Archiv für ‘Spielehefte’ Kategorie

Magaziniac-History: Handheld

Eine neue Konsole erscheint und wie selbstverständlich erscheinen früher oder später die entsprechenden Singleformat-Hefte, die ausführlich über „ihr“ System berichten. Bei den tragbaren Konsolen „Handhelds“, und mögen sie noch so erfolgreich sein, gaben und geben sich die deutschen Verlage immer äußerst zurückhaltend. Zeit zu schauen, was es an Magazinen in den deutschen Blätterwald schaffte.

 

1998: Die Reise beginnt

 Pocket Power Color 01/1999Acht Jahre nach dem Europastart des Gameboys und mit Erscheinen des Gameboy Colors schafft es mit „Pocket Power Color“ das erste Gameboy-Magazin auf den deutschen Markt. Die Ehre gebührt dem BriStein Verlag, der sich Ende 1998 dazu entschließt das DM 5,90 teure Magazin zu publizieren. Auf dem Titel macht sich in typischer Nintendo-Magazin-Manier ein Mario breit, eines der Titelthemen ist in prophetischer Voraussicht das „Pocket Monster-Phänomen“.

 

1999: Das Erwachen

 Fun Color 06/1999Wie üblich lässt sich über alle Dinge, die hübsch, jedoch erfolglos waren eines sagen: Sie waren ihrer Zeit voraus. Im Frühjahr 1999 erscheint die zweite Ausgabe von „Pocket Power Color“ bereits zum reduzierten Preis von DM 3,90. Damit ist es auch schon um das erste deutsche Handheld-Magazin geschehen. Die Idee ist gut und lobenswert, die Umsetzung ebenfalls annehmbar, der Zeitpunkt jedoch zu früh.
Am 8.10.1999 erschienen Pokémon Rot & Blau in Deutschland und verhelfen dem Gameboy zu einem unglaublichen Popularitätsschub. Der Pro Verlag beglückt sein schwächelndes Nintendo Magazin „Nintendo Fun Vision“ mit einer Schwester Namens „Fun Color“. DM 4,90 kostete das gute Stück. Auch wenn sich natürlich quer durch die bunte Spielewelt getestet wird, liegt der Schwerpunkt doch mehr oder weniger auf der Pokémon-Berichterstattung. Die Erscheinungsweise wird zweimonatlich angesetzt.

 

2000: Willkommen Pokémon

 Game – The Gameboy Color Mag 05/2000Offizielle Verkaufszahlen gab und gibt’s es zu keinem Handheldmagazin, wenn jedoch weitere Hefte erscheinen, muss zumindest ein gewisses Marktpotenzial vorhanden sein. Allerdings wird dieses nicht von den deutschen Verlagen gesehen. So erscheint im April mit der DM 9,90 „Gameboy Bible“ ein Tipps-Heft von CyberPress Publishing, d. h. die Redaktion sitzt in Frankreich. Mit wahrscheinlich drei erschienenen Ausgaben bei vierteljährlichem Erscheinen ist das Vergnügen auch eher kurz. Mit „Game – The Gameboy Color Mag“ kommt der erste monatliche Titel zum Preis von DM 4,90. Getestet wird auch hier eine bunte Mischung an Spielen, das Thema Pokémon schwebt jedoch über allem. Herausgeber ist Quay Magazine Publishing – Massive Poster und komplette Solution, die Übersetzung aus dem Englischen zeigt nur wenig liebe zur deutschen Sprache. Sechs Ausgaben erscheinen, mit dem Novemberheft ist der Spuck bereits zu Ende. Mit Gameboy Power erscheint jedoch im Dezember bereits ein Nachfolgeheft mit „Neuem Fokus“, wo auch immer dieser liegen mag. Weiterhin werden Spiele verschiedenen Genres getestet und weiterhin ist Pokémon sehr dominant.

Des Weiteren erscheint in diesem Jahr noch mehr englische Massenware, auch wenn die Begriffe „Gameboy“ oder „Color“ im Titel auftauchen, so berichten die kurzlebigen und schlecht übersetzten Hefte hauptsächlich über Pokémon und nur am Rande über andere Gameboyspiele.

Die glücklichen Vertreter sind: Color Club (3 Ausgaben), Color Gamer (4 Ausgaben), Gameboy Fun (5 Ausgaben), Gameboy Power Pokémon (9 Ausgaben)

 

2001: Die nächste Generation

 GBX – Gameboy Xtreme Magazine 07+08/2001Der Pokémon-Hype flaut langsam ab oder normalisiert sich. „Fun Color“ hat zwar die Große Schwester „Fun Vision“ überlebt, muss jedoch Mitte des Jahres die Segel streichen. Am 22. Juni erscheint in Europa des Gameboy Advance. Das erste Heft lässt nicht lange auf sich warten, es ist die zweimonatliche GBX aus dem Hause Thin Ice Media. Das Hochglanz-Magazin ist mit DM 9,90 nicht ganz billig, hat jedoch jede Ausgabe eine Videokassette beiliegen. Auch wenn man nicht um das Thema Pokémon herumkommt, so nimmt es doch einen deutlich geringeren Stellenwert ein, als bei den bisher erschienenen Heften. Von „voller Solution“, „massiver Review“ und ähnlichen Stilblüten verschont einen natürlich auch diese Übersetzung nicht. Im gleichen Preissegment mit gleichwertiger Übersetzung präsentiert Paragon Publishing „Games Guide… to Gameboy Advance“ ein „einmaliges“ Vergnügen.

Ende des Jahres versucht es BriStein noch mal mit einem Handheldmagazin – diesmal ernsthaft. „Advance“ kommt vierteljährlich zum Preis von DM 9,80 und umfasst großzügige 132 Seiten. Die Optik ist an das weiße Standard-Layout der Schwesterhefte angelehnt.

 

2002

Mit der Ausgabe März/April erscheint die letzte Ausgabe von GBX, es folgt die Degradierung zur Beilage im neuen Gamecube Schwesterheft „G-Force“, von dem jedoch nur zwei Ausgaben erscheinen. Advance erscheint weiterhin regelmäßig.

 

2003

Die fünfte Ausgabe von Advance erscheint, die Sommerpause verlängert sich jedoch bis zum St. Nimmerleinstag.

 

2004

Es gibt kein Kaufmagazin für Mobile Spielkonsolen am Kiosk

 

2005: Ein neuer Anfang

PSP – Das offizielle Magazin 01/2005Der Nintendo DS erscheint, die PSP soll kommen, was liegt näher als ein neues Handheldmagazin zu beiden tragbaren Konsolen zu machen? Das denkt man sich auch beim Prime Verlag (bekannt durch das Cube Magazin von Richard Löwenstein) und werkelt an einem Heft namens „Mobile Player“. Dazu schaltet man auch fleißig Anzeigen im Cube Magazin. Dummerweise halten es die Anzeigenkunden für nicht sehr naheliegend in einem Heft für tragbare Konsolen zu werben und nachdem der Start mehrmals verschoben wird, kommt es letztlich nicht auf den Markt.

Ernst hingegen macht CyPress zum PSP-Launch am 1. September mit dem Titel „PSP – Das offizielle Magazin“. Wobei man ernst auch gerne in Anführungszeichen setzen kann, denn das extremst auf Lifestyle getrimmte und € 4,99 teure Heftchen besticht vor allem durch seine komplett inhaltsleeren Testtexte, sodass man zwangweise auf die Wertung angewiesen ist, um ein Spiel überhaupt einordnen zu können.

Dass man es auch richtig machen kann, zeigte Cybermedia mit der zum Start € 3,30 teuren Mobile Gamer. Fast perfektes Layout, eine gute Themenauswahl, interessante Tests und eine zweimonatliche Erscheinungsweise lassen hoffen.

 

2006

Sony hätte gerne das PSP-Magazin monatlich, was die Verkaufszahlen jedoch nicht hergeben. Stattdessen labelt CyPress das Heft nach einer Pause zu „Play Portable“ um, reduziert den Lifestylerotz ein wenig und lässt das Heft von nun an drei Mal pro Jahr erscheinen.

Die Freunde über ein zweimonatliches Handheldmagazin wärt nicht lang, Mobile Gamer wird in eine fünfmonatige Sommerpause geschickt und erscheint fortan vier Mal pro Jahr

 

2007

Play Portable kann weder inhaltlich, noch von den Verkaufszahlen einen Blumentopf gewinnen. So ist die Ausgabe 01/2007 die letzte, Computec Media führt das Magazin nach der Übernahme der CyPress-Überreste nicht fort.

Papercut spendiert mit „A-Z der Nintendo DS Cheats, Codes & Secrets“ noch ein Tippsbuch, von dem in Deutschland nach der ersten Auflage auch keine weiteren Ausgaben erscheinen.

 

2008

Mobile Gamer erscheint vier Mal, ansonsten passiert nichts.

 

2009

Keine Anzeigen, kein Heft. Cybermedia lässt im November die einzige Mobile Gamer-Ausgabe des Jahres 2009 erscheinen. Gleichzeitig verabschiedet man sich von der Monatsangabe und nummeriert die Ausgaben fortlaufend durch.

 

2010

Keine Mobile Gamer in diesem Jahr.

 

2011

Zum Nintendo 3DS-Launch erscheint eine Mobile Gamer. Man gibt sich gleich realistisch und kündigt an nicht genau zu wissen, wann eine weitere Ausgabe erscheint. Immerhin, aber sehr schade.

 

Sonderhefte

Im Laufe der Jahre brachte die N-Zone mehrere Sonderhefte zum GBA, NDS und 3DS in den Handel. Ebenfalls erschienen als Sonderheft der Kinderzeitschrift Neox ein DS Magazin, sowieso vom Mädchenheft Lissy. CyPress brachte einmalig ein NDS-Sonderheft auf den Markt, das an die Play Portable angelehnt war. IDGs GamePro versuchte sich auch einmal an einem Nintendo DS-Sonderheft. Zu guter letzt erscheint seit 2007 1x jährlich, meist in der Mitte des Jahres, ein Nintendo DS-Sonderheft von Game Master.

Ich hoffe, euch hat die kleine Zeitreise gefallen, Feedback ist gerne gesehen. :)

 

Heftübersicht (unvollständig)

Leider fehlen die Chefredakteursangaben, da ich momentan keinen Zugriff auf meine Hefte habe und entgegen anders lautender Behauptungen nicht jede Zeitschrift komplett im Kopf habe:

A-Z der Nintendo DS Cheats, Codes & Secrets #1A-Z der Nintendo DS Cheats, Codes & Secrets
Chefredakteur: ?
Segment: Tipps-Buch
Verlag: Papercut Publishing
Preis: € 7,99
Erscheinungsweise: sporadisch
Erstausgabe: 01/2007
Finalausgabe: 01/2007
Ausgaben gesamt: #1

Advance 01/2003Advance
Chefredakteur: ?
Segment: Gameboy Advance-Magazin
Verlag: BriStein Verlag
Preis: € 4,90
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Erstausgabe: 01/2001
Finalausgabe: 01/2003
Ausgaben gesamt: #5

Fun Color 03/2001Fun Color
Chefredakteur: ?
Segment: Gameboy-Magazin
Verlag: Pro Verlag Gesellschaft für Publikationen mbH
Preis: DM 4,90
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 06/1999
Finalausgabe: 03/2001 (vermutlich)
Ausgaben gesamt: #10 (vermutlich)

Game – The Gameboy Color Mag 11/2000Game – The Gameboy Color Mag
Chefredakteur: ?
Segment: Gameboy-Magazin
Verlag: Quay Magazine Publishing
Preis: DM 4,90
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 05/2000
Finalausgabe: 11/2000
Ausgaben gesamt: #6

Gameboy Bible 12/2000Gameboy Bible
Chefredakteur: ?
Segment: Tipps-Magazin
Verlag: Cyber Press Publishing
Preis: DM 9,90
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Erstausgabe: 04/2000
Finalausgabe: 12/2000 (vermutlich)
Ausgaben gesamt: #3 (vermutlich)

Gameboy Fun #1Gameboy Fun
Chefredakteur: ?
Segment: Gameboy-Magazin
Verlag: LCD Publishing
Preis: DM 6,90
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 1/2000
Finalausgabe: 05/2000 (vermutlich)
Ausgaben gesamt: #5 (vermutlich)

Gameboy Power 01/2001Gameboy Power
Chefredakteur: ?
Segment: Gameboy-Magazin
Verlag: Quay Magazine Publishing
Preis: DM 5,90
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 12/2000
Finalausgabe: 01/2001 (vermutlich)
Ausgaben gesamt: #2 (vermutlich)

Games Guide to... Gameboy Advance 01/2001Games Guide to… Gameboy Advance
Chefredakteur: ?
Segment: Gameboy Advance-Magazin
Verlag: Paragon Publishing
Preis: DM 9,90
Erscheinungsweise: einmalig
Erstausgabe: 01/2001
Finalausgabe: 01/2001
Ausgaben gesamt: #1

GBX – Gameboy Xtreme Magazine 03+04/2002GBX – Gameboy Xtreme Magazine
Chefredakteur: ?
Segment: Gameboy Advance-Magazin
Verlag: Thin Ice Media
Preis: € 5,00
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 7+8/2001
Finalausgabe: 3+4/2002
Ausgaben gesamt: #5

Mobile Gamer #16Mobile Gamer
Chefredakteur: Martin Gaksch
Segment: Multiformat-Handheldmagazin
Verlag: Cybermedia Verlag
Preis: € 3,50
Erscheinungsweise: sporadisch
Erstausgabe: 10+11/2005 (09.09.2005)
Ausgaben derzeit: #16

Mobile Player Mobile Player
Chefredakteur: Richard Löwenstein
Segment: Multiformat-Handheldmagazin
Verlag: Prime Verlag
Preis: € 3,80
Erscheinungsweise: geplant zweimonatlich
Erstausgabe: nie erschienen
Finalausgabe: nie erschienen
Ausgaben gesamt: #0

Play Portable 03/2006Play Portable/PSP – Das offizielle Magazin
Chefredakteur: ?
Segment: PSP-Magazin
Verlag: CyPress Verlag
Preis: € 4,99
Erscheinungsweise: 3x jährlich
Erstausgabe: 01/2005
Finalausgabe: 01/2007
Ausgaben gesamt: #6

Pocket Power Color 02/1999Pocket Power Color
Chefredakteur: ?
Segment: Gameboy-Magazin
Verlag: BriStein Verlag
Preis: DM 3,90
Erscheinungsweise: sporadisch
Erstausgabe: 01/1999
Finalausgabe: 02/1999
Ausgaben gesamt: #2

GEE – Eine langjährige Geschichte ohne Happy-End

Zunächst einmal, es ist eine reife Leistung ein Heft acht Jahre lang 8x jährlich an den Kiosk zu bringen. Diese Zeitspanne haben viele Spielemagazine mal mit mehr (Inside PS3, Wii Player), mal mit weniger ([ple:], gamesTM, deutsche Edge) massentauglicher Ausrichtung nicht geschafft. Dafür meinen vollen Respekt.

„Es kann passieren, was will. Es gibt immer einen, der es kommen sah.“
(Fernandel)

Und doch, so plötzlich und überraschend kommt das GEE-Aus nicht, wie einige vielleicht vermuten. Ein Anfang davon könnte schon die bereits vor einiger Zeit erfolgte IVW-Austritt und die anschließende „Ausgründung“ aus der Redaktionswerft in einen eigenen Verlag gewesen sein. Geprüfte Auflagenzahlen gab’s schon seit Mitte 2008 nicht mehr, die offiziellen aus den Mediadaten 2011 besagen 21.380 verkaufte Exemplare, was angesichts der letzten IVW-Zahlen von II/2008 (17.331 inkl. 8.254 sonstigen Verkäufen) sehr optimistisch erscheint.
Verkaufte Auflage ist nicht alles, ein entsprechender Heftpreis, wie z. B. € 6,95 für eine Ausgabe der Retro oder viele Anzeigen können durchaus reichen, um auch bei kleiner Auflage ein Heft am Leben zu erhalten. Und genau das dürfte der Grund sein, warum die GEE-Einstellung für die meisten so „plötzlich und unerwartet“ kommt – es waren doch stets viele Anzeigen drin.
Viele Anzeigenseiten schon, aber eben wohl keine bezahlten. Gegengeschäfte/Anzeigentausch mit z. B. GamingXP, Big Picture, Retro, MGM Channel, iPhone Bibel, iMusicTV, 13th Street, dazu Eigenwerbung auf den Umschlagsseiten.

Die Auflagenzahlen der großen Spielehefte gehen kontinuierlich bergab, doch von ganz oben ist der Weg deutlich weiter, als wenn man schon fast ganz unten ist und dann weiterfällt. Hier beginnt auch leider ein Teufelskreis. Es hat wenig Sinn die Druckauflage in astronomische Höhen zu schießen, wenn ein Großteil der Hefte unverkauft in der Tonne landet. Also müsste man die Druckauflage auf ein Niveau absenken, dass es in einem gesunden Verhältnis zu den Verkäufen steht. Doch hier gibt es nach unten eben Grenzen. Eine Retro mit ihren 10.000 Exemplaren ist nur im Direktbezug und in den Presseläden an großen Bahnhöfen erhältlich, nicht am normalen Kiosk. Wenn die GEE am Kiosk präsent sein möchte, muss eben eine gewisse Anzahl an Heften gedruckt werden (etwa 30.000 Exemplare), um zumindest eine Grundabdeckung zu bekommen, auch auf die Gefahr hin, dass nur ein Bruchteil der Hefte verkauft wird.

Am Mittwoch den 4. Mai kommt die 61. und (vorerst) letzte Ausgabe in den Handel. 132 Seiten stark, im Gegenzug jedoch zum Preis von € 6,90 statt 4,50. Leider auch nicht mit vielen frischen Inhalten, denn bereits ab Seite 28 geht es mit einem „Best-of GEE“ los, welches sich auch bis zur letzten Seite hinzieht.

Weitergehen soll’s gedruckt 2-4x jährlich mit Specials und monatlich als iPad- und Tablet-Ausgabe. Ohne den Teufel gleich an die Wand malen zu wollen kommen da Erinnerungen an die gescheiterten PDF-Magazine zweier ehemaliger CyPress-Redakteure hoch, denen bereits nach wenigen Monaten die Puste ausging.
Ebenfalls wenig ermutigend sind die ePaper-Zahlen großer Computer-Zeitschriften: Die c’t mit ihrer extrem technikaffinen Leserschaft schafft es immerhin noch 1.239 verkaufte digitale Hefte pro Ausgabe, bei der Computerbild sind es bloß noch 299, bei der Computerbild Spiele kaum noch erwähnenswerte 44 Exemplare.

GEE ist und war ein Liebhaberobjekt und auch ein Liebling vieler Blogger.
Mit Einstellung der regulären Ausgabe haben sich unter anderem Grindthatauthority, Zockworkorange, HomiSite und die Astronautenbar beschäftigt. Zu guter Letzt hat auch das GEE-Forum einen eher ungewohnten Besucheransturm erfahren.

IVW-Zahlen I/2011 – Freud und Leid in Bochum

Seit heute sind die kompletten IVW-Zahlen verfügbar und sie geben ein äußerst gemischtes Bild ab. Während LiveEmotions Xbox Games auf die guten Zahlen noch eine kleine Schippe draufpacken kann, geht es für das Wii Magazin mit -31% sehr deutlich nach unten. Hier bleibt abzuwarten, ob das Heft vom 3DS-Launch einen Schub bekommen kann. Freuen kann man sich bei Panini, das Erscheinen der neuen Pokémon-Edition hat dem Heft offenbar gut geholfen, es gibt ein Plus von fast 20%.

Verkaufte Auflage I/2011:
(Vergleich mit I/2010)

360 Live: 15.879
(-6.83% / -1.164 Exemplare)

Buffed: 31.447
(-24.44% / -10.173 Exemplare)

Game Master: 40.933
(+18.21% / +6.307 Exemplare)

Games Aktuell: 27.755
(-25.41% / -9.457 Exemplare)

play3: 37.766
(-4.20% / -1.657 Exemplare)

Wii Magazin: 17.511
(-31.17% / -7.931 Exemplare)

Xbox Games: 28.211
(+2.87% / +787 Exemplare)

Wie immer gilt, in der Auflage der LiveEmotion-Hefte sind 5.300 (Wii Magazin) bzw. 4.100 (Xbox Games) sonstige Verkäufe enthalten. Bei den Zahlen der PC Games sind 9.968 Sonderverkäufe dabei.

Quelle: IVW.eu

IVW-Zahlen I/2011 – CBS legt zu

Wie gewohnt an dieser Stelle die ersten IVW-Zahlen der Spielepresse. Computer Bild Spiele kann sich über einen Zuwachs von mehr als 20.000 Käufern freuen. GameStar und PC Games hingegen nähern sich immer weiter an. Während die PC Games faktisch unverändert bleibt, fällt die GameStar unvermindert stark weiter. Der Abstand ist auf nur noch etwa 4.000 Käufer geschrumpft.

Verkaufte Auflage I/2011:
(Vergleich mit I/2010)

Computer Bild Spiele: 259.291
(+9,6% / +22.803 Exemplare)

GamePro: 24.959
(-24,7% / -8.201 Exemplare)

GameStar: 108.059
(-20,5% / -27.912 Exemplare)

PC Games: 104.422
(+0,3% / +326 Exemplare)

PC Games Hardware: 51.699
(-6,9% / -3.854 Exemplare)

SFT: 102.909
(-13,7% / -16.373 Exemplare)

Quelle: VDZ

Wie immer sind die Zahlen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollständig.
Buffed, Games Aktuell und play3 fehlen noch, genauso wie 360 Live, Xbox Games und Wii Magazin, sowie Paninis Game Master

Angesehen: InsidePS3 03/2011

Eigentlich ist es zu früh für einen „Kontrollbesuch“, von InsidePS3 ist gerade erst die fünfte Ausgabe erschienen. Ungeachtet dessen wurde bereits mit dem vierten Heft das Konzept dezent abgeändert. Wir erinnern uns, InsidePS3 kam mit DVD zum Preis von € 4,99 auf den Markt und sah damit äußerlich nach einem starken Play3-Konkurrenten aus. Die DVD entpuppte sich mit Trailern und einer Hand voll Testvideos als ziemliche Luftnummer. Da brachte auch die schnell eingeführte „Be3 Show“ nichts. Also weg mit der DVD, Preis runter auf € 4,50 und Umfang rauf auf 116 Seiten. Das erinnert an den Werdegang der Maniac zur M! Games und wirft die Frage auf, wie lange es den Seitenbonus geben wird.
Ich möchte mich gewiss nicht über mehr Seiten beschweren, trotzdem interessiert mich folgendes: Wenn die Leser mehr Heftumfang nicht im Sinne von mehr Heftkäufen honorieren, warum macht man es dann? Und vor allen Dingen, wenn es ein Alleinstellungsmerkmal unter den monatlichen PlayStation-Magazinen ist (PS3M 84 Seiten, play3 100 Seiten), warum bewirbt man diesen nicht aggressiv?

Rätsel wirft auch sonst das Marketing des Heftes auf. Die aktuelle Ausgabe ist am Freitag erschienen, auf der Webseite des Magazins ist noch die alte Ausgabe zu sehen und die im Editorial beworbene Heftumfrage liegt mal wieder nicht im Zeitfenster – auf gut deutsch: Teilnahme nicht möglich, da die alte Umfrage abgelaufen ist und die neue nicht online ist.

 

Unabhängig und anders

Ebenso wenig, wie man konsequent bei der DVD war, ist man es mit dem Heftslogan. Zugegeben, der alte „Das unabhängige PlayStation-Magazin“ war schon alles andere als eine Meisterleistung, zierte selber Satz z. B. schon 1998 das Cover von Computecs „PlayStation Games“. Doch was heißt unabhängig und anders?
Unabhängigkeit beansprucht jedes Magazin für sich, selbst wenn es die offiziellen Vertreter einer Konsole sind. Und wie wir von einem großen Druckerzeugnis mit vier Buchstaben wissen, sagt der Aufdruck dieses Begriffs über die Tatsachen relativ wenig aus. Neugierig machen kann mich lediglich die Aussage „Anders“, der Punkt lässt sich von außen ohne Probleme nachprüfen..
Was macht InsidePS3 also anders?
Da wären die nicht aktiv vermarkteten 116 Seiten Heftumfang, das an keiner Stelle erklärte 10er Wertungssystem, der Schreibstil oder auch die unsichtbare Redaktion. Nunja, zumindest letzteres hat einen guten Grund. Die Kernredaktion besteht aus zwei Leuten, davon ein Trainee, wenn man dem Impressum des GameStar WoW-Magazins glauben schenken darf – im Impressum der InsidePS3 fehlt die Angabe. Der Rest stammt z. B. aus dem IDG-Universum (Kai Schmidt, Markus Schwerdtel) oder gehört zu bekannteren freien Redakteuren, wie zum Beispiel Ahmet Iscitürk.

Aber gut, keinerlei Personality ist auch „anders“ bei dem Spieleheften. „Anders“ ist auch irgendwo Schreibstil, wobei „anders“ nicht besser heißen muss. „Anders“ heißt im Falle InsidePS3 meinem Empfinden nach möglichst oft, möglichst schlechte Wortspiele zu reißen ohne Witz dabei zu haben. Der eigenwillige Humor der PC Action war stets mit Köpfen verbunden. Ohne Köpfe bei der InsidePS3 wirkt es aufgesetzt, wenig lustig und es beginnt schon im Editorial. Das Ding mit dem sexy Namen (PSP-Nachfolger NGP) getreu dem Motto aus der Grundschule „Haha, er hat Penis gesagt“.
Was ist sonst noch „anders“? InsidePS3 kennt offenbar keine Zwischenüberschriften und mag Zitate die irgendwann mal irgendwo im Fließtext auftauchen. Das ist allerdings nur „anders“ im Vergleich zu den Mitbewerbern, die Schwesterhefte GamePro und GameStar setzen auf ein ähnliches Konzept.
„Anders“ mag auch sein, dass man die Rubriken auf inneren Rand der Seiten schreibt und nicht, wie man es gewohnt ist nach außen. Da es auch keinerlei Einstiegsseiten gibt, der Titeltest sich zwischen den Previews befindet und auch sonst immer mal wieder Technik-Artikel auftauchen hat man vor allem das Gefühl jegliche Struktur zu vermissen. Leider entsteht dadurch der Eindruck, man hätte 116 Seiten Heft und es hätte nur einen einzigen Bestandteil: Viele große, bunte Bilder.

 

Fazit:

Auch wenn seit der Erstausgabe kleinere Optimierungen vorgenommen wurden, wie z. B. das ändern der Leseranrede von du auf ihr, hat sich mein Ersteindruck weiter verfestigt: Es macht weiterhin nicht satt. Obwohl versucht wird gewisse Dinge anders als die direkten Mitbewerber zu machen, bleibt der Nachgeschmack von Beliebigkeit erhalten. Der nicht optimal gepflegte Onlineauftritt verstärkt dieses Gefühl leider weiter.

IVW-Zahlen IV/2010 – PC Action tritt aus

Letztes Quartal noch wegen Konzeptionsänderung keine Zahlen gemeldet, nun folgt der nächste Schritt. PC Action ist, wie heute bekannt wurde, am 31.12.2010 leider aus der IVW ausgetreten. Erfreulich hingegen ist die Situation der PC Games MMore. Inzwischen wurde laut Verlag wieder die Marke von 70.000 geknackt.

Verkaufte Auflage IV/2010:
(Vergleich mit IV/2009)

360 Live: 17.553
(-6.18% / -1.157 Exemplare)

Game Master: 26.182
(-31.31% / -11.933 Exemplare)

Wii Magazin: 22.208
(-11.96% / -3.018 Exemplare)

Xbox Games: 24.343
(-3.07% / -770 Exemplare)

Wie immer gilt, in der Auflage der LiveEmotion-Hefte sind 5.300 (Wii Magazin) bzw. 4.100 (Xbox Games) sonstige Verkäufe enthalten. Bei den Zahlen der PC Games sind 11.971 Sonderverkäufe dabei.

Quelle: IVW.eu

Verlagsangaben:
Computec Media gibt in ihrer Unternehmenspräsentation Verlagsangaben für nicht IVW-gemeldete Hefte an. Die Zahlen sind der UP I/2011 entnommen und mit den Werten aus dem Vorjahr verglichen.

Games and More: 51.000
(-14.000 Exemplare)

N-Zone: 21.000
(+2.000 Exemplare)

PC Action: 28.000
(-6.439 Exemplare)

PC Games MMore: 71.000
(+2.000 Exemplare)

PC Games Power Player: 24.000
(k. V. m.)

PC Games Runes of Magic: 23.000
(-2.000 Exemplare)

X3: 16.000
(-3.000 Exemplare)

PC Games PowerPlayer 02+03/2011 und X3 03/2011, die beide am 12. Januar erscheinen sollten, fallen aus. Die nächste PC Games PowerPlayer soll nun am 9. März erscheinen. X3 am 9. Februar.

IVW-Zahlen IV/2010 – Grüne Vorzeichen für play3

Der Start ins neue Jahr beginnt positiv, zumindest, wenn man PC Games, PC Games Hardware oder play3 heißt. Hat das Kind hingegen den Namen Computer Bild Spiele, Games Aktuell oder GamePro, beginnt das neue Jahr leicht verkatert. Die Zahlen:

Verkaufte Auflage IV/2010:
(Vergleich mit IV/2009)

Buffed: 43.886
(-0,3% / -136 Exemplare)

Computer Bild Spiele: 216.614
(-21,1% / -57.837 Exemplare)

Games Aktuell: 27.773
(-16,2% / -5.578 Exemplare)

GamePro: 26.680
(-23,4% / -8.156 Exemplare)

GameStar: 118.590
(-11,0% / -14.620 Exemplare)

PC Games: 103.689
(+3,2% / +3.196 Exemplare)

PC Games Hardware: 52.360
(+6,8% / + 3.320 Exemplare)

play3: 37.515
(+12,7% / +4.238 Exemplare)

SFT: 100.402
(-16,9% / -20.402 Exemplare)

Quelle: VDZ/Verlagsangaben

Wie üblich, fehlen ein paar Kandidaten:
360 Live, Xbox Games, Wii Magazin und PC Action – diese veröffentlichen keine Zahlen vorab. Von Paninis Game Master gibt es dieses Mal auch noch nichts.

Lifelog Spielehefte 2010

Diesmal ein klein wenig verspätet, das Lifelog Spielehefte 2010. Die Ausbeute ist dürftig, gerade mal zwei neue Spielehefte kamen auf den Markt, MMO Pro und Inside PS3. Dazu noch zwei periodisch erscheinende Sonderhefte, GameStar Hardware und PC Games PowerPlayer.

 

Inside PS3

Inside PS3 11/2010Projektleiter: Dirk Steiger
Segment: PlayStation-Magazin
Verlag: IDG Entertainment Media
Preis: € 4,99
Erscheinungsweise: vierwöchentlich
Erstausgabe: 11/2010 (05.11.2010)
Ausgaben derzeit: #3
Webseite

PS3-Heft von IDG, die Inhalte werden überwiegend von freien Mitarbeitern geliefert. Befindet sich derzeit noch auf der Suche nach sich selbst.

 

GameStar Hardware

GameStar Hardware 01/2011Projektleiter: Daniel Visarius
Segment: PC-Hardware-Magazin
Verlag: IDG Entertainment Media
Preis: € 7,99
Erscheinungsweise: vierteljährlich
Erstausgabe: 01/2011 (30.11.2010)
Ausgaben derzeit: #1
Webseite

Hardware-Heft für PC-Spieler, kommt nur irgendwie zehn Jahre zu spät. Der Print-Boom im Spielesektor ist schlicht vorbei. Zudem gibt es mit der PC Games Hardware eben schon einen seit Jahren etablierten Mitbewerber, der monatlich erscheint und günstiger ist.

 

MMO Pro

MMO Pro 10/2010Chefredaktion: Tanja Menne, Armin Lenz
Segment: PC-Spielemagazin
Verlag: Extent Media Limited & Co. KG
Preis: € 6,99
Erscheinungsweise: monatlich
Erstausgabe: 10/2010 (14.09.2010)
Ausgaben derzeit: #4
Webseite

WoW-Guides sind scheinbar ein lohnendes Geschäft, denn die MMO-Magazine verkaufen sich auch ohne Beilagen-DVDs für fast 7 Euro ziemlich gut. MMO Pro gleicht seinem Vorbild PC Games MMOre optisch stark, unterscheidet sich jedoch durch die andere Leseranrede und die hübschere Covergestaltung. Auch wenn MMO auf dem Titel prangt, inhaltlich sind Themen abseits von WoW nur in einer Alibi-Menge vorhanden.

 

PC Games PowerPlayer

PC Games PowerPlayer 06+07/2010Projektleitung: Stefan Weiß, Dirk Gooding
Segment: PC-Spielemagazin
Verlag: Computec Media AG
Preis: € 6,99
Erscheinungsweise: zweimonatlich
Erstausgabe: 06+07/2010 (12.05.2010)
Ausgaben derzeit: #4
Webseite

Während Cheatsammlungen inzwischen ausgestorben sind, scheint es noch einen gewissen Markt für Lösungshilfen zu geben. Angereichert wird das ganze noch mit ein paar Reports zu Themen wie Steam oder Half-Life.

Ein Nekrolog gibt es nicht, eingestellt wurden keine Spielezeitschriften – lediglich einige Heftvarianten verschwanden vom Markt. Von Mobile Gamer erschien 2010 keine Ausgabe, dies soll sich im Frühjahr mit dem Nintendo 3DS-Start ändern. Warten wir es ab.

 

Was 2010 sonst noch passierte:

Ultimate Guide Media wollte mit „Ultimate Guide to Online Gaming“ ein MMO-Magazin veröffentlichen. Dieses erschien jedoch nie. +++ Computec hat die letzte CyPress-Altlast entsorgt – cynamite.de ist nun gamesaktuell.de +++ Hannes Linsbauer hat consol.media als Herausgeber verlassen +++ GameStar hat ihr WoW-Heft gleich mehrfach überarbeitet. Aus dem WoW-Sonderheft wurde das MMO-Magazin. Das Format wuchs, die Seitenzahl wurde im Gegenzug um 16 reduziert und hat zum Jahresende die Leseranrede von Sie auf ihr/euch geändert +++ GameStar und GamePro haben einen umfassenden Relaunch erhalten, der dafür sorgte, dass weniger Spiele im Heft landen +++ Panini hat sich aus consolPlus/GamersPlus herausgezogen +++ PC Action + Film wurde eingestellt, zudem wurde das Coverdesign überarbeitet +++ Richard Löwenstein hat den Airmotion Games Verlag und damit 360 Live und PS3M verlassen +++ play3 hat drei Monate in einigen Städten eine Magazin-Ausgabe getestet und sich gegen eine Variante ohne DVD entschieden +++ Papercut schoss das WoW-Posterheft Games Magic ab, um es drei Monate später als Games Hero wieder aufleben zu lassen. Davon erschien jedoch nur ein Heft +++ Papercut veröffentlichte ein Heft mit dem Titel Die besten Spiele-Apps zum Preis von € 6,90 bei 84 Seiten +++ Die nur im Abo erhältliche DVD-Variante der N-Zone wurde eingestellt +++ Elektrospieler erscheint seit Mitte 2010 theoretisch zweimonatlich, praktisch ist aber kein Heft pünktlich in den Handel gekommen +++ GEE hat ihr Layout überarbeitet

 

Eins Auswahl der Sonderhefte:

PlayStation 3 XL – GamePro Sonderheft mit 196 Seiten +++ GameStar Sonderheft Star Craft 2 und WoW Cataclysm +++ PC Games: Rollenspiele; Gratis online spielen; iPhone, iPad & iPod Spiele; Cabal Online; Metin 2; Anno 1404; Star Craft II; Simulatoren +++ play3: Final Fantasy XIII; HD Gaming +++ Lissy DS Sonderheft +++ CBS Topspiele +++ Game Master DS; Jahresrückblick

Magaziniac Jahresrückblick 2010 – Live Emotion

Liebe Leser, willkommen zum Magaziniac-Jahresabschluss. An dieser Stelle findet ihr, wie gewohnt, ein Feuerwerk an Statistiken. Den Beginn macht das LiveEmotion-Trio mit PlayBlu, Wii Magazin und Xbox Games.

 

PlayBlu Jahrgang 2010 (02/2010-01/2011)

Der Jahrgang umfasst die gewohnten 744 Seiten, die sich aus je 124 Seiten (116 Seiten Heft , 8 Seiten Poster) zusammensetzen. Klassische Anzeigenseiten gibt auch in diesem Jahr faktisch nicht, überwiegend wird auf Sonderwerbeformen, wie z. B. Janus-Cover (eine Anzeige in Titeloptik) und Gewinnspiele gesetzt, dazu kommen Pappeinleger, Poster usw. Was als Anzeige erkennbar ist, habe ich gezählt, spektakulär sind die Zahlen nicht. Übers Jahr gerechnet sind im Schnitt weniger als 4 Seiten Anzeigen im Heft. Einzig die 1er Ausgabe sticht mit 7 Seiten heraus.

135 PS3-Spiele wurden getestet, davon 1 US-Import. Dazu kommen 74 PSN-Spiele, sowie 51 PSP-Titel (Platinum ausgenommen).

Als Anekdote am Rande: Die Tests zu den PSN-Titeln „Dark Void – Survivor Missions“ und „Vandal Hearts – Flames Of Judgement“ wurden identisch in Ausgabe 06/2010 ein weiteres Mal abgedruckt, nach dem ihr Tests bereits in Ausgabe 04/2010 erschien. Der Vollständigkeit halber sind sie bei den Durchschnittswertungen enthalten.

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (PS3)
02/2010 – 72,8% (bei 16 Tests)
03/2010 – 78,5% (bei 24 Tests)
04/2010 – 77,1% (bei 9 Tests)
05/2010 – 80,9% (bei 18 Tests)
06/2010 – 74,6% (bei 27 Tests)
01/2011 – 74,1% (bei 41 Tests)

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (PSN)
02/2010 – 75,6% (bei 12 Tests)
03/2010 – 70,4% (bei 10 Tests)
04/2010 – 68,6% (bei 10 Tests)
05/2010 – 71,7% (bei 12 Tests)
06/2010 – 77,8% (bei 18 Tests)
01/2011 – 77,4% (bei 12 Tests)

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (PSP)
02/2010 – 64,8% (bei 12 Tests)
03/2010 – 68,8% (bei 11 Tests)
04/2010 – 55,7% (bei 6 Tests)
05/2010 – 73,5% (bei 8 Tests)
06/2010 – 74,0% (bei 7 Tests)
01/2011 – 79,7% (bei 7 Tests)

Die Top-PS3-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 90% und darüber
93% – Grand Theft Auto: Episodes From Liberty City, Red Dead Redemption
92% – Blazblue: Calamity Trigger, Final Fantasy XIII, Two Worlds II
91% – F1 2010, NBA 2K11
90% – Assassin’s Creed Brotherhood, Bayonetta, Bioshock 2, DJ Hero 2, God Of War III, Heavy Rain, Heavy Rain Move Edition, Need for Speed: Hot Pursuit

Die Flop-PS3-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 50% und darunter
19% – Rogue Warrior
39% – Last Rebellion
42% – Kung Fu Rider, Naughty Bear, Ninety-Nine Nights II
43% – The Fight
45% – Arthur und die Minimoys 2
50% – Racket Sports

Die Top-PSN-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 90% und darüber
92% – Braid, Monkey Island 2: Le Chuck’s Revenge
90% – Joe Danger, Lara Croft And The Guardian Of Light, Pixeljunk Shooter, The Secret Of Monkey Island

Die Flop-PSN-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 50% und darunter
34% – Frogger Returns
48% – Landit Bandit
50% – NBA Unrivaled

Die Top-PSP-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 85% und darüber
92% – God of War: Ghost Of Sparta
87% – Disgaea 2: Dark Hero Days, Metal Gear Solid: Peace Walker
86% – Blazblue: Calamity Trigger
85% – Valkyria Chronicles II

Die Flop-PSP-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 50% und darunter
42% – Dead Or Alive: Paradise
46% – James Camerons Avatar – Das Spiel, MX vs. ATV Reflex
50% – Astro Boy, Hannah Montana: Rocke die Show

 

Wii Magazin Jahrgang 2010 (01/2010-07/2010)

Dieser Jahrgang umfasst die üblichen 868 Seiten mit jeweils 124 Seiten pro Ausgabe, wobei 8 Seiten stets auf ein Poster entfallen. Im Schnitt gibt es etwas mehr als vier Anzeigenseiten pro Ausgabe, wobei Heft 1 mit 6 Seiten positiv und Heft 7 mit 2 Seiten negativ herausfielen. Aber natürlch gibt es auch hier die Sonderwerbeformen…

207 Wii-Spiele wurden getestet, davon 3 UK-Importe. Dazu kommen noch 32 Virtual Console- und 97 Wii ware-Titel. Für unterwegs zudem noch 136 NDS-Games und 56 DSi ware-Spiele.

Anekdote am Rande: Auf keinem einzigen Cover lässt sich der Heftslogan „Deutschlands größtes Nintendo-Magazin“ lesen. Er wird immer vom Titelmotiv verdeckt. Auch beim Wii Magazin wurden Tests doppelt angedruckt: Holiday Games wurde in Ausgabe 02/2010 mit 40% bewertet, in Ausgabe 06/2010 wurde das Spiel von einem anderen Tester noch mal getestet und mit 41% bewertet.

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (Wii)
01/2010 – 67,8% (bei 42 Tests)
02/2010 – 63,7% (bei 28 Tests)
03/2010 – 56,5% (bei 45 Tests)
04/2010 – 64,8% (bei 22 Tests)
05/2010 – 65,3% (bei 27 Tests)
06/2010 – 64,7% (bei 21 Tests)
07/2010 – 70,3% (bei 22 Tests)

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (Wii ware)
01/2010 – 71,0% (bei 9 Tests)
02/2010 – 68,0% (bei 24 Tests)
03/2010 – 64,1% (bei 14 Tests)
04/2010 – 65,3% (bei 12 Tests)
05/2010 – 67,9% (bei 12 Tests)
06/2010 – 58,3% (bei 12 Tests)
07/2010 – 56,3% (bei 14 Tests)

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (VC)
01/2010 – 64,3% (bei 3 Tests)
02/2010 – 76,5% (bei 4 Tests)
03/2010 – 69,8% (bei 4 Tests)
04/2010 – 86,3% (bei 8 Tests)
05/2010 – 79,8% (bei 4 Tests)
06/2010 – 76,5% (bei 6 Tests)
07/2010 – 67,3% (bei 3 Tests)

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (NDS)
01/2010 – 69,1% (bei 37 Tests)
02/2010 – 66,4% (bei 27 Tests)
03/2010 – 68,3% (bei 18 Tests)
04/2010 – 59,1% (bei 12 Tests)
05/2010 – 68,5% (bei 13 Tests)
06/2010 – 70,5% (bei 11 Tests)
07/2010 – 70,1% (bei 18 Tests)

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (DSi ware)
01/2010 – 75,5% (bei 8 Tests)
02/2010 – 76,4% (bei 8 Tests)
03/2010 – 78,4% (bei 8 Tests)
04/2010 – 77,0% (bei 8 Tests)
05/2010 – 69,5% (bei 8 Tests)
06/2010 – 77,6% (bei 8 Tests)
07/2010 – 74,3% (bei 8 Tests)

Die Top-Wii-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 90% und darüber
96% – Super Mario Galaxy 2
92% – New Super Mario Bros. Wii, Sonic Colours
90% – DJ Hero, Tiger Woods PGA Tour 11

Die Flop-Wii-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 30% und darunter
17% – Game Party 3
18% – Arcade Zone, Army Men: Soldiers Of Misfortune
19% – Pimp My Ride
26% – Die Noobs: Klein, aber gemein
28% – Rally Racer
30% – Mr. Bean’s Wacks World Of Wii

Die Top-Wii ware-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 85% und darüber
88% – Tales of Monkey Island: Episode 4
87% – Mega Man 10
86% – And Yet It Moves, Bit.Trip Runner, Rage Of Gladiator
85% – Art Style: Light Trax, Art Style: Penta Tentacles, Max & The Magic Marker, Sonic The Hedgehog 4: Episode 1, Tales of Monkey Island: Episode 3

Die Flop-Wii ware-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 30% und darunter
10% – Dragon Master: Spell Caster
15% – Kung Fu Funk
20% – Robin Hood: The Return Of Richard
23% – Tales Of Elastic Boy Mission 1
25% – Family Pirate Party, Reel Fishing Challenge
30% – Bloons

Die Top-VC-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 90% und darüber
95% – Super Mario Kart
90% – Ogre Battle 64: Person Of Lordly Caliber

Die Flop-VC-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 50% und darunter
50% – Zaxxon

Die Top-NDS-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 90% und darüber
95% – Super Scribblenauts
94% – The Legend of Zelda: Spirit Tracks
90% – Sonic Colours

Die Flop-NDS-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 50% und darunter
31% – K11: Kommissare im Einsatz
35% – Sonic Classic Collection, Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
38% – Die Legende der Wächter
41% – Scene It? Twilight Biss zum Morgengrauen, Jonas
42% – Hot Wheels: Battle Force 5
43% – Iron Man 2

Die Top-DSi ware-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 85% und darüber
90% – Mighty Flip Champs
87% – Dark Void Zero, Dodogo!, Maestro! Green Groove, Soul Of Darkness
86% – Aura-Aura Climber
85% – Chronos Twins

Die Flop-DSi ware-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 50% und darunter
30% – Bloons

 

Xbox Games Jahrgang 2010 (02/2010-01/2011)

Auch beim dritten der LiveEmotion Hefte gibt es keine Ausnahme: 868 Seiten mit jeweils 124 Seiten pro Ausgabe, wobei 8 Seiten stets auf ein Poster entfallen. Im Schnitt gibt es knapp fünf Anzeigenseiten pro Ausgabe. Zu beginn des Jahres gab es nur 2-4 Seiten erkennbare Anzeigen, in den letzten beiden Heften des Jahrgangs befanden sich erfreuliche 8,25 bzw. 9 Seiten. Dazu kommen noch Einleger und weitere Sonderwerbeformen.

161 Xbox 360-Spiele wurden getestet, davon stammte 1 aus Australien, 1 aus Japan, 4 aus England und 21 aus den USA. Abgedeckt wurden damit vor allem Sportspiele und Titel, die aufgrund von Jugendschutzbestimmungen hier nicht offiziell erscheinen. Zusätzlich wurden 86 XBLA-Games und Add-ons getestet.

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (Xbox 360)
02/2010 – 73,9% (bei 14 Tests)
03/2010 – 78,3% (bei 18 Tests)
04/2010 – 77,9% (bei 17 Tests)
05/2010 – 68,4% (bei 29 Tests)
06/2010 – 69,6% (bei 15 Tests)
07/2010 – 77,8% (bei 21 Tests)
01/2011 – 74,1% (bei 47 Tests)

Die Durchschnittswertungen pro Ausgabe (Download-Spiele)
02/2010 – 67,6% (bei 16 Tests)
03/2010 – 72,6% (bei 10 Tests)
04/2010 – 72,3% (bei 10 Tests)
05/2010 – 64,5% (bei 10 Tests)
06/2010 – 76,7% (bei 15 Tests)
07/2010 – 74,3% (bei 16 Tests)
01/2011 – 70,8% (bei 9 Tests)

Die Top-Xbox 360-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 90% und darüber
93% – Blazblue: Continuum Shift, Red Dead Redemption
92% – Blazblue: Calamity Trigger, Final Fantasy XIII, Two Worlds II
91% – F1 2010, Mass Effect 2
90% – Assassin’s Creed: Brotherhood, Bayonetta, Bioshock 2, DJ Hero 2, Need For Speed: Hot Pursuit

Die Flop-Xbox 360-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 50% und darunter
19% – Rogue Warrior
32% – Darkest Of Days US
35% – Attack Of The Movies 3D US
39% – Are You Smarter Than A 5th Grader? Game Time US
40% – Rugby League Live AU
42% – Ninety-Nine Night II
47% – Naughty Bear
48% – Black College Football Experience US

Die Top-XBL-Download-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 90% und darüber
93% – Limbo
92% – Pflanzen gegen Zombies
90% – Lara Croft And The Guardian Of Light, Mass Effect 2: Shadow Broker, Mass Effect 3: Overlord, Monkey Island 2: Special Edition, Super Meat Boy

Die Flop-XBL-Download-Spiele im Jahr 2010 – Wertung 50% und darunter
18% – Dead Space Ignition
25% – Ben 10 Alien Force: The Rise Of Hex
30% – 0 Day Attack On Earth
35% – Qix++
40% – Things On Wheels
43% – Dance! It’s Your Stage
45% – Duke Nukem Manhattan
47% – Death By Cube
50% – Fret Nice, NBA Unrivaled

Blätterwald #32 vom 13. Dezember 2010

IDG:

Inside PS3 legt eine Schippe nach
Nach dem überaus durchwachsenem Start hat IDG sich inhaltlich bei der neuen Ausgabe deutlich mehr Mühe gegeben. Zudem gibt es nun auf der DVD eine moderierte Show mit dem Titel „BE3“. Die Leserandere wurde von „du“ auf „euch/ihr“ geändert.

Gunnar Lott verlässt IDG

Alles Gute hat leider auch mal ein Ende. Der ehemalige Chefredakteur und Gründer der GamePro verlässt zum Jahresende den IDG-Verlag. Nach 13 Jahren wird Gunnar nun die Seiten wechseln und künftig als Head of PR beim Browserspiele-Entwickler Gameforge arbeiten.

Quelle: Facebook

 

Weitere Verlage:

Richard Löwenstein verlässt Airmotion Games Verlag
Mit den am Mittwoch erscheinenden Ausgaben 01/2011 von 360 Live und PS3M verlässt Richard Löwenstein sowohl die Magazine, als auch den Verlag. Das Ruder wird Sönke Siemens. Die Details lassen sich den Editorials der Hefte entnehmen, welche auch in den Heftforen veröffentlich wurden. Ebenso hat Richard seine Webseite überarbeitet und stellt dort seine Projekte vor.

Auflage PS3M
Die neuen Mediadaten der Airmotion Games-Magazine sind da. PS3M wird nun mit einer Druckauflage von 40.000 Exemplaren angegeben, zum Start 2008 waren es noch 60.000. Zudem wird erstmals eine verkaufte Auflage genannt. Diese liegt bei 14.500 Exemplaren.

Axel Springer schrumpft Magazine
Bei vielen PC-Heften und leider auch bei Spielemagazinen hat sich inzwischen das Format 210x280mm durchgesetzt, klassisch A4 (210×297) wird immer weiter zurückgedrängt. Daher scheint auch kein Überformat mehr nötig zu sein, um die Mitbewerber zu überragen. Ab Ausgabe 01/2011 (Computer Bild) bzw. 02/2011 (Computer Bild Spiele und Audio Video Foto Bild) schrumpfen die Hefte daher auf das Format 225x290mm. Bislang lag es bei 225x314mm.

MMO Pro rüstet auf
Ein Heftumfang muss nicht immer nach unten gehen: MMO Pro verzichtet bei Heft 01/2011 zwar auf das beigelegte Poster, erhöht dafür jedoch den Magazinumfang von 132 auf 148 Seiten.