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Und die Moral von der Geschicht’…? – Die Themen der PC Presse

Jeden Monat bzw. alle 14 Tage, wenn ich mir meine c’t hole, werfe ich am Kiosk auch einen Blick auf die Cover der Computer-Hefte, vornehmlich derer mit PC im Titel. Die „Eyecatcher“ der Ausgaben dieses Jahres von PC Go, PC Magazin und PC Pr@xis habe ich an dieser Stelle mal zusammengetragen:

Themen der PC-Presse

Ja, der Weka-Verlag hat da 2007 schon mal ne Rüge vom Presserat bekommen, an der Themenwahl hat sich aber nichts geändert. Seltsamer Weise habe ich aber auch in Foren noch nie Beschwerden über derartige Berichterstattung gelesen. Fragt hingegen mal ein User nach einem No-CD-„Patch“ für ein aktuelles Spiel, ist die Aufregung hingegen groß.

Wie würde wohl das Echo in den Foren und in der Spiele/Filmbranche ausfallen, wenn GameStar und PC Games gleich zeigen würden, wie man über Emule und Co. an die getesteten Games käme oder wenn Widescreen Tipps zum Kinofilmdownload/DVD knacken geben würde?

Stört es Universal, EA und Co. nicht, wenn PC-Anwendermagazine regelmäßig mit derartigen Themen um Käufer buhlen oder bekomme ich da einfach nichts von mit?

Update: Lieber die Themen als Bild, man muss ja nicht alles im Googleindex stehen haben um Besucher zu catchen…

Irgendwann kommen sie bestimmt zurück…

…die Magazine mit Herz und Seele. Bis es soweit ist, wird man auf dem deutschen Markt allerdings weiterträumen müssen.

Video Games, fungeneration und Videogames Montage

Ist es denn zuviel verlangt wieder ein Heft machen, welches auf mich als Leser und nicht auf irgendwelche „Marktforschungstestpersonen“ zugeschnitten ist?

Als CyPress vor ziemlich genau 10 Jahren begann „play PLAYSTATION“ zu planen, wäre das Heft wohl bei jedem Test durchgefallen. Obwohl Nintendo-Hefte gerade „in“ waren, entschied man sich dagegen eines herauszugeben und probierte etwas völlig neues. Man startete am 27.08.1997 Deutschlands erstes unabhängiges PlayStation-Magazin. 35.000 verkaufte Hefte wurden erwartet. Als die ersten Verkaufszahlen eintrafen, dürfte man das Knallen der Sektkorken noch bis zum Hamburger X-Plain Verlag gehört haben. Bereits im Ende 1997 wanderten monatlich um die 100.000 Ausgaben über die Ladentheke, Tendenz steigend.

Natürlich sind die Zeiten heute anders und Auflagen jenseits der Marke von 150.000 verkauften Heften im Videospielsektor dürften nicht mal mehr in den kühnsten Träumen der Verlagsmanager eine Rolle spielen.

Die Frage bleibt dennoch, warum wird heute nichts mehr gewagt? Warum kommt auf jedes „warum macht ihr dieses und jenes nicht?“ als einzige Antwort: „Die Marktforschung hat ergeben, dass [Bitte Begründung nach Wahl einsetzen].“ .