% nach unten. Böse erwischt hat es auch Buffed mit -27,6%. Verliererkönig ist die PC Action mit einem Verlust von mehr als 31 Prozent.

Die hübsche Gesamtübersicht inkl. Abonnentenzahl und Druckauflage, gibt es wie üblich auf evil.to bei den IVW-Zahlen. Die Quelle ist wie immer ivw.eu.

10 Antworten zu „IVW-Zahlen I/2009 – Xbox Games überzeugt“

  1. Kalas sagt:

    Da hat Buffed ja einige Verluste hinnehmen müssen. Ich persönlich surfe fast jeden Tag buffed.de an, höre deren Podcast und gucke die buffed-Show. Ein Heft habe ich aber noch nie gekauft. Dafür ist es einfach zu teuer und die Webseite bietet alles, was ich brauche.

    Zahlen zur M!Games wären auch mal interessant. Wüsste wirklich gerne, ob das neue Konzept ankommt. Für mehr Qualität zahle ich jedenfalls gerne mehr.

    Die Gamepro/GamesAktuell sind zwar auch nicht schlecht aber letztlich doch nur Standardhefte ohne wirkliche Seele. Das macht die ConsolPlus imo schon deutlich besser. Aber auch hier gibt es leider keine Zahlen.

  2. BigKingXXL sagt:

    Die PCA hat wohl am meisten unter dem Gesichtsverlust durch die GamesGroup zu leiden… Schade um das schöne Heft…

  3. Blah sagt:

    Das wird wohl auch viel mit der Entlassung von Fränkel und Hesse zusammenhängen.

  4. Gabumon sagt:

    denk ich auch das vorallem die entlassung und die gamesgroup bei der PCA voll reingehauen hat, sonst wär die vermutlich halbwegs stabil geblieben 31% ist natürlich extrem

  5. JannLee sagt:

    Naja die GamesGroup drückt irgendwie auf alle Hefte der Computec, aus diesem Bereich, wie ich finde.
    Schade natürlich, dass die Zahlen so eingebrochen sind.

  6. blub sagt:

    Wieso schade? Wenn die Zahlen nicht drastisch einbrechen, glauben die doch noch, dass sie das Rad neu erfunden hätten.
    Schlechte Qualität = schlechte Verkaufszahlen, das ist so und muss so sein!

  7. JannLee sagt:

    Das Problem ist nur, das sie trotz schlechter Verkaufszahlen das Problem nicht an der Wurzel anpacken, bzw. es erkannt haben. Nein, stattdessen wird eingespart und die Arbeit von 5 Leuten eben auf 2 und 2 Praktikanten aufgeteilt. Das heißt mehr Arbeit, weniger Arbetiskräfte, mehr Stresse, schlechtere Qualität am Ende und sie verstehen es immer noch nicht…

  8. razz sagt:

    na und? dann werden die hefte halt eingestellt – angesichts der gebotenen qualität ist das mit sicherheit kein verlust mehr…

  9. Bigmac sagt:

    ja so seh ich das auch. der markt reguliert sich selbst. ist halt immer nur kurzfristig gedacht. erst wird gespart, dann freut man sich, dass man ein paar monate wieder ordentlich gewinn hat und nach ein paar jahren muss man dicht machen, weil man die spirale zu weit nach unten gedreht hat.
    außer m-games fällt mir kein beispiel ein, wo versucht wurde das konzept zu verändern, um mehr zu verkaufen und nicht zu sparen, um bei gleichen verkäufen kurzfristig die rendite zu erhöhen

    • Evil sagt:

      Die PlayZone hat damals versucht den Wegfall der Demo-CD mit einer massiven Investition in die Ausstattung zu kompensieren… Gutes Papier, 196 Seiten Heftumfang + Poster etc. Hat aber nicht geholfen…

      Sonst fallen mir da aber auch nicht großartig Beispiele ein, leider.

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