Archiv für ‘Jahresrueckblick’ Kategorie

Magaziniac Jahresrückblick 2009 – Live Emotion

Wieder ist ein Jahr vergangen und es wird wieder Zeit einen Blick in die Statistiken zu werfen. Den Anfang machen die Hefte des Live Emotion-Verlags.


PlayBlu Jahrgang 2009 (02/2009-01/2010)

PlayBlu  2009 (02/2009-01/2010)

Die Zahlen sind, wie bei LiveEmotion üblich wenig spektakulär. Wie immer umfasst jede Ausgabe 124 Seiten, die sich aus 116 Seiten Heft und 8 Seiten Poster zusammensetzen. Der komplette Jahrgang umfasst also 744 Seiten. Rein anzeigentechnisch ging das ganze Jahr über rein gar nichts, zumindest, wenn man klassische Anzeigen zählt. Der schlechteste Wert waren 2 2/3 Seiten in Ausgabe 06/2009, der beste 5,83 Seiten in Heft 03/2009. Ein bisschen mehr sind’s am Ende wohl doch, so Späßchen wie der Test des Monats zählen wohl auch dazu und die Poster kommen sicherlich auch nicht aus reiner Nächstenliebe ins Heft…

135 PS3 Spiele wurden getestet, davon 8 US-Importe, sowie 56 PSP-Spiele (Platinum-Tests ausgenommen).

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (PS3)
02/2009 – 73,6%
03/2009 – 70,4%
04/2009 – 74,2%
05/2009 – 71,7%
06/2009 – 78,3%
01/2010 – 78,5%

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (PSP)
02/2009 – 67,2%
03/2009 – 72,4%
04/2009 – 72,3%
05/2009 – 78,4%
06/2009 – 65,2%
01/2010 – 67,2%

Die Top-PS3-Spiele im Jahr 2009 – Wertung 90% und drüber
95% – Uncharted 2: Among Thieves
93% – Colin McRae Dirt 2, Fallout 3: Game of the Year Edition, Resident Evil 5, Resistance 2
92% – Batman: Arkham Asylum, Blazblu Calamity Trigger US, Burnout Paradise: The Ultimate Box, Rockband 2: Special Edition,
Street Fighter IV, Virtua Tennis 2009
91% – Motorstorm Pacific Rift
90% – Assassin’s Creed 2, DJ Hero, Fight Night Round 4, Guitar Hero 5, Guitar Hero: Metallica, The Beatles Rock Band

Die Flop-PS3-Spiele im Jahr 2009 – Wertung unter 50%
35% – Leisure Suit Larry: Box Office Bust, MLB Front Office Manager US
38% – Destroy All Humans: Der Weg des Furons
39% – Damnation, Papala Frenzy
43% – World Championship Offroad Racing
44% – Rock Revolution
45% – Star Wars: The Clone Wars – Republic Heroes
48% – G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra

Die Top-PSP-Spiele im Jahr 2009 – Wertung 85% und drüber
95% – GTA Chinatown Wars
89% – FIFA 10
88% – Gran Turismo
86% – Loco Roco 2, Monster Hunter Freedom Unite, Resistance: Retribution
85% – Beaterator, Skate Park City

Die Flop-PSP-Spiele im Jahr 2009 – Wertung unter 50%
35% – Mana Khekmia Student Alliance
39% – Transformers: Die Rache
41% – G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra
42% – Star Wars The Clone Wars: Republic Heroes
44% – Ben 10: Alien Force
45% – Freak Out: Extreme Freeride
46% – Harry Potter und der Halbblutprinz

PlayBlu  2009 (02/2009-01/2010)


Wii Magazin Jahrgang 2009 (01/2009-07/2009)

Wii Magazin 2009 (01/2009-07/2009)

Jede Ausgabe umfasst die üblichen 124 Seiten inkl. Poster, der komplette Jahrgang hat also 868 Seiten. Wie auch beim Schwesterheft gilt: Klassische Anzeigen werden kaum gebucht, maximal sind etwas über fünf Seiten Anzeigen drin und da sind bereits die Gewinnspiele mit eingerechnet. Ansonsten gibt’s auch hier Tests des Monats, Covereinlinker und Pappeinlagen mit Tipps oder Raving Rabbids.

205 Wii-Spiele wurden getestet, sowie 231 Spiele für den DS.

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (Wii)
01/2009 – 69,4%
02/2009 – 58,1%
03/2009 – 59,1%
04/2009 – 72,3%
05/2009 – 67,1%
06/2009 – 66,4%
07/2009 – 71,7%

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (NDS)
01/2009 – 69,6%
02/2009 – 65,0%
03/2009 – 68,8%
04/2009 – 68,3%
05/2009 – 66,9%
06/2009 – 68,4%
07/2009 – 70,0%

Die Top-Wii-Spiele im Jahr 2009 – Wertung 90% und drüber
95% – Metroid Prime Trilogy
90% – Anno: Erschaffe eine neue Welt, Guitar Hero 5, Guitar Hero: Metallica, New Play Control! Pikmin 2, Rock Band 2, The Beatles Rock Band, Wii Sports Resort

Die Flop-Wii-Spiele im Jahr 2009 – Wertung unter 30%
16% – Jeep Thrills
17% – Game Party, More Game Party
18% – Bratz Kids Party
19% – Babysitting Party
23% – Popstar Guitar
24% – Hollywood Studios Party, Kirmes Party
29% – Germany’s Next Topmodel 2009, Wer wird Millionär 2. Edition, World Championship Sports Summer

Die Top-NDS-Spiele im Jahr 2009 – Wertung 90% und drüber
95% – Grand Theft Auto: Chinatown Wars, Scribblenauts
93% – Chrono Trigger, Mario & Luigi: Abenteuer Bowser
91% – C.O.P. The Recruit
90% – Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf, Professor Layton und die Schatulle der Pandora

Die Flop-NDS-Spiele im Jahr 2009 – Wertung unter 50%
31% –ANT Nation
36% – International Athletics
37% – World Championship Sports Summer
38% – Crash: Herrscher der Mutanten, Sherlock Holmes DS, Shrecks Schräge Partyspiele
39% – Tony Hawk’s Motion
41% – Oben
43% – Barnyard Bauernhofspiele
45% – Harry Potter und der Halbblutprinz
47% – Rock Revolution
48% – Ico Soccer, Tintenherz
49% – AMF Bowling Pinbousters

Wii Magazin 2009 (01/2009-07/2009)


Xbox Games Jahrgang 2009 (02/2009-01/2010)

Xbox Games 2009 (02/2009-01/2010)

Auch hier gilt immer die Kombination von 116 Seiten Heft und 8 Seiten Poster macht zusammen pro Jahrgang 868 Seiten. Ausgabe 05/2009 kann gerade mal zwei klassische Seiten Anzeigen präsentieren. Mit den Nummern 07/2009 und 01/2010 hat man immerhin mal einen kleinen Spurt einlegen können, knapp 8 bzw. 6,5 Seiten Anzeigen sind es geworden (Gewinnspiele mit eingerechnet). Der Rest kommt über Test des Monats, Einleger etc. zusammen.

144 Xbox 360-Spiele wurden getestet, davon 9 US- und 1 UK-Importe.

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (Xbox 360)
02/2009 – 65,5%
03/2009 – 70,8%
04/2009 – 64,9%
05/2009 – 71,0%
06/2009 – 76,2%
07/2009 – 77,4%
01/2010 – 76,9%

Die Top-Xbox 360-Spiele im Jahr 2009 – Wertung 90% und drüber
93% – Colin McRae Dirt 2, Fallout 3: Game of the Year Edition, Grand Theft Auto: Episodes from Liberty City, Resident Evil 5
92% – Blazblu: Calamity Trigger US, Burnout Paradise: The Ultimate Box, Forza Motorsport 3, Street Fighter IV, Virtua Tennis 2009
91% – Batman: Arkham Asylum
90% – Assassin’s Creed 2, DJ Hero, Fight Night Round 4, Guitar Hero: Metallica, The Beatles: Rock Band

Die Flop-Xbox 360-Spiele im Jahr 2009 – Wertung unter 50%
30% – Onechanbara Bikini Samurai Squad
31% – Raven Squad
35% – Leisure Suit Larry: Box Office Bust, MLB Front Office Manager US
38% – Destroy all Humas: Der Weg des Furons (PAL/US), Rapala Fishing Frenzy
39% – Damnation
40% – Night at the Museum: Battle of the Smithsonian UK
42% – Brave: A Warrior’s Tale
43% – World Championship Offroad Racing
44% – Rock Revolution
45% – Star Wars: The Clone Wars – Republic Heroes
46% – Secret Service US
48% – G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra

Xbox Games 2009 (02/2009-01/2010)


Ob ich mehr Rückblicke in diesem Umfang auch für andere Verlage erstellen kann, mag ich zurzeit nicht versprechen. Ansonsten liest man sich zu Life- und Nekrolog Spielehefte wieder.

Lifelog Spielehefte 2008 – Jahresrückblick Teil 4

Fallenden Auflagen zum Trotz: 2008 haben verhältnismäßig viele Spielehefte einen Fuß auf den deutschen Markt gesetzt, mehr als noch ein Jahr zuvor. Wirklich neu sind etliche Titel allerdings nicht.

gamesTM gab es 2003/2004 schon mal, ConsolPlus und GamersPlus sind an den deutschen Markt angepasste Versionen ihrer österreichischen Schwesterhefte. GameStar WoW wird seit Anfang 2008 lediglich als eigenständige Sonderheftreihe geführt. X3 ist praktisch der direkte Nachfolger zum OXM. Cheat Commander macht dort weiter, wo der Softsale Cheat Checker Pro aufgehört hat. Infamily, ein Film- und Spielemagazin für Eltern aus dem Auerbach Verlag, ersetzt mehr oder weniger die Zeitschrift Nemo, die in ähnlichen Zielgruppengewässern fischt und aus dem gleichen Verlag stammt.

Die österreichische GamingXP ist das Heft zu einer seit Jahren existierenden Webseite. Gamers.de Print ist auch nur der gedruckte Ableger einer Webseite.

„Echte“ Neustarts sind die PlayStation-Magazine PS3M und PlayBlu, sowie Computecs Casualheft Games and More.

Cheat Commander

Cheat Commander 05/2008Chefredakteur: ?
Segment: Tipps & Tricks-Magazin
Verlag: Softsale GmbH
Preis: € 3,99
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 05/2008 (26.08.2008)
Ausgaben derzeit: #2

Mutig oder einfach nur trotzig? Wirklich vom Hocker reißen kann man dieser Tage nur noch eine Hand voll Leute mit Tipps- und Tricks-Heften, außer es dreht sich um World of Warcraft. Trotzdem hält die Softsale GmbH seit Jahren an ihrer Cheatsammlung fest. Wenn’s scheinbar zu schlecht läuft, bekommt das Heft eben einen neuen Namen verpasst. Aktuell hat man sich vom zu sperrigen Namen „Softsale Cheat Checker Pro“ getrennt und nennt das Heft Cheat Commander. Der EVT wurde von Freitag auf Dienstag verlegt und die Erscheinungsweise wieder auf zweimonatlich erhöht. Ob’s das Heft retten kann? Vielleicht sollte man auch mal WoW als Auflagendoping testen, Computec und IDG sind damit jedenfalls sehr zufrieden.

ConsolPlus

ConsolPlus 01/2008Chefredakteure: Alexander Amon / Jo Löffler
Segment: Multiformat-Magazin
Verlag: Consol.media / Panini Verlag
Preis: € 2,95
Erscheinungsweise: 8x jährlich
Erstausgabe: 01/2008 (12.09.2008)
Ausgaben derzeit: #3

Dieses Jahr entschied man sich beim Panini Verlag die österreichische Ausnahmeerscheinung von Spielemagazin auch nach Deutschland zu bringen. Die Druckauflage zu beginn mit 150.000 Exemplare ist äußerst mutig gewesen. Aktuell werden 35.261 verkaufte Exemplare und eine Druckauflage von 120.000 Exemplaren angegeben. Spannend wäre zu erfahren, auf welchem Niveau die Auflage sich letztlich einpendelt und ob es für Panini genug sind, um das sehr gut ausgestattete und sehr günstige Heft auf Dauer zu halten.

Die deutsche Ausgabe muss im Vergleich zu ihrer AT-Version bei den Covermotiven zurückstecken und natürlich aufgrund unseres Jugendschutzgesetzes auf ein paar Artikel oder auf die Nennung einiger Spiele verzichten. Posterbeilagen gab’s bei uns bisher auch keine.

GamersPlus

GamersPlus 01/2008Chefredakteure: Thomas Cap, Johannes Posch, Jo Löffler
Segment: PC-Spiele-Magazin
Verlag: Consol.media / Panini Verlag
Preis: € 2,95
Erscheinungsweise: 6x jährlich
Erstausgabe: 01/2008 (24.10.2008)
Ausgaben derzeit: #2

GamersPlus ist die deutsche Version der Gamers.AT. Alles was für die ConsolPlus gilt, kann man auch auf die GamersPlus übertragen. Die Druckauflage ist von 150.000 inzwischen auf 120.000 runter. Eine Meldung zu den Verkaufszahlen gibt es noch keine, lässt aber darauf schließen, dass es keine 70.000 Exemplare sind. Problematisch ist bei der GamerPlus vor allem die Erscheinungsweise mit sechs unregelmäßig erscheinenden Ausgaben pro Jahr. Das sind angesichts der übermächtigen Konkurrenz durch GameStar und PC Games viel zu wenig. Die Erscheinungsweise mag ein Alleinstellungsmerkmal sein, allerdings eines, auf das man gut verzichten kann. Im Vergleich zu den Mitbewerber unterscheidet sich GamerPlus vor allem in zwei Punkten: Leseranrede ihr/euch statt Sie und es gibt nur eine datenträgerlose Version, keine zehn Heftvarianten mit unterschiedlichen vielen Seiten, DVDs und Gimmicks.

Gamers.de

Gamers.de 09/2008Chefredakteur: Martin Weber
Segment: Multiformatmagazin
Verlag: Jink Verlag OHG
Preis: kostenlos
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 09/2008 (??.09.2008)
Ausgaben derzeit: #4

Ein Gratisspielehefte, gab’s ja schon lange nicht mehr… Die Druckauflage soll bei 100.000 Exemplaren liegen, die an Deutschlands Schulen verteilt werden sollen. Nun überlegt man kurz, wie viele Mitglieder eigentlich das SchülerVZ hat und kommt schnell darauf, wie viele Schüler das Heft in natura zu Gesicht bekommen. Die von mir besuchte Schule gehört natürlich nicht zum Verteilungsgebiet, was bei der geringen Auflage allerdings nicht wirklich überrascht. Wer’s trotzdem lesen möchte, hat zwei Möglichkeiten: Entweder man lädt sich das PDF von der Webseite herunter oder man lässt sich das Heft im Abo zum Selbstkostenpreis schicken. Schön bunt die Gestaltung ja, bei den Texten merkt man allerdings, dass es nichts kostet.

Games and More

Games and More 11/2008Chefredakteur: Thomas Szedlak
Segment: Multiformat-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 1,00
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 11/2008 (01.10.2008)
Ausgaben derzeit: #3

Ein Spieleheft für nur einen Euro, die Idee hat es ja noch nie vorher gegeben. ;)

Die Optik ist ganz in Ordnung, die Texte sind ebenfalls ok und wenn man nichts zum Lesen hat und eine Überbrückung bis zum nächsten Zug braucht, macht man auch nichts falsch. Gründe, warum man zum Stammleser werden sollte, hab ich allerdings keine griffbereit und für nur 99 Cent mehr gibt es mit Games Aktuell Magazin bereits ein vollwertiges Spiele-Magazin. Wozu also Games and More kaufen?

GamingXP

GamingXP 04/2008Chefredakteur: Peter Konhäusner
Segment: Multiformat-Magazin
Verlag: GamingXP
Preis: € 2,69 (Abo nach Deutschland)
Erscheinungsweise: monatlich (10x jährlich)
Erstausgabe: 04/2008 (28.03.2008)
Ausgaben derzeit: #8

Bei GamingXP handelt sich es um einen besonderen Härtefall. In Österreich wird das Heft zum Großteil gratis verteilt, es lässt sich dort aber auch für € 21,90 pro Jahr abonnieren. Nach Deutschland sind es € 26,90 für zehn Ausgaben. Das Layout wirkt, vom Cover abgesehen, eher zweckmäßig als schick, die Texte haben teilweise einen recht anstrengenden Schreibstil und Tests ohne Screenshots vom Spiel gehen gar nicht. So gibt es zum Beispiel beim Sonic-Test nur ein Sonic-Artwork zu sehen, optische Eindrücke von diesem Titel bekommt der Leser im Heft nicht zu sehen.

Gelegentlich liegt für Abonnenten auch mal eine Kleinigkeit bei, wie ein Kugelschreiber oder es klebt ein handgeschriebenes Zettelchen auf einer zweiten Ausgabe im Briefumschlag mit den Worten „zum Weiterreichen an Freunde“ dabei – das Heft aufwerten können solche Gesten letztlich nicht. Für umsonst ist das Magazin in Ordnung, für € 2,69 ist GamingXP angesichts vollwertiger Alternativen, die entweder weniger (Games Aktuell Magazin) oder nur unwesentlich mehr kosten (ConsolPlus), viel zu teuer.

gamesTM

gamesTM 04/2008Chefredakteur: Richard Löwenstein
Segment: Multiformat-Magazin
Verlag: Airmotion Games GmbH
Preis: € 3,90
Erscheinungsweise: derzeit zweimonatlich
Erstausgabe: 04/2008 (05.03.2008)
Ausgaben derzeit: #10

Ob je ein Verlag mit dem Prestigetitel gamesTM glücklich werden wird? Ich hab da so meine Zweifel. 2003/2004 war der Pro Verlag schon nicht erfolgreich und in den Niederlanden wurde auch gerade die erst im April gestartete Lizenzausgabe platt gemacht. Aktuell kommt gamesTM bei uns nur noch zweimonatlich, auch wenn sich das in naher Zukunft wieder ändern soll. Vom Traum das Heft langfristig auf den Umfang des Originals zu bringen, darf man sich wohl verabschieden, außer der Verlag gewinnt plötzlich im Lotto und kann sich das Prestigeobjekt schlechthin leisten. Schade drum, denn das britische Original ist ein wirklich hervorragendes Heft.

GameStar World of Warcraft-Magazin

GameStar World of Warcraft 01/2008Chefredakteur: Dirk Steiger
Segment: World of Warcraft-Magazin
Verlag: IDG Entertainment Media GmbH
Preis: € 6,99
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 01/2008 (25.01.2008)
Ausgaben derzeit: #6

So weit nach unten die Auflagenkurven vieler Spielehefte auch zeigen, ein Segment gibt es, das den Verlagen Freude bereitet – die World of Warcraft-Hefte. Seit 2008 hat IDG seine WoW-Reihe komplett aus den normalen Sonderheften rausgegliedert und optisch überarbeitet. Verkaufszahlen werden zwar keine genannt, so schlecht können sie aber nicht sein – das GameStar WoW-Magazin bringt mit dem WoW-Kompendium bereits weitere Sonderhefte heraus.

Infamily

Infamily 05/2008Chefredakteur: Uwe Funk
Segment: Multiformat-Magazin
Verlag: Auerbach Verlag
Preis: € 2,99
Erscheinungsweise: Vierteljährlich
Erstausgabe: 05/2008 (15.08.2008)
Ausgaben derzeit: #2

Ein Spieleheft für Erwachsene mit Kindern. Die Idee gefällt mir, um den Inhalt zu beurteilen bin ich allerdings nicht alt genug. ;)

Statt der Anfangs geplanten zweimonatlichen Erscheinungsweise kommt das Heft nun allerdings vierteljährlich – dürfte wie auch schon bei allen Versuchen diverser Verlage zuvor schwierig sein die angepeilte Zielgruppe zum Kauf des Heftes zu bewegen.

PlayBlu

PlayBlu 01/2009Redaktionsdirektor: Martin Mirbach
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: LiveEmotion GmbH
Preis: € 3,50
Erscheinungsweise: 6x jährlich
Erstausgabe: 01/2009 (19.11.2008)
Ausgaben derzeit: #1

PlayBlu ist mein persönlicher Favorit der 2008er-Neustarter. Der lockere Schreibstil und das Preisleistungsverhältnis sind im Segment der PlayStation-Hefte ungeschlagen. Leider sind für 2009 nur sechs Ausgaben veranschlagt, so dass man leider kaum drum herum kommen wird, fremd zu lesen.

PS3M

PS3M 11/2008Chefredakteur: Richard Löwenstein
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Airmotion Games GmbH
Preis: € 3,90
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 11/2008 (22.10.2008)
Ausgaben derzeit: #3

Ein ungeschriebenes Naturgesetzt bei den deutschen Spielemagazinen lautet: PlayStation-Magazine laufen immer. Da gamesTM nicht gerade der Auflagenüberflieger ist und auch 360 Live kontinuierlich an Auflage verliert, versucht sich Richard Löwenstein nun an einem PlayStation-Magazin – diesmal ohne Lizenz aus England. € 3,90 für 84 Seiten sind allerdings auch nicht wirklich ein Schnäppchen. Wer keine DVD braucht, sollte trotzdem einen Blick riskieren, das Heft liest sich wirklich gut.

X3

X3 09/2008Leitender Redakteur: Manfred Reichl
Segment: Xbox-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 3,60
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 09/2008 (20.08.2008)
Ausgaben derzeit: #5

Oh wunder, oh wunder. Computec hat mit dem OXM-Nachfolger X3 ein wirklich klasse Heft gemacht. Das Layout ist ein Genuss für die Augen und € 3,60 für 100 Seiten normales Papier sind auch angemessen. Leider fehlen Reportagen und ob es wirklich sinnvoll ist, schon ab 80% Spielspaß einen Award rauszurücken, ist auch diskussionswürdig. Spannend wird 2009 zu sehen, wie sich das Heft unter der Games Group-Einheitsredaktion entwickeln wird.

Und sonst?

Natürlich steuerte VU Verlagsunion wieder einige Tippshefte und -bücher bei:
Online Gamer präsentiert: World of Warcraft, Total Gamer Cheats, Tipps & Secrets für PS3+ PS2, Mega Games Bible, Mega Gamer Extra

Und Heise ließ es sich nicht nehmen Konsoleros wieder den Mund wässrig zu machen:
c’t Special: Spielkonsolen

Ein Herz für Spieler hatte auch die MacLife mit ihrem zweiten „Mac Games“-Sonderheft.

Des Weiteren gab es wieder zusätzliche Heftvarianten, Games Aktuell und play3 erhielten Premium-Ausgaben, GameStar führte eine XXL-Version ein.

Über die Masse der Sonderhefte der Spielemagazine 2008 kann sich auch niemand beklagen, eine Auswahl:

Games Aktuell GTA IV / Jahresrückblick; GameStar Vollversionen / WoW Kompendium; Game Master Nintendo DS Special / Jahresrückblick; Neox: DS Magazin; N-Zone Super Smash Bros. Brawl; PC Action Assassin’s Creed / Poster / GTA IV /Budgetspiele / Retro; PC Games Adventures / Rollenspiele / Windowstunig / WoW Einsteigerbibel / Sacred 2 / C & C AR2; play3 PS3-Einkaufsführer / PS2-Special; Wii Player Casual Games

Nekrolog Spielehefte 2008 – Jahresrückblick Teil 3

Und wieder neigt sich ein Jahr seinem Ende zu. 2008 erschienen nur vier Spielehefte zum letzten Mal – zwei Traditionstitel und zwei Neustarter.

Das offizielle Xbox-Magazin

Das offizielle Xbox-Magazin 08/2008Leitender Redakteur: Jean-Reiner Jung
Segment: Xbox-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 7,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 01/2002 (17.07.2002)
Finalausgabe: 08/2008 (23.07.2008)
Ausgaben gesamt: #71

Manchmal überleben sich Konzepte einfach, so geschehen beim offiziellen Xbox-Magazin. Je mehr Breitbandanschlüsse es gibt, desto weniger werden noch Demos auf Datenträgern offizieller Konsolenhefte gebraucht. Wenn zu dem astronomisch hohen Preis noch das Computec’sche Sparkonzept von billigem Papier und minimaler redaktioneller Ausstattung hinzukommt, wird dem Heft leider jede Existenzgrundlage entzogen. Auf ein Xbox-Heft verzichten wollte Computec dennoch nicht und brachte mit X3 einen wirklich gelungenen Nachfolger an den Start.

NMag

NMag 02/2008Chefredakteure: Jonas Weiser, Matthias Heilig
Segment: Nintendo-Magazin
Verlag: IDG Entertainment Media GmbH
Preis: € 1,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 10/2007 (26.09.2007)
Finalausgabe: 02/2008 (25.01.2008)
Ausgaben gesamt: #5

Ein gescheiterter Versuch aus dem Bereich PDF to Print. IDG druckt auf 60 Seiten das Fan-Magazin und verkauft es für € 1,99. Leider ließen sich nicht genügend PDF-Downloader davon überzeugen das Heft auch in gedruckter Version zu kaufen und so endete das Projekt schneller als gedacht. Statt der zunächst sechs geplanten Ausgaben war dann schon nach fünf Schluss.

SLM – Das Second Life Magazin

SLM – Das Second Life Magazin 06/2008Chefredakteur: Peter Vignold
Segment: PC-Spiele-Magazin
Verlag: Runway Verlag GmbH (Bendorf)
Preis: € 4,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/2007 (15.11.2007)
Finalausgabe: 06/2008 (06.06.2008)
Ausgaben gesamt: #7

Am Hype vorbei produziert. Im November 2007 war das große Interesse an Second Life bereits ein halbes Jahr abgeflaut und trotzdem wagte man einen Versuch mit einer eigenen Zeitschrift – und scheiterte. Das Mai-Heft kam schon arg verspätet in den Handel und danach gingen auch bereits die Meldungen über die Hefteinstellung raus. Ganz weg war das Heft noch nicht, man wollte sich lediglich vom normalen Kioskvertrieb abwenden und nur noch Bahnhöfe und Flughäfen beliefern. Das Juni-Heft kam mit erneut mit riesiger Verspätung in den Handel und nach dem lang und breit die Einstellung bestritten wurde, sorgte am 27. Juni der Insolvenzantrag des Verlages für Gewissheit.

Softsale Cheat Checker Pro

Softsale Cheat Checker Pro 03/2008Chefredakteur: ?
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Softsale GmbH
Preis: € 3,99
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Erstausgabe: 02/2006* (27.01.2006)
Finalausgabe: 03/2008 (25.04.2008)
Ausgaben gesamt: #14*

*Unter diesem Titel.

Bäumchen wechsel dich… Aus „Softsale Cheat Checker PC“ wird „Softsale Cheat Checker Multi“ wird „Softsale Cheat Checker to Go!“ und zum Abschluss „Softsale Cheat Checker Pro“. Geändert hat sich seit 1999 eigentlich nicht viel am Heft, außer dass der Umfang von 100 auf zuletzt 68 Seiten fiel, das Heft gegen Ende nur noch vierteljährlich kam und zu den PC-Spiele-Cheats nach Einstellung der PlayStation-Version auch noch die übrigen Systeme ins Heft integriert wurden. Tot ist das Heft im Prinzip nicht, es lebt zweimonatlich weiter, heißt nun aber Cheat Commander.

„Nachzügler“

Zwei Titel erschienen 2007 zum letzten Mal, ihre Einstellung wurde aber erst 2008 bekannt gegeben:
– play vanilla, das erfolgsresistente Spieleheft für Frauen. 3 Mio. Euro hat’s laut Computec verschlungen, die Lebenszeit betrug nicht mal ein Jahr.
– Sims 2 – Das offizielle Magazin. Die GameStar hatte sich bereits gegen weitere Sims 2 Sonderhefte entschieden und so verwunderte es kaum, dass das erst nach dem Hypesterben gestartete Heft nach bereits einer Ausgabe wieder weg war.

Verschollen?

Vermisst wird zudem Level 1 von Raptor Publishing. Die letzte von mir entdeckte Ausgabe ist Nummer 13 (04+05/2008). Ob danach noch weitere Ausgaben erschienen, kann ich nicht sagen, da ich a) seit jeher extreme Schwierigkeiten hatte das Heft zu bekommen, b) die Raptor-Webseite nur sehr sporadisch aktualisiert wurde und c) der Verlag mir nicht auf Emails geantwortet hat. Aktuell ist sie mal wieder offline bzw. es ist nur ein Teaser zu sehen. Dort ist Level 1 ebenso aufgeführt, wie Raptors Entertainment Titel TNT, der 2008 eigentlich schon ein Revival erleben sollte.

Der letzte Teil des Jahresrückblicks „Lifelog Spielehefte 2008“ folgt in einigen Tagen.

Zahlenspiele 2008 – Jahresrückblick Teil 2

Willkommen zum zweiten Teil des Magaziniac.Blog-Jahresrückblicks. Dieses Mal sind Cybermedia mit M! Games, Computec mit N-Zone und play3, sowie Live Emotion mit Wii Magazin und Xbox Games dran. Wie gewohnt, beginnt mein neues Jahr im Januar.

Das Fehlen von PC Action und PC Games hat einen simplen Grund: Mir liegen keine Ausgaben vor.


MAN!AC / M! Games 2008 (02/2008-01/2009)

Maniac 02/2008-07/2008

Über die Auflagenzahlen hüllt sich Cybermedia seit langen in Schweigen, klar dürfte aber sein, dass man nicht aus Jux nach 180 Ausgaben den Namen einer Zeitschrift ändert. Doch nicht nur der Name hat sich geändert, auch konzeptionell wurde am Heft die ein oder andere Schraube verstellt. So wurde die DVD gestrichen und der Preis von € 4,99 auf € 4,50 gesenkt. Wobei man von gesenkt eigentlich nicht wirklich sprechen kann, denn durch die DVD-Einführung ging er damals um 2 Euro nach oben. Der verhältnismäßig hohe Heftpreis wurde genutzt, um kräftig in die Ausstattung zu investieren. So stieg der Umfang von 100 auf 116 oder mehr Seiten, die Klammerheftung wurde gegen eine Klebebindung ausgetauscht, das Cover ist mit UV-Lack veredelt und das Inhaltspapier gegen eine weiße, leicht glänzende Sorte ausgetauscht. Für Abonnenten gibt es neben 15% Preisvorteil noch ein Abo-Cover oben drauf. Dies bedeutet freien Blick aufs Artwork, neben dem Titelmotiv befinden sich nur das Heftlogo und unauffällig am Rand Ausgabenummer, Verlagslogo und Internetadresse auf dem Cover.

Getrennt hat man sich mit dem Relaunch vom Wertungstendenzbalken bei den Previews, vom Extended-Teil in einem Stück und von den systemübergreifenden Wertungen – auch Wii-Spiele können nun wieder mehr als 7 Punkte bei der Grafik erlangen.

M! Games erscheint am letzten Freitag des Vorvormonats – einzige Ausnahme, der Freitag des Vormonats fällt auf den 1. Dann kann man vor der GamePro erscheinen ohne der Zeit zwei Monate voraus zu sein. Das ist dieses Jahr zwei Mal vorgekommen, bei den Ausgaben 03/2008 und 09/2008. Ryu hat es zwei Mal zur Titelstory geschafft, musste sich jedoch einmal das Cover mit Burnout Paradise teilen.

Der komplette Jahrgang 2008 (02/2008-01/2009) umfasst 1294 Seiten. Das macht im Schnitt knapp 108 Seiten pro Ausgabe. Vor dem Relaunch (Januar-September) lag der Schnitt bei exakt 100. Die M! Games-Ausgaben bringen es auf 131 1/3 Seiten.

Die seitenschwächsten Ausgaben sind damit alle von Januar bis September, die seitenstärkste ist die Dezember-Ausgabe (01/2009) mit 142 Seiten. Dies ist aber auch einem großen Poster geschuldet, das 16 Seiten beisteuert. Die meisten redaktionellen Seiten, nämlich 107 3/8 hat Heft 11/2008, die wenigsten 06/2009 mit 86 Seiten. 24 5/8 Seiten Werbung hat Ausgabe 11/2008, auf gerade mal 6,5 kommt 08/2009. Allgemein konnte das Anzeigenaufkommen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Maniac 08/2008-01/2009


N-Zone Jahrgang 2008 (02/2008-01/2009)

N-Zone 02/2008-07/2008

Nintendo-Klischees sind da, um erfüllt zu werden, dies ist auch bei der N-Zone nicht anders. Auf jedem Cover des Jahres 2008 ist Mario zu sehen.

Super Smash Bros. Brawl schafft es zwei Mal zur Titelstory, genauso wie Mario Kart Wii. Die Ausgaben 03/2008 und 09/2008 haben kein Spiel als Titelstory, sondern eine Rollen- und Strategiespielreportage und einen E3-Bericht.

N-Zone wurde im September relauncht, das Logo bekam ein leichtes Faceliftig. Die Awards wurden nach dem Relaunch noch ein weiteres Mal ausgetauscht. Auf dem Cover der Relaunch-Ausgabe 10/2008 steht fälschlicherweise Nr. 135 statt 138.

Dieses Jahr sind vier Premium-Ausgaben erschienen, der Preis für die Hefte in der Silbertüte stieg kürzlich von € 7,90 auf € 8,90. Im März erschien mit dem Thema Super Smash Bros. Brawl das einzige N-Zone-Sonderheft für 2008.

Die Ausgaben des Jahres 2008 umfassen insgesamt 1200 Seiten, macht also exakt 100 Seiten pro Ausgabe. Die Zahl ist aber nicht wirklich überraschend, da Computec den Umfang der N-Zone im Prinzip seit dem Relaunch 2002 auf dem 100-Seiten-Niveau eingefroren hat.

Im Schnitt kommt N-Zone auf klägliche 5 1/4 Seiten Werbung. Im Februar gab es nur miserable 2 Seiten, März, Mai und August liefen mit 3,5 Seiten auch nicht viel besser. Am besten lief es im Juli mit 10,5 Seiten, gefolgt vom November mit 8.

7 5/8 Seiten Eigenwerbung gibt es durchschnittlich. Den Vogel abgeschossen hat die Ausgabe vom Oktober mit 10 Seiten, gefolgt von Juli, September und November mit jeweils 9 Seiten Eigenwerbung. Im Januar mit 4,5 und im Dezember mit 6 Seiten gab es ein erträgliches Maß. Die meisten redaktionellen Seiten gab’s im Februar – 91, die wenigsten im Juli – nur 80,5 sind es dort gewesen.

N-Zone 08/2008-01/2009


play3 Jahrgang 2008 (02/2008-01/2009)

play3 02/2008-07/2008

Inhaltlich ist play3 ein zweischneidiges Schwert, gab man sich doch große Mühe wieder Biss zu bekommen und werkelte auch fleißig an der DVD. Andererseits häuften sich wieder massiv die ganzen kleinen Fehlerchen, die das Gesamtbild unrund wirken lassen. Dass man trotz Wechsel der Leseranrede von „Sie“ auf „ihr“ es nach Monaten immer noch nicht geschafft hat, die Abowerbung anzupassen spricht Bände. Dass es nur noch 6% statt 10% Preisvorteil gibt, wurde hingegen sofort angepasst.

Leider hat man immer wieder das Gefühl, dass play3 um die Werbung herum gebaut wird. Nur ein einziges Mal, im November, gab es mehr als 100 Seiten. Die 16 Seiten extra gingen allerdings 1:1 in Werbung über und es flogen sogar Stammrubriken aus dem Heft – wohingegen das Editorial beinahe versuchte den Käufer zu verschaukeln.

Im Januar und Februar war auf dem Cover zu lesen, bei play3 handle es sich um das Nachfolgemagazin der PlayZone. Seit August ziert der Aufdruck „Das meistverkaufte PlayStation-Magazin Deutschlands“ das Cover. Wohlgemerkt, bis dahin war play3 auch das einzige PlayStation-Heft. Auf dem Cover vom November ist eine „Little Big Planet“-Anzeige, das Dezembercover wird durch eine „Far Cry 2“-Anzeige durchlöchert, zudem ist eine Ecke abgeschnitten. Im Juni und im August werden auf dem Cover vermeintliche Extrahefte beworben (EM und GC-Guide), bei denen es sich in erster Linie um ein bisschen Nutzwert zwischen Anzeigen handelt.

Der Gesamte Jahrgang 2008 umfasst 1216 Seiten, macht 101 1/3 Seiten pro Ausgabe. Gerade mal 82 1/5 Seiten sind für redaktionelle Inhalte reserviert. 11 1/8 Seiten gibt es durchschnittlich pro Ausgabe an Werbung.

Unverhältnismäßige 8 Seiten Eigenwerbung sind durchschnittlich in jeder Ausgabe zu finden. Im August beispielsweise dreiste 11,5 Seiten, im Dezember 10 und die Monate Februar, Mai und November bekleckern sich mit je 9 Seiten Verlagswerbung auch nicht mit Ruhm. Januar und Juli sind mit 5,5 Seiten Eigenwerbung immerhin erfreuliche Ausnahmen.

Die meisten Redaktionellen Seiten waren im Januar zu finden, 86 1/4 nämlich. Im Dezember, dem wichtigsten Monat, gerade einmal traurige 74,5 Seiten. Ähnlich „ruhmreich“ war man auch im Oktober mit 79 Seiten.

Im September erschien das erste play3-Sonderheft, ein PS3-Einsteigerguide-Sonderheft und im Oktober folgte ein play3-Special über PS2-Spiele. Beide Sonderhefte dienten gefühlt, rein von der Masse der mit Anzeige gekennzeichneten Buttons, in erster Linie als Anzeigenträger für hauseigenen Spieleshop.

Die Einführung von Premium-Ausgaben machte natürlich auch vor play3 nicht halt. So gibt es seit Juni auch hier die Silbertüten zum Preis von € 9,99 mit mehr oder weniger tollen Beilagen. Das GTA IV-Extraheft fand sich auch fast gleich im GTA IV-Sonderheft der Games Aktuell wieder, mit dem Unterschied, dass die play3-Version die falsche Leseranrede beinhaltete. Dieses Jahr sind drei Premium-Ausgaben erschienen.

play3 08/2008-01/2009


Wii Magazin Jahrgang 2008 (01/2008-07/2008)

Wii Magazin 01/2008-07/2008

Liebes Wii Magazin, inhaltlich bereitest du mir viel Freude, deine Anzeigelage macht mir jedoch Kummer. Der komplette Jahrgang bringt es auf 868 Seiten, macht exakt 124 Seiten pro Ausgabe – oder 116 Seiten + 8 Seiten Poster. Ausgabe 03/2008 brachte es auf 9,5 Anzeigenseiten, 01/2008 auf 8,5. Ansonsten sieht es düster aus mit 3-5 Seiten Werbung, die Stellenweise auch noch auf Kooperationen „Anzeigentausch“ mit anderen Verlagen zurückgeht. Keine Ausgabe hat weniger als 100 redaktionelle Seiten, bei 06/2008 bleiben nach Abzug des Posters immer noch 109 übrig.

Insgesamt wurden 174 Wii-PAL-Spiele und 17 US-Importe getestet. Dazu kommen noch 201 Nintendo DS-Tests. Ausgabe 04/2008 hatte 44 Wii-Spiele im Test, 02/2008 und 06/2008 lediglich 17. Satte 46 DS-Tests gibt es in Ausgabe 07/2008, nur 17 in Heft 04/2008.

Die höchste vergebene Wertung 2008 sind epische 99% für Super Mario Galaxy, die niedrigste dürfen sich gleich drei Titel teilen: Balls of Fury (03/2008), Kidz Sport Ice Hokey US (04/2008) und Hamster Heroes (05/2008) kommen gerade mal auf 17%.

Die Durschnittswertungen pro Ausgabe (Wii)
01/2008 – 72,7%
02/2008 – 64,8%
03/2008 – 64,6%
04/2008 – 43,6%
05/2008 – 56,1%
06/2008 – 63,9%
07/2008 – 72,8%

Die Durschnittswertungen pro Ausgabe (DS)
01/2008 – 71,9%
02/2008 – 64,8%
03/2008 – 63,5%
04/2008 – 66,4%
05/2008 – 70,8%
06/2008 – 66,0%
07/2008 – 70,2%

Die Top 10 im Jahr 2008 (Wii)
1. Super Mario Galaxy 99%
2. Super Smash Bros. Brawl 94%
3. Mario Kart Wii 91%
4. Okami 91%
5. No More Heroes US 90%
6. Rock Band 90%
7. Pro Evolution Soccer 2008 87%
8. Zack & Wicki: Der Schatz von Barbaros 87%
9. De Blob 86%
10. FIFA 09 All-Play 86%

Die Top 10 im Jahr 2008 (DS)
1. Advance Wars: Dark Conflict 93%
2. The Legend of Zelda: Phantom Hourglas 93%
3. The World ends with you 91%
4. Ninja Gaiden: Dragon Sword 90%
5. Final Fantasy IV 88%
6. Final Fantasy Tactics A2 88%
7. Final Fantasy XII Revenant Wings 86%
8. Phoenix Wright 3 86%
9. Puzzle Quest Challenge of the Warlords 86%
10. Viva Piñata: Pocket Paradise 86%

Die Flop 23 im Jahr 2008 – Wertung unter 30% (Wii)
1. Balls of Fury 17%
2. Kidz Sport Ice Hokey US 17%
3. Hamster Heroes 17%
4. Anubis II 18%
5. Kidz Sport International Soccer US 18%
6. London Taxi Rush Hour US 18%
7. Tischfußball 2008 18%
8. Classic British Motor Racing 19%
9. Die ultimative Brettspielsammlung 19%
10. Kidz Sport Basketball US 19%
11. Ninjabread Man 19%
12. Showtime Championship Boxing 19%
13. Big Racer 2 20%
14. Offroad Extreme 20%
15. Billy the Wizard: Rocket Broomstick 22%
16. Mini Desktop Racing 22%
17. Monster Trux Arenas 22%
18. Myth Makers: Orbs of Doom US 22%
19. Cruis’n 23%
20. Myth Makers: Trixie in Toyland 23%
21. Chicken Shoot 25%
22. Rock ’n’ Roll Adventures 25%
23. WWII Aces US 27%

Die Flop 10 im Jahr 2008 (DS)
1. Arctic Tale 30%
2. Powershot Pinball Constructor 34%
3. Jackass – The Game 36%
4. Fish Tycoon 38%
5. Mein persönlicher Yoga-Trainer 40%
6. Ratatouille: Frohes Festmahl 40%
7. Steel Horizon 40%
8. Street Football 40%
9. High School Musical: Work this out 41%
10. Power Rangers Super Legends 41%

Wii Magazin 01/2008-07/2008


Xbox Games Jahrgang 2008 (02/2008-01/2009)

Xbox Games 02/2008-01/2009

Auch von Xbox Games umfasst der komplette Jahrgang 868 Seiten – macht genau 124 Seiten pro Ausgabe. Im Gegensatz zum Wii Magazin gibt es anzeigenmäßig keine Ausreißer nach oben – die Anzeigenlage ist über das ganze Jahr hinweg enttäuschend und reicht von 3 1/3 Seiten bis 6,5 Seiten. Darin sind teilweise bereits Anzeigenkooperationen mit anderen Verlagen enthalten. Auch nach Abzug des Posters geht es nie unter 100 redaktionelle Seiten.

Insgesamt wurden 123 PAL-Spiele und 14 US-Importe getestet (ohne XBLA). Ausgabe 04/2008 hatte nur 12 Tests, 01/2009 satte 29.

Die höchste 2008 vergebene Wertung ist 98% für GTA IV, die niedrigste mit 30% für MTV Pimp my ride. Beide befinden sich in Ausgabe 04/2008.

Die Durschnittswertungen pro Ausgabe
02/2008 – 71,3%
03/2008 – 74,3%
04/2008 – 66,2%
05/2008 – 75,6%
06/2008 – 74,3%
07/2008 – 76,5%
01/2009 – 80,2%

Die Top 10 im Jahr 2008
1. Grand Theft Auto IV 98%
2. Rock Band 93%
3. Prince of Persia 92%
4. Race Driver Grid 92%
5. Fable II 91%
6. Fallout 3 91%
7. Left 4 Dead 91%
8. Rock Band 2 91%
9. Dark Sector 90%
10. Far Cry 2 90%

Die Flop 10 im Jahr 2008 – Wertung unter 50%
1. MTV Pimp my Ride 30%
2. Jumper Griffin’s Story US 31%
3. Turning Point: The Fall of Liberty 42%
4. Spectral Force 3 US 43%
5. The History Channel: Battle for the Pacific 43%
6. Hellboy: The Science of Evil 44%
7. America’s Army: True Soldiers US 45%
8. Loony Tunes ACME Arsenal 45%
9. World Championship Poker 2: All-in 48%
10. Monster Jam 49%

Xbox Games 02/2008-01/2009


Das waren die Zahlenspiele für 2008. Die letzten beiden Teile des Jahresrückblicks erscheinen um Weihnachten herum.

Zahlenspiele 2008 – Jahresrückblick Teil 1

Ob Zeitschriften, Fernsehsender oder Internetseiten, im Dezember gibt es Jahr für Jahr ein Thema, welches unter Garantie kommt. Nein, nicht der ganze Weihnachtskitsch, sondern der obligatorische Jahresrückblick.

An dieser Stelle wünsche ich euch viel Spaß mit jeder Menge Zahlen und viel unnützem Wissen.

Vorabhinweise:

Die Jahrgänge entsprechen nicht zwangsläufig dem Heftaufdruck. Ich pflege für gewöhnlich nicht im Oktober Neujahr zu feiern. Zudem ist keine Vergleichbarkeit gewährleistet, wenn ich die Februar-Ausgabe von Ende Dezember mit der Februar-Ausgabe von Ende Januar vergleichen würde.

Es werden weder alle Spielehefte behandelt, noch alle im selben Umfang.

360 Live Jahrgang 2008 (01/2008-12/2008)

360 Live 01/2008-06/2008

Das Xbox-Magazin von Richard Löwenstein brachte es 2008 im Durchschnitt auf 86 Seiten Heftumfang. Im Schnitt gab es 74 1/3 redaktionelle Seiten, 9 1/3 Seiten Werbung und 2 1/3 Seiten Eigenwerbung pro Ausgabe.

Zehn Ausgaben hatten jeweils 84 Seiten Heftumfang. Die einzigen Ausnahmen sind 10/2008 mit 92 und 11/2008 mit 100 Seiten. Mit 81,75 redaktionellen Seiten enthält Nr. 11/2008 die meisten redaktionellen Seiten, genauso wie mit 15,25 Seiten die meiste Werbung. Heft 12/2008 darf den unrühmlichen Jahresrekord mit den wenigsten redaktionellen Seiten tragen, gerade einmal 66,5 gibt es – gleichzeitig enthält die Ausgabe vier Seiten Eigenwerbung, bis einschließlich 09/2008 gab es nur zwei. Drei Ausgaben (04/2008, 05/2008, 08/2008) dürfen sich mit je 5,5 Seiten den niedrigsten Anzeigenstand teilen. Alle Ausgaben umfassen insgesamt 1032 Seiten.

Pro Ausgaben wurden in etwa neun Xbox 360 Spiele getestet. Insgesamt gab es 111 Tests, bei zwei Spielen (Viking und Fallout 3) wurde die Wertung in der darauffolgenden Ausgabe in einem erneuten Test nachgereicht.

Nur vier Tests gibt es in 05/2008. In 12/2008 gibt es zwar satte 18 Tests, aber dafür null Previews.

Die drei am höchsten bewerteten Spiele sind:
1. *Indiziert* mit 9,7/10 (Ausgabe 12/2008)
2. Ikura mit 9,5/10 (Ausgabe 05/2008)
3. GTA IV mit 9,3/10 (Ausgabe 06/2008)

In Ausgabe 01/2008 und 04/2008 haben Dark Messiah of Might and Magic: Elements bzw. Viking die höchste Wertung mit 8,7/10. Im Gegenzug hat das schlechteste Spiel in Heft 02/2008 eine Wertung von 7,2 Punkten – Crash of the Titans.

Die „Goldene Himbeere“ dürfen sich gleich vier Spiele teilen. ACME Arsenal (01/2008), World Championship Poker 2 (03/2008), Iron Man (06/2008) und Wall-e (09/2008) – sie alle haben jeweils nur 4,7/10 bekommen.

Die beliebteste Farbe für den hässlichen bunten Rand auf dem Cover ist orange, vier Mal war der Balken in dieser Farbe. Seit 04/2008 ist er aufs Cover aufgedruckt und lässt sich nicht mehr entfernen, Ausnahme ist 06/2008. Die Sonderfarbe Silber kam nur ein mal zum Einsatz.

360 Live 07/2008-12/2008


Bravo Screenfun Jahrgang 2008 (01/2008-12/2008)

Bravo Screenfun 01/2008-06/2008

Langsam, aber sicher wird die Luft für das Spiele-Magazin aus dem Bauerverlag dünn, sehr dünn. Im dritten Quartal 2008 sank die Auflage um rekordverdächtige 71% auf klägliche 14.604 Exemplare. Den erneuten Relaunch durch den neuen Chefredakteur Holger Reher, der seit 05/2008 das Heft führt, kann man als völlige Pleite bezeichnen.

2008 gab es zwei verschiedene Layouts und drei unterschiedliche Coverdesigns. Von der Strategie keine Spiele groß anzupreisen, die die Zielgruppe eh nicht spielen darf, ist man wieder abgerückt. Seit der September-Ausgabe sind wieder Shooter auf dem Cover.

Miss Croft hat es zwei Mal auf den Titel geschafft. Seit Oktober tragen die Coverheadlines keine Spielenamen mehr – Den Einstieg macht Far Cry 2 mit der Headline „Feuer Frei“. Auf dem Cover der Dezember-Ausgabe ist ein Depppenapostroph.

Jede Bravo Screenfun des Jahres 2008 hat 100 Seiten, der komplette Jahrgang umfasst also 1200 Seiten. Alle „extreme“ sind in Ausgabe 01/2008 vereint. Die meisten Anzeigenseiten (11), die wenigste Eigenwerbung (1 Seite), die wenigsten redaktionellen Seiten (88). Ausgabe 10/2008 enthält nur klägliche zwei Anzeigenseiten und zwei Seiten Eigenwerbung, kommt also auf 96 redaktionelle Seiten. Jede Ausgabe von 2008 hat weniger Anzeigenseiten als die jeweilige Ausgabe im Jahr 2007.

Im Schnitt gab es 92 redaktionelle Seiten, 5 4/5 Anzeigenseiten und 2 1/5 Seiten Eigenwerbung pro Ausgabe. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Anzeigenaufkommen fast halbiert.

Bravo Screenfun 07/2008-12/2008


GamePro Jahrgang 2008 (02/2008-01/2009)

GamePro 02/2008-07/2008

Weder von der Auflage her noch von den Umfängen her kann man das Jahr 2008 als Glanzstück der GamePro-Geschichte beschreiben.

Die Ausgaben vom April, Mai und November haben den Sprung über die Marke von 100 Seiten geschafft. Die acht zusätzlichen Seiten im April und Mai sind 1:1 in ein Poster geflossen, im November gibt es ausschließlich mehr Werbung.

Klägliche 3 1/4 Seiten haben es in die Ausgabe vom September (10/2008) geschafft. Aufgrund dessen hat das Heft mit 92 3/4 die meisten redaktionellen Seiten. Zählt man die Poster mit, sind es April und Mai mit 95 bzw. 100 Seiten. Satte 27 1/8 Seiten Werbung gibt es im Novemberheft. Das Dezemberheft kommt auf ebenfalls auf beachtliche 24 1/8 Seiten, im Gegensatz zum Vormonat hat man den Heftumfang aber auf 100 Seiten gedeckelt. So bleiben gerade mal 72 1/8 Seiten für redaktionelle Seiten übrig – bei einem Multiformat-Heft.

Der komplette Jahrgang 2008 umfasst 1232 Seiten, pro Ausgabe also 102 2/3 Seiten. 88 2/3 Seiten sind für redaktionelle Inhalte im Schnitt reserviert, knapp 11 Seiten für Anzeigen und 3 1/4 Seiten für Eigenwerbung.

Little Big Planet hat es zwei Mal aufs Cover geschafft. Von Dezember 2002 bis April 2008 kostete eine Ausgabe je € 4,99. Seit Mai 2008 sind es € 5,50. Im Juli wurde die DVD-Hülle für Abonnenten gestrichen. Im 3. Quartal 2008 sackte die Aboauflage erstmals seit dem vierten Quartal 2004 unter die Marke von 10.000.

GamePro 08/2008-01/2009


Games Aktuell Jahrgang 2008 (01/2008-12/2008)

Games Aktuell 01/2008-06/2008

Computec hat das Heft in diesem Jahr wahrlich auf Achterbahnfahrt geschickt. Seit Februar ist das Magazin mit Doppel-DVD ausgestattet. Im Laufe diesen Jahres hatte das Heft vier verschiedene Papiersorten – die alte aus CyPress-Zeiten, billigstes Altpapier durch einen Fehler beim Druckereiwechsel, danach relativ normales Papier und anschließend eine dickere Sorte. Der Preis wurde zwei Mal angehoben, mit Ausgabe 02/2008 von € 2,99 auf € 3,50 und im Oktober auf € 3,90.

Die Ausgaben 03/2008, 06/2008 und 11/2008 sind auch als € 7,99 teure Premium-Ausgaben erschienen. Vermutlich als Abwehrreaktion auf die consolPlus gibt es die Games Aktuell seit Ausgabe 10/2008 auch als Magazin-Ausgabe ohne DVD und Poster für € 1,99. Es sind dieses Jahr zwei Sonderhefte erschienen.

Need for Speed: Undercover hat zwei Coverstorys bekommen, GTA IV schmückt ebenfalls zwei Mal das Cover und darf sich sogar noch ein drittes mit MGS4 teilen.

Der komplette Jahrgang umfasst 1224 Seiten, im Schnitt also 102 Seiten pro Ausgabe. Durchschnittlich sind davon knapp 83 für redaktionelle Inhalte, ca. 12 1/3 für Anzeigen und ca. 6 2/3 Seiten für Eigenwerbung vergeben. Der Anteil an Eigenwerbung hat zugenommen, der Anteil an redaktionellen Seiten wurde reduziert.

Mit 33,5 Seiten Werbung markiert Ausgabe 11/2008 die Jahreshöchstmarke. Den Tiefststand an redaktionellen Seiten weist, wen mag das noch überraschen, natürlich wie es nicht sein sollte, das Dezemberheft auf. Gerade mal 73 1/5 Seiten sind es. Die Januar-Ausgabe hatte noch 88 Seiten für die Redaktion frei gehalten. Gerade einmal 5 1/3 Seiten Anzeigen gab es im Juni. Im September und Oktober hat Computec die Eigenwerbung auf rekordverdächtige 11 Seiten hochgefahren.

Die Games Aktuell ist dieses Jahr wieder in die IVW eingetreten.

Games Aktuell 07/2008-12/2008


GameStar (02/2008-01/2009)

GameStar 02/2008-07/2008

Das Zauberwort in diesem Jahr dürfte für die GameStar „Line extension” gewesen sein. So wurden die World of Warcraft-Hefte zu einer eigenen Reihe ausgebaut und optisch überarbeitet. Zusätzlich hat das Sonderheft ein Sonderheft bekommen, das WoW-Kompendium. Ansonsten hat man die Sonderheftproduktion außerhalb von WoW gegen null gefahren. Außer, dass die Spielebox noch ein zweites Mal für 5 Euro weniger in den Handel kam, ist dieses Jahr dort nichts Weiteres passiert.

Nach rund fünf Jahren der Preisstabilität müssen seit April 31 Cent mehr für die DVD-Ausgabe gezahlt werden. Die XL-Ausgabe wurde ebenfalls um diesen Betrag teurer. Zusätzlich sind dieses Jahr drei XXL-Ausgaben erschienen. Ganz nach Vorbild von Computecs Premium-Ausgaben verpackt auch IDG die GameStar gelegentlich in eine aufwändige Hülle und legte ein paar Gimmicks bei, sodass für Heft und Beilagen € 9,99 ausgegeben werden können.

Der komplette Jahrgang 2008 umfasst 2136 Seiten, eine Ausgabe ist somit im Durschnitt 178 Seiten stark. Davon sind 126 für Inhalte, 48,5 für Werbung und 3,5 Seiten für Eigenwerbung vorgesehen.

Von Januar bis Juni hatte jede Ausgabe 180 Seiten und Juli bis Oktober 172 Seiten. Durch fast 62 Anzeigenseiten erreichte die Novemberausgabe 196 Seiten Gesamtumfang. Das Dezemberheft enthält den Jahreshöchstwert an Werbung, satte 64 Seiten. Unverständlicher Weise wurde der Umfang auf 172 Seiten zurückgefahren, sodass am Ende nur 105 Seiten für redaktionelle Inhalte übrig blieben. Mit 39 1/4 Seiten gab es im September die wenigste Werbung, die März-Ausgabe hat mit 131 die meisten redaktionellen Seiten.

GameStar 08/2008-01/2009


gamesTM (04/2008-01/2009)

GamesTM 04/2008-08/2008

Gescheitert ist sie noch nicht, Erfolg sieht aber anders aus – der zweite Versuch, die gamesTM in Deutschland zu etablieren. Bereits mit Ausgabe drei wächst das Heftformat, mit Ausgabe fünf gibt es ein an das Schwesterheft angelegtes Coverdesign und mit Heft #10 geht es zurück zu den Wurzeln. Allerdings wird die Klebebindung weggespart und vorerst kommt das Heft nur noch zweimonatlich. Mit Heft #9 wurde der Preis moderat um 10 Cent angehoben.

Der komplette Jahrgang (10 Ausgaben) umfasst 1080 Seiten, das entspricht 108 Seiten pro Ausgabe. Einzig die Erstausgabe mit 100 und die Oktober-Ausgabe weichen mit 116 Seiten von diesem Wert ab. Im Schnitt gibt es knapp 86 redaktionelle Seiten, 19 Anzeigenseiten und drei Seiten Eigenwerbung. Die wenigste Werbung ist mit 9 1/3 Seiten in Heft #1, die meiste in Heft #9 mit 25 Seiten zu finden. Mit 90 2/3 Seiten gab es im Juli die meisten redaktionellen Inhalte, mit 79 1/5 Seiten im September die wenigsten.

Die höchste Wertung hat GTA IV mit 9,6/10 in Ausgabe #3 bekommen. Die niedrigste Wertung stammt aus dem Kurztestteil der gleichen Ausgabe, 2,4/10 für Germany’s Next Topmodel. In Ausgabe #8 hat kein Spiel im großen Testteil weniger als 8,1/10 erhalten.

GamesTM 09/2008-01/2009


Teil 2 folgt in den kommenden Tagen.

Lifelog Spielehefte 2007 – Jahresrückblick Teil 2 von 2

Natürlich war auch 2007 nicht alles schlecht und es hat durchaus die ein oder andere Perle neu an den Kiosk geschafft, die Spieleheftlaunches im Überblick:

Buffed 09+10/2007Buffed
Chefredakteur: Heinrich Lenhardt
Segment: MMORPG-Spielemagazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 5,90
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 09+10/2007 (22.08.2007)
Ausgaben derzeit: #3

Lenhardt kann’s noch immer. Buffed – Das Magazin für Rollenspieler ist zweifellos der Heftlaunch des Jahres 2007. Im Gegensatz zur eingestellten eGames hat man sich ganz klar auf den Schwerpunkt Onlinerollenspiele konzentriert und versorgt damit die Leser alle zwei Monate. Das Heft ist im Hochpreissegment angesiedelt, hat allerdings nicht unter den computectypischen Sparmaßnahmen zu leiden. 132 Seiten bestes Papier und sieben Sammelkarten. Das Layout ist erfrischend und nicht das triste Grau-in-Grau. Ebenfalls ungewöhnlich für Computec, der Leser wird endlich mal nicht gesiezt. Die Verkäufe geben dieser Strategie recht, Ausgabe #1 war nahezu ausverkauft und Heft #2 war vielerorts ebenfalls vergriffen. Hoffen wir, dass es so bleibt und sich die anderen Heftes des Verlages an Buffed ein Beispiel nehmen dürfen.

Kids Gamer 01/2007Kids Gamer
Leitende Redakteurin: Silke Menne
Segment: Multiformat Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 2,99
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Erstausgabe: 01/2007 (12.09.2007)
Ausgaben derzeit: #2

Ein Heft, das die Welt nicht braucht, Kids Gamer reiht sich nahtlos in die uninteressante Massenware des Verlages ein. Das Layout hätte schon im Jahr 2000 niemand mehr von den Socken gehauen und Zielgruppe sind mal wieder die ganz jungen Spieler, die sich beharrlich weigern irgendwelche Zeitschriften zu kaufen. Den großen Erfolg dürfte Computec angesichts 50.000er Druckauflage und vierteljährlicher Erscheinungsweise nicht erwarten. Noch uninteressierter als die Käufer zeigten sich bei Heft #2 die Anzeigenkunden, es gibt nur verlagseigene Werbung.

NMAG 10/2007NMAG
Chefredakteure: Jonas Weise, Marvin Dere
Segment: Nintendo-Magazin
Verlag: IDG Entertainment Media
Preis: € 1,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 10/2007 (28.09.2007)
Ausgaben derzeit: #4

Print 2.0? Ausnahmsweise geht Print diesmal nicht digital, sondern den Weg zurück. Aus einem Fanprojekt und einem PDF wird ein gedrucktes Heft. Ausnahmeweise mal kein Prozentsystem oder eine Februar-Ausgabe mit dem EVT vor Weihnachten. NMag ist eine wohltuende Abwechselung am Kiosk. Leider ist man ziemlich vom Lektorat abhängig, in Ausgabe #3 hat man sich da nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert. Kein extra Heftumschlag und wohl eine der günstigsten Papiersorten sorgen sicherlich dafür, dass man schon mit relativ geringen Verkäufen schwarze Zahlen schreibt, verpassen dem Heft leider aber ein etwas billiges Image. Zu Unrecht!

PC Games Hardware Extreme 01/2008PC Games Hardware Extreme
Chefredakteur: Thilo Bayer
Segment: PC Spielehardware-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 5,99
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Erstausgabe: 01/2008 (19.12.2007)
Ausgaben derzeit: #1

Scheinbar scheint es auch einen Markt für Übertaktungsfreaks zu geben, denen einige Seiten im Mutterheft nicht reichen und mehr wollen. PCGX erscheint im Pocket-Format, welches die Konkurrenz für ihre WoW-Sonderheftreihe recht erfolgreich einsetzt. Ob der Markt für dieses wirklich „Special“-Interest-Heft groß genug ist, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

play³ 05/2007play³
Leitender Redakteur: Maik Bütefür
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 5,30
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 05/2007
Ausgaben derzeit: #9

Eine märchenhafte Geschichte ohne Happy End? Inhalt, Ausstattung und Verkäufe haben gestimmt, um CyPress zu retten hat es angesichts des unfassbaren Ausmaßes des PC PowerPlay-Desasters nicht gereicht. Die PlayZone aus dem Stand mit doppelt so hohen Verkäufen geschlagen und auch der GamePro-Konkurrenz gemacht. Und dann? Ja, dann wanderte das Heft von CyPress zu Computec. Die Redaktion wollte nicht wechseln, also lässt man das Heft von den PlayZone-Redis machen. Nebenbei streicht man dreißig redaktionelle Seiten und erntet die CyPress-Lorbeeren in Form von einer beeindruckenden Anzeigenperformance ab. Als wäre das nicht genug, wird auch noch nach der Preisschraube nach oben gedreht. Bitter.

play vanilla 05+06/2007play vanilla
Chefredakteurin: Petra Fröhlich
Segment: Multiformat-Magazin/Frauenzeitschrift
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 3,90
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 05+06/2007 (04.04.2007)
Ausgaben derzeit: #5

Das Spieleheft nur für Frauen oder eine Frauenzeitschrift nur Spiele? Eher letzteres. Schön bunt, wenig Tiefe, Casualgames, Sims und Co. Natürlich auch gerne mit Anzeigen, die nur durch Kennzeichnung mit selbigen Wort als solche zu erkennen sind. In der Unternehmenspräsentation vom 3. Quartal 07 wurden noch 40.000 verkaufte Exemplare angegeben, in den aktuellen Mediadaten (Stand: November 07) sind es gerade mal noch 26.000. Wie immer gilt, Verlagsangaben sind mit Vorsicht zu genießen und die saftige Preiserhöhung von 2,50 auf 3,90 dürftige ihr übriges leisten.

SLM – Das Second Life-Magazin 12/2007SLM – Das Second Life-Magazin
Chefredakteur: Peter Vignold
Segment: Spielemagazin
Verlag: Runwayverlag GmbH
Preis: € 3,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/2007 (15.11.2007)
Ausgaben derzeit: #2

Der Hype um Second Life ist längst wieder abgeflaut, trotzdem entschied man sich im Bendorfer Runwayverlag dazu dem Onlinespiel ein eigenes Heft zu spendieren. Als nicht SL-Spieler kann ich die inhaltliche Qualität der 100 Hochglanzseiten nicht beurteilen, die Kollegen von „Das Zeitschriftenblog“ geben dem Magazin keine sechs Monate.

Wii Player 05+06/2007Wii Player – Das Magazin
Redakteur: Christoph Kraus
Segment: Nintendo-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 3,30
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 05+06/2007 (18.04.2007)
Ausgaben derzeit: #5

Entgegen erster Befürchtungen recycelt man nicht die N-Zone noch ein zweites Mal, stattdessen darf man sich eher die Artworks mit der play vanilla teilen. Der Inhalt ist für die viel beschworenen Casualgamer voll in Ordnung. Nun müsste man ihnen noch erzählen, dass es das Heft überhaupt gibt und sie es kaufen oder zumindest mal angucken sollten. Die 68 häufig schon am Kiosk ziemlich zerknickten Seiten finden bislang kaum Käufer. Unabhängig davon, was die Mediadaten sagen.

Außerdem erschien noch folgende Papercut Instantmassenware:
A-Z der Nintendo DS Cheats, Mega PlayStation, Pocket Monster Solutions, PS2 Mega Cheats, X360 Megacheats

Sowie folgende Konsolen-Sonderhefte mit genrefremden Mutterheft:
c’t Special: PlayStation 3; TV Pur präsentiert JUMP

Nekrolog Spielehefte 2007 – Jahresrückblick Teil 1 von 2

Das Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu. Zeit um zurückzublicken, von welchen Spieleheften wir uns trennen mussten:

EDGE 07+08/2007EDGE
Chefredakteur: Harald Wagner
Segment: Multiformat-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 5,00
Erscheinungsweise: achtwöchentlich
Erstausgabe: 12/2005 (12.10.2005)
Finalausgabe: 07+08/2007 (30.05.2007)
Ausgaben gesamt: #19

Was passiert, wenn man von einer eher mäßigen Übersetzung den Preis im Laufe der Zeit von 2,99 auf satte 5 Euro anhebt und die Erscheinungsweise von vier- auf achtwöchentlich umstellt? Genau, man erhält ein nahezu unverkäufliches Heft. Vom Tod der deutschen Edge dürfte schlussendlich kaum jemand noch etwas mitbekommen haben.

eGames 11+12/2007eGames
Chefredakteur: Stephan Freundorfer
Segment: Online-Spielemagazin
Verlag: Bauer Verlag
Preis: € 3,90
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 12/2006 (25.10.2006)
Finalausgabe: 11+12/2007 (24.10.2007)
Ausgaben gesamt: #12

Ein Magazin für Onlinespiele-Spieler? Klingt gar nicht mal so übel, schließlich gibt es kein anderes Heft, welches diese Zielgruppe bedient. Und so geht die eGames auch mit satten 200.000 gedruckten Heften an den Start. Problem an der Sache wieder nur, man ist zu breit aufgestellt, kein Spiel bekommt genug Platz. Weder Shooter noch MMORPG. Die Tatsache lässt sich 1:1 in die Verkaufszahlen übertragen. Erst wechselt man auf zweimonatliche Erscheinungsweise, nur kurz danach ist Schluss. Am Ende dürften es kaum noch erträgliche 20.000 Exemplare gewesen sein.

PC PowerPlay 10/2007PC PowerPlay
Stellv. Chefredakteur: Florian Stangl
Segment: PC-Spielemagazin
Verlag: CyPress GmbH
Preis: € 2,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/2004 (19.11.2004)
Finalausgabe: 10/2007 (26.09.2007)
Ausgaben gesamt: #35

Vier Layouts in drei Jahren, einen sich nach der DVD-Affäre dauerhaft im Urlaub befindenden Chefredakteur, Verkaufszahlen von wohl weniger als 50.000 und mit jeder der 35 Ausgaben Verlust gemacht, das ist die Erfolgsbilanz der PC PowerPlay. Als Sahnehäubchen obendrauf verdanken wir dem Heft und dem unfähigen Verlagsleiter Alessandro de Bochdanovits, dass es den CyPress Verlag heute nach zwölf Jahren nicht mehr gibt.

play 04/2007play THE PLAYSTATION
Chefredakteur: Stephan Girlich
Segment: PlayStation Magazin
Verlag: CyPress GmbH
Preis: € 4,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 09/1997 (27.08.1997)
Finalausgabe: 04/2007 (21.03.2007)
Ausgaben gesamt: #119

Erst von Ex-Chefredakteur Dirk Gemeinhardt abgewirtschaftet, dann von CyPress kaputt gespart. So lassen sich die letzten Jahren der play beschreiben. 20.000 Käufer gab es zuletzt, zu wenig um fortzubestehen. Doch statt eines totalen Relaunches machte man das Heft lieber dicht und startete, zugegeben sehr erfolgreich, die play3. Von selbiger quetscht Computec derzeit nach der CyPress-Pleite allerdings sehr erfolgreich Seele und Inhalt des Heftes aus und erntet bei massiven Kostensenkungen und einer Preiserhöhung die Lorbeeren.

OPM2 04/2007PlayStation 2 – Das offizielle Magazin
Chefredakteur: Christian Blendl
Segment: PlayStation Magazin
Verlag: CyPress GmbH
Preis: € 6,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 01/2001 (23.11.2000)
Finalausgabe: 04/2007 (28.03.2007)
Ausgaben gesamt: #80

Wurde im Zuge des play3-Launches eingestellt. Vorausgegangen war ebenfalls ein starken Auflagenverlust durch einen völligen Fehlgriff beim Relaunch des Heftes und dem Zusammenlegen des Heftinhaltes mit der play THE PLAYSTATION.

PLAYZONE 01/2008PLAYZONE
Leitender Redakteur: Maik Bütefür
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 4,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/1998 (11.11.1998)
Finalausgabe: 01/2008 (19.12.2007)
Ausgaben gesamt: #112

Jeder bekommt was er verdient, früher oder später. Die stets fehlerlose und unfehlbare PLAYZONE wurde von den Lesern auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Ob miserables Layout, gähnend langweilige Texte oder nicht als Werbung gekennzeichnete Anzeigen. Von den ehemals knapp 160.000 Käufern blieben nach zahllosen Fehlgriffen und -tritten nur noch 19.500 übrig. Der Leser ist nicht blöd. Wenn Verlag und Redaktion mit konstruktiver Kritik und Vorschlägen nichts anfangen können, muss man die einzige Sprache sprechen, die immer verstanden wird: Das Heft am Kiosk liegen lassen.

PSX Cheats 01/2007PSX Cheats & Codes
Chefredakteur: Heiner Hink
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: OSP Verlag
Preis: € 4,00
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 04/2000 (30.06.2000)
Finalausgabe: 01/2007 (05.01.2007)
Ausgaben gesamt: #37

Mit Tipps und Tricks-Heften lässt sich im Jahr 2007 kein Blumentopf mehr gewinnen, außer man heißt „World of Warcraft“-Sonderheft. So schließt PSX Cheats & Codes nach knapp sieben Jahren. Der Nachfolger des Publish Verlags, OSP, hat sich von allen seinen PC- und Spielezeitschriften getrennt und gibt heute in erster Linie Sudoku-Hefte heraus.

Lifelog, Teil 2 des Jahresrückblickes folgt in den nächsten Tagen.